Neues Antispam-Gesetz wartet auf Unterschrift von Bush
Nach seiner Rückkehr aus der Thanksgiving-Urlaubspause hat das US-Repräsentantenhaus den vom Senat zuvor leicht modifizierten Entwurf eines bundesweiten Antispam-Gesetzes gestern erneut und einstimmig verabschiedet. Nun kann Präsident George Bush es mit seiner Unterschrift endgültig in Kraft setzen.
Nach seiner Rückkehr aus der Thanksgiving-Urlaubspause hat das US-Repräsentantenhaus den vom Senat zuvor leicht modifizierten Entwurf eines bundesweiten Antispam-Gesetzes (wir berichteten) gestern erneut und einstimmig verabschiedet. Nun kann Präsident George Bush es mit seiner Unterschrift endgültig in Kraft setzen. Das berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche.
Der "Controlling the Assault of Non-Solicited Pornography and Marketing Act of 2003" (CAN-SPAM) erlaubt Strafen von bis zu sechs Millionen Dollar und fünf Jahre Gefängnis. Kritiker befürchten allerdings, dass das neue Gesetz die Flut unerwünschter Mails kaum eindämmen wird, da er einen Opt-out-Ansatz verfolgt und nicht von Spam-Versendern verlangt, dass Adressaten vorher dem Empfang solcher Mails per Opt-in grundsätzlich zugestimmt haben müssen.






