Schicker, bequemer, schneller
Neuer Dateimanager: Dolphin
Bisher gab es unter KDE etliche Dateibetrachter für die verschiedenen Formate, jetzt soll ein Dateibetrachter viele verschiedene Formate anzeigen. Der auf Kpdf basierende Dateibetrachter Okular beeindruckt durch seine Geschwindigkeit und unterstützt gängige Formate wie Postscript (.ps), DVI, TIFF und andere Grafikformate sowie Open-Office- und nicht zuletzt PDF-Dateien. Nützliche Funktionen neben der Navigation und der Zoom-Funktion runden das Programm ab. So können Sie beispielsweise mit der Taste <F6> in den "Revisionsmodus" wechseln und eigene Anmerkungen in das Dokument einfügen. Wählen Sie in der Leiste eins der Werkzeuge aus, und setzen Sie eine Notiz, eine Farbmarkierung in das Dokument, oder malen Sie mit dem Stift direkt hinein. Getreu dem Motto "Einer für alle" hat Okular eine Schnittstelle für Erweiterungen. Damit lässt sich ganz einfach die Unterstützung für weitere Dateiformate in den Betrachter integrieren. Das Paket "okular-extra-backends-kde4" enthält beispielsweise die Unterstützung für TIFF-Grafiken, Djvu-Dateien und das Microsoft-Format für Hilfedateien "chm". Unter Ubuntu installieren Sie dieses Paket mit:
ICQ, Skype, AOL, MSN, Yahoo und IRC: Instant Messenger gibt es wie Sand am Meer, ebenso wie Internet-Telefonie-Anwendungen. Über welchen Dienst man jedoch gerade erreichbar ist, hängt meist davon ab, ob man gerade daran gedacht hat, das entsprechende Programm zu starten. Das Echtzeit-Kommunikations-Framework Decibel will dem ein Ende bereiten: Mit seiner Hilfe sollen Sie künftig Nachrichten an Ihre Freunde schicken können - egal über welches Protokoll diese zugestellt wird. Auch die verschiedenen Kontaktlisten in unterschiedlichen Programmen sollen durch eine zentrale ersetzt werden. Mehr über Decibel lesen Sie hier.
Alle KDE eigenen Spiele haben ein Facelifting erhalten und wurden auf Vektorgrafiken umgestellt. Damit sind sie nun unabhängiger von der Bildschirmauflösung. Zeitfresser wie das Kartenspiel KPatience, das Strategiespiel Konquest oder KGolf, eine Minigolf-Simulation, gehören zur KDE-4-Grundausrüstung. Auch Tüftler kommen nicht zu kurz mit KSudoku und dem Minesweeper-Klon KMines.
Im Programm-Repertoire von KDE 4 begegnen Ihnen auch einige alte Bekannte wie Gwenview als Bildbetrachter und Fotoalbum, Amarok als Mediaplayer, der Texteditor Kate oder die Konsole. Sie alle wurden erheblich überarbeitet, die Oberflächen und Dialoge vereinfacht und die Bedienung modernisiert.




