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So klappt die Stellensuche im Web

Der Arbeitsmarkt zieht wieder an. Ist Ihr Onlineruf gut genug für die Stellensuche? Und wie sieht eigentlich eine perfekte Onlinebewerbung aus? Wir erklären, worauf Sie bei der Online-Bewerbung achten sollten.

Wie ein Orkan hat die Wirtschaftskrise viele Firmen durchgeschüttelt. Dieses Jahr soll alles besser werden: Die Arbeitslosenquote sinkt wieder und die Personalchefs strecken ihre Fühler aus. Für die Personalrecherche benutzen Arbeitgeber immer häufiger auch das World Wide Web. Das belegt eine von Microsoft lancierte Studie zum Thema Onlinereputation.

Demzufolge verwenden in Deutschland und Frankreich über 50 Prozent der Personalverantwortlichen verschiedene Suchmaschinen und soziale Netzwerke wie Facebook oder Xing. Was für unsere Nachbarländer gilt, lässt sich auch auf die Schweiz übertragen. In der Schweiz gehört ungefähr bei einem Fünftel der Befragten die Internetrecherche fest zum Einstellungsprozess. Immerhin 15 Prozent geben an, sie hätten bereits Kandidaten aufgrund einer schlechten Onlinereputation abgelehnt.

Problematisch ist ebenfalls das Verhalten der Personalverantwortlichen. Laut Studie nehmen jene zwar nicht alles für bare Münze, was sie im Web über einen Bewerber herausfinden. Doch nur rund die Hälfte von ihnen macht sich die Mühe, den Wahrheitsgehalt der Informationen zu prüfen.

Pflegen Sie einen guten Ruf

Natürlich könnten Sie sich eine vollständige Onlineabstinenz auferlegen oder das Web als reines Lese-Medium benutzen, also jeglichen sozialen Netzen, Foren sowie Newsgroups fernbleiben und nirgendwo etwas hochladen. Doch macht so ein asketisches Internetleben wenig Spaß. Zudem gibt es sehr nützliche Webgemeinschaften, die darauf ausgelegt sind, einander gegenseitig zu helfen. Am besten versuchen Sie, einen Mittelweg zwischen Offenheit und Privatsphäre zu finden.

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