Der ideale Partner für den Atom-Prozessor ist der Poulsbo-Chipsatz. Der Poulsbo vereint zahlreiche Funktionen wie Audio- und Grafiklogik, Speicher- und USB-Controller sowie gängige Schnittstellen wie PATA in einem einzigen Mikrochip. Daher bezeichnet in Intel auch als System Controller Hub.
So beherbergt der System Controller Hub etwa einen Grafikkern, der den Atom-Prozessor sogar beim Decodieren von HD-Videos in 720p und 1080i unterstützt. Der integrierte Soundchip beherrscht Intels High Definition Audio und damit 7.1-Raumklang. Der Speicher-Controller spricht DDR2-SDRAM mit einem physikalischen Takt von bis zu 333 MHz an, und an den parallelen ATA-Controller lassen sich bis zu zwei IDE-Laufwerke anschließen. Zudem ist der System Controller Hub für maximal zwei 1x-PCI-Express- und acht USB-2.0-Schnittstellen ausgelegt.
Um sich mit dem „Atom“-Logo schmücken zu dürfen, müssen die Mini-Computer wie Netbooks, Nettops und MIDs bestimmte Voraussetzungen erfüllen: Neben dem Atom-Prozessor muss das Gerät auch über einen drahlosen Internetzugang via 3.5G, Wimax oder WLAN 802.11b/g verfügen, auch im Akkubetrieb arbeiten und eine nicht näher definierte kompakte Bauform aufweisen. Zusätzlich müssen die MIDs den System Controller Hub verwenden. Dafür gewährt Intel dann das "Centrino Atom"-Logo.
Zudem verlangt das „Centrino Atom“-Logo fest definierte Bildschirmgrößen mit einer Diagonalen von 4,8, 5,6 oder 7 Zoll bei Auflösungen von 800 x 480 oder 1024 x 600 Bildpunkten. Und die Festplatte sollte idealerweise ein Flash-Speicher-Laufwerk im 1,8-Zoll-Format sein, es sind aber auch ferro-magnetische Festplatten mit maximal 4200 Umdrehungen pro Minute erlaubt.
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