Neues Antispam-Gesetz wartet auf Unterschrift von Bush

Dienstag den 09.12.2003 um 15:11 Uhr

von Panagiotis Kolokythas, Computerwoche

Nach seiner Rückkehr aus der Thanksgiving-Urlaubspause hat das US-Repräsentantenhaus den vom Senat zuvor leicht modifizierten Entwurf eines bundesweiten Antispam-Gesetzes gestern erneut und einstimmig verabschiedet. Nun kann Präsident George Bush es mit seiner Unterschrift endgültig in Kraft setzen.
Nach seiner Rückkehr aus der Thanksgiving-Urlaubspause hat das US-Repräsentantenhaus den vom Senat zuvor leicht modifizierten Entwurf eines bundesweiten Antispam-Gesetzes ( wir berichteten ) gestern erneut und einstimmig verabschiedet. Nun kann Präsident George Bush es mit seiner Unterschrift endgültig in Kraft setzen. Das berichtet unsere Schwesterpublikation Computerwoche .

Der "Controlling the Assault of Non-Solicited Pornography and Marketing Act of 2003" (CAN-SPAM) erlaubt Strafen von bis zu sechs Millionen Dollar und fünf Jahre Gefängnis. Kritiker befürchten allerdings, dass das neue Gesetz die Flut unerwünschter Mails kaum eindämmen wird, da er einen Opt-out-Ansatz verfolgt und nicht von Spam-Versendern verlangt, dass Adressaten vorher dem Empfang solcher Mails per Opt-in grundsätzlich zugestimmt haben müssen.

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Dienstag den 09.12.2003 um 15:11 Uhr

von Panagiotis Kolokythas, Computerwoche

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