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Neue Super-Suchmaschine frisst sich durchs Internet

22.04.2003 | 11:25 Uhr |

Die neue Suchmaschine "Grub" soll Google als beste Suchmaschine überholen. Die Funktionsweise von Grub ähnelt dabei der von Seti@home. Grub nimmt also nicht genutzte Rechnerkapazitäten in Anspruch, um seine Arbeit zu verrichten.

Die neue Suchmaschine " Grub " soll Google als beste Suchmaschine überholen. Die Funktionsweise von Grub ähnelt dabei der von Seti@home. Grub nimmt also nicht genutzte Rechnerkapazitäten in Anspruch, um seine Arbeit zu verrichten.

Der Computer-Besitzer installiert eine Anwendung und bei der Aktivierung des dazugehörigen Bildschirmschoners durchforstet "Grub" (zu deutsch "Larve" oder "Made") mehrere tausende Websites pro Stunde - der Bildschirmschoner zeigt stets die von "Grub" gerade durchleuchtete Website an. Die gesammelten Informationen werden dann an einen zentralen Server geschickt.

Innerhalb von 24 Stunden sammelt "Grub" derzeit bei knapp 2000 installierten Clients circa 55 Millionen Web-Adressen. Je mehr Anwender den Grub-Bildschirmschoner installieren, desto schneller kann die Datenbank wachsen.

Die von "Grub" gesammelten Adressen werden von dem zentralen Server auf die Website von Wisenut.com gespiegelt, von wo sie jeder Anwender nutzen kann.

Ob "Grub" tatsächlich eine ernstzunehmende Konkurrenz für Google & Co. wird, bleibt abzuwarten. Experten zweifeln eher an den Erfolg von "Grub". "Technisch ist nichts daran auszusetzen. Aber es gibt für die User keinen Anreiz, sich an der Erstellung zu beteiligen", so Anthony Rowston, Experte vom Microsoft Research Laboratory im englischen Cambridge

Google durchsucht derzeit täglich rund 150 Millionen Websites. Dabei orientiert sich die Suchmaschine auch an den Links, die auf den betreffenden Seiten angelegt sind. Um dieses Feature soll "Grub" noch ergänzt werden.

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