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IFA-Preview-Highlights 2010

24.08.2010 | 10:22 Uhr |

Schon einige Wochen vor Beginn der IFA haben manche Hersteller erste Informationen zu Produkten bekannt gegeben, die sie im September in Berlin vorstellen wollen. Die Highlights stellen wir Ihnen hier vor - vom Notebook mit Doppel-Display über den ersten 3D-Camcorder bis zur digitalen Edel-Jukebox.

Sharp: 3D-TV mit vier Pixelfarben
Sharp will auf der IFA die weltweit ersten 3D-fähigen LCD-Fernseher mit "Quattron-Technologie" vorstellen. Sie verfügen nicht nur über drei, sondern über vier Pixelfarben. Das soll sich maßgeblich auf die Qualität auswirken und eine besonders brillante 3D-Bildwiedergabe bewirken. Das gelbe Subpixel ist lichtdurchlässiger als die roten, grünen und blauen Bildpunkte. Damit wird der für 3D-Bilder typischen reduzierten Helligkeit entgegen gewirkt. (Halle 18, Stand 102)

Toshiba Libretto W100
Vergrößern Toshiba Libretto W100
© Toshiba

Toshiba: Notebook mit zwei Multi-Touch-Displays
Das Windows-7-Notebook Libretto W100 von Toshiba besitzt statt einer Tastatur einen zweiten Bildschirm. Es kann zum Beispiel als eBook-Reader vertikal gehalten werden. Der Anwender hat so zum Beispiel beide Seiten einer digitalen Tageszeitung vor sich. Der Bewegungssensor schaltet die Bildschirme automatisch passend um. So kann zum Beispiel im Notebook-Modus im unteren Bildschirm eine virtuelle Tastatur erscheinen, während oben eine Textverarbeitung zu sehen ist. Alternativ ist es möglich, die beiden 7-Zoll-großen Multi-Touch-Displays zu einem erweiterten Desktop zusammenzuschalten - oder auf dem zweiten Bildschirm Widgets zu platzieren. Der Libretto W100 wiegt 819 Gramm und verfügt über eine SSD-Festplatte mit 64 GB, 2 GB DDR3-Arbeitsspeicher und den Intel Pentium Prozessor U4500. Der Akku soll allerdings nur bis zu drei Stunden halten. In der Version 10D verfügt der Libretto W100 zusätzlich über ein integriertes UMTS/HSPA-Modem. (Halle 21, Stand 101)

HbbTV: Standard für Web-Inhalte auf dem Fernseher
Bisher kochte jeder TV- und Set-Top-Box-Hersteller sein eigenes Süppchen, um Internet-Inhalte für den Fernseher aufzubereiten. Web-Anbieter mussten also für jeden Hersteller eigene Apps oder TV-kompatible Web-Seiten programmieren. Die Mühe haben sich nur wenige gemacht. Kein Wunder also, dass sich Hybrid-TV - so die Bezeichnung der Verschmelzung von TV und Web - bisher nicht durchgesetzt hat. Abhilfe soll der neue Standard HbbTV schaffen, an den sich alle Hersteller und Inhalte-Anbieter halten können. Die Deutsche TV-Plattform zeigt mehrere neue Produkte, die HbbTV unterstützen und damit Sportergebnisse, Tagesschau, Youtube & Co. jederzeit aus dem Web auf den Fernseher bringen. Am Stand kann man außerdem einen Blick in die Zukunft werfen und sich über den DVB-T-Nachfolger DVB-T2 informieren. Er soll unter anderem die Übertragung von bandbreitenintensivem 3D-TV per Antenne ermöglichen. (Halle 8.1, Stand 10)

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