1939 fand für lange Zeit die letzte Große Deutsche Rundfunk- und Fernseh-Rundfunk-Ausstellung in Berlin statt. Erst 1950, nach Gründung der Bundesrepublik Deutschland, nahm die "Deutsche Funkausstellung" einen neuen Anlauf, allerdings in Düsseldorf statt in Berlin. Einen neuen Schirmherr hat die Ausstellung jetzt auch: Bundesminister für Wirtschaft Prof.Dr. Ludwig Erhard, der Vater des deutsche Wirtschaftswunders.
Die Messe begann mit 211 Ausstellern und 220.000 Besuchern. Highlights sind die ersten UKW-Empfänger. Die Funkausstellung fand jetzt im Zweijahres-Rythmus statt und blieb zunächst in Düsseldorf bevor sie 1959 mit tragbaren Fernsehgeräten in Frankfurt gastierte. Ab 1953 wurde das Radio zunehmend vom Fernsehen als Zuschauermagnet verdrängt. Dass anfangs der Fernsehboom ausblieb, lag an den Anschaffungskosten von rund 1500 Mark für ein Gerät. Erst sinkende Preise und steigende Kaufkraft brachten dann den Durchbruch.
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