Nachdem in den letzten Jahren Spam mit Bildern populär wurde, da diese zumindest die Bayesian-Mailfilter umgehen, zeigen sich jüngst einige neue Entwicklungen: Zunehmend verbreitet ist Werbung mit integrierten Flash-Dateien. Die Multimediatechnik Flash wird normalerweise auf zahlreichen interaktiven Webseiten eingesetzt. Auch große Videoportale wie etwa YouTube nutzen diese. Für Spammer bieten sich Mails mit Flash an, da die Filter den darin enthaltenen Text nicht auslesen können. Der Nachteil von Flash ist jedoch, dass der Platzbedarf grösser ist als bei „normalen“ Nachrichten.
Damit braucht auch deren Übertragung länger, sodass weniger Spam verschickt werden kann. Immer beliebter werden deshalb auch vertikale Werbebotschaften. Dabei werden zuerst untereinander mehrere seriöse Wörter aufgelistet, die möglichst nicht von Bayesian-Filtern erkannt werden. Danach färben die Massenmailer jedes Wort bis auf die Anfangsbuchstaben gleich wie den Hintergrund. Damit sieht der Empfänger ausschließlich die Anfangsbuchstaben, die zusammen eine Werbebotschaft ergeben. Der Spam-Filter erkennt hingegen nur die ganzen, seriösen Wörter.
Stichwörter erklärt: Spam-Filter
Software, die Werbemails aufgrund von Kriterien wie Absender und Inhalt filtert. Viele Mailprogramme haben bereits einen Spam- Filter integriert.
Bayesian-Mailfilter
Hierbei handelt es sich um einen mathematischen Filter, der versucht, mittels Häufigkeiten von Wörtern sowie Wortmustern zwischen Spam und normalen Mails zu unterscheiden.
Einige Fakten zu Spam:
* 100 Spammer sind verantwortlich für über 80 Prozent des ganzen Spam-Verkehrs.
* 77 Prozent aller Mails sind Spam.
* 40 Prozent des Spams stammen aus Asien,
24 Prozent aus Europa, 22 Prozent aus Nordamerika, 13 Prozent aus Südamerika und lediglich 1 Prozent aus Afrika.
* 330.000 PCs werden täglich mit Viren infiziert, um Spam zu verbreiten.
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