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Neue Angriffe erfordern neue Gegenwehr

30.05.2007 | 20:55 Uhr |

Die Bedrohungen für die IT haben sich in den vergangenen Monaten verändert. Mit jeder neuen Schutzmaßnahme steigt die Komplexität und die Gefahr von Fehlern. Doch auch alte Gefahrenquellen bleiben präsent.

Seit 1986 der erste Virus für das Microsoft-Betriebssystem MS-DOS auftauchte, versuchen IT-Verantwortliche in Unternehmen, ihre Systeme so gut wie möglich gegen Bedrohungen abzusichern. Was in den Anfangstagen der IT noch relativ einfach war, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Hase-und-Igel-Rennen entwickelt, bei dem handfeste wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen. Bis vor kurzem mussten sich Security-Verantwortliche vor allem mit Amateuren befassen: Jugendlicher Übermut war die Haupttriebfeder der meisten Hacker und Virenschreiber.

Deren Malware und Angriffe konnten Unternehmen zwar einen erheblichen Schaden zufügen, ließen sich aber durch den Einsatz grundsätzlicher Sicherheitsprodukte, regelmäßige Betriebssystem-Updates und einfache Regeln für den Umgang mit E-Mail meist in den Griff bekommen. Inzwischen hat sich die Situation verändert: Hinter Attacken auf Server sowie den Schadprogrammen stehen zunehmend Profis, die mit krimineller Energie zu Geld kommen wollen. Laut Gartner nimmt dieses als ,,Cyber-Crime" bezeichnete Phänomen seit 2003 stark zu. Den Marktforschern zufolge haben es die Kriminellen vor allem auf Kundendaten wie Kreditkarteninformationen oder Erpressung abgesehen.

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