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Neuheiten im 3D-Druck auf der Cebit

28.02.2014 | 10:48 Uhr |

Für Maker bietet die Cebit 3D-Drucker verschiedener Hersteller, das passende Material und einen 3D-Stift zum Freihandkreieren von Objekten.

Wer sich für den 3D-Druck interessiert, findet auf der diesjährigen Cebit ein weites Produktspektrum, das zeigt, wie vielfältig der Bereich ist. Anbieter und Produkte sind jedoch nicht zentral in einer Messehalle zu finden, sondern über das Gelände verstreut. Dafür gibt es nicht nur Geräte zu sehen, sondern auch Zubehör wie etwa neues Filament.

3D-Drucker: Ultimaker 2
Vergrößern 3D-Drucker: Ultimaker 2
© Ultimaker

Suchen Sie einen 3D-Drucker, werfen Sie einen Blick in die Halle 3. Dort stellt das niederländische Unternehmen Ultimaker aus. Das aktuelle Modell nennt sich Ultimaker 2. Der 3D-Drucker ist ein Fertiggerät, das mit dem Schmelzschichtverfahren arbeitet und ein maximales Bauvolumen von 23 x 22,5 x 20,5 Zentimetern bietet. Es hat eine beheizbare Plattform und ist sowohl für den professionellen als auch den privaten Anwender gedacht. Der Ultimaker 2 kann über SD-Karte oder den Rechner per USB-Verbindung drucken. Außerdem soll er sich auf den drahtlosen Betrieb per WLAN aufrüsten lassen. Er versteht die Dateiformate STL, OBJ, DAE und AMF, läuft unter Windows, Max OS X oder Ubuntu Linux und kommt auf rund 1895 Euro zuzüglich MwSt..

Fünfte Generation: Makerbot Replicator Desktop 3D Printer
Vergrößern Fünfte Generation: Makerbot Replicator Desktop 3D Printer
© Makerbot

In Halle 3 findet sich mit Hafner’s Büro der Vertriebspartner von Makerbot für Deutschland. Zu sehen ist unter anderem das neueste Modell aus der Makerbot-Reihe, der Replicator Desktop 3D Printer in der fünften Generation. Er hat eine im Gehäuse eingebaute Kamera, mit der sich der Druckfortschritt aus der Ferne beobachten und aufnehmen lässt. Der 3D-Drucker unterstützt neben USB auch Ethernet und soll WLAN-fähig sein. Außerdem soll er sich per Cloud und App ansteuern lassen. Der 3D-Drucker verwendet den „Smart Extruder“, eine Druckdüse, die von Magneten gehalten wird. Das vereinfacht das Abnehmen, die Reinigung und das Befüllen mit PLA-Kunststoff. Laut Makerbot erkennt der Druckkopf, wenn ihm das Material ausgeht und stoppt den Druckvorgang. Allerdings verarbeitet das Gerät ausschließlich hauseigene Material-Spulen von maximal einem Kilo Gewicht. Im Gegensatz zum Replicator 2 hat sich der Bauraum auf 25,2 x 19,9 x 15,0 Zentimeter vergrößert und die Druckzeit erhöht. Bei Hafner’s Büro kommt der Replicator Desktop 3D Printer derzeit auf rund 3212 Euro.

PLA-Filament für Ultimaker: Innofill von iGo3D
Vergrößern PLA-Filament für Ultimaker: Innofill von iGo3D
© iGo3D

Speziell auf die Ultimaker-3D-Druckermodelle zugeschnittenes PLA-Filament zeigt iGo3D in Halle 3 am Stand F02. Das Filament Innofil3D 2.85 mm soll besonders strahlende Farben bieten, die Druckdüse nicht verstopfen und damit sehr gute Druckergebnisse sicherstellen. Im Gegensatz zu ABS setzt das PLA-Material keine beheizbare Druckplattform voraus, da es beim Abkühlen weniger schrumpft. Das Filament basiert auf Maisstärke und ist unter industriellen Bedingungen abbaubar. Es eignet sich sowohl für den Heimanwender als auch für die professionelle Prototypenerstellung. iGo3D bietet die Rolle mit 750 Gramm Material für rund 26 Euro an.

3D-Drucker als Stift: Pearl Freesculpt 3D-Pen FX1-free
Vergrößern 3D-Drucker als Stift: Pearl Freesculpt 3D-Pen FX1-free
© Pearl

Eine ganz andere Art 3D-Drucker gibt es bei Pearl am Stand in Halle 14 zu sehen. Der Freesculpt 3D-Pen FX1-free ist ein Stift, mit dem sich Objekte in 3D kreieren lassen. Der Stift ist ergonomisch konstruiert und verarbeitet Kunststoff. Es lassen sich Linien senkrecht in die Luft ziehen, Spiralen in die Höhe zwirbeln oder zwei Punkte mit einer Querstrebe verbinden. Die Schreibgeschwindigkeit ist dabei stufenlos regulierbar. Wer nicht dreidimensional arbeiten will, kann einzelne Bauteile auf Papiervorlagen abzeichnen und dann zu einem 3D-Objekt zusammenbauen. Das Filament soll sich auf Knopfdruck wechseln lassen, wodurch die Objekte mehrfarbig ausfallen. Der Freesculpt 3D-Pen FX1-free eignet sich für PLA- oder ABS-Material und soll rund 70 Euro kosten.

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