Website-Entwicklung
Firefox 11: Tools für Web-Entwickler im Test
Firefox 11 stellt Web-Entwicklern einige leistungsstarke Funktionen zur Verfügung. PC-WELT nahm diese Webmaster-Tools unter die Lupe.
Webmaster-Tools für HTML, CSS, Javascript und Web-Apps
Alle Funktionen für Web-Entwickler fasst Firefox im Menü „Extras, Web-Entwickler“ zusammen. Das mit Abstand wichtigste Feature ist hier der Punkt „Untersuchen“, der auch über die Tastenkombination Strg-Umschalten-I zur Verfügung steht. Firefox zeigt damit am unteren Rand eine Leiste mit der Position der HTML-Elemente in der Seitenstruktur DOM (Document Object Model) an. Die Auswahl des Elementes folgt hier dem Mauszeiger und die anderen Bereiche der Webseite werden effektvoll abgedunkelt. Ein Klick setzt den Fokus auf das gewünschte Element. Eine weitere Möglichkeit, die Funktion zum Untersuchen aufzurufen, ist das Kontextmenü von Elementen auf Webseiten: Klicken Sie ein beliebiges HTML-Element im Browser-Fenster mit der rechten Maustaste an und wählen Sie dann „Element untersuchen“. Firefox setzt dann den Fokus gleich auf das ausgewählte Element und zeigt dessen Klasse, ID und Position in der DOM-Struktur der Webseite an.
Wenn Sie jetzt in der unteren Leiste die Schaltfläche "HTML" anklicken, sehen Sie den ausgewählten Abschnitt im HTML-Quelltext. Der Clou ist aber die Analyse der Stylesheets: Die Schaltfläche "Style" zeigt alle definierten CSS-Stile der Webseite an, die sich auf das gerade ausgewählte Element auswirken. Dazu öffnet der Browser eine Seitenleiste mit den berechneten CSS-Regeln des Elements. Praktischerweise zeigt der Browser hier auch an, welche Stile beispielsweise von einem übergeordneten Element vererbt (inherited) werden. Gerade diese Funktion macht auch Webseiten mit ausufernden Stylesheets wieder übersichtlich und ist eine enorme Hilfe beim Debugging im CSS.
Verschachtelte Elemente: 3D sorgt für Übersicht
Webmaster-Tools für Suchmaschinen-Optimierung und Traffic-Analyse
Zudem funktioniert 3D in Firefox nur, wenn der PC über einen geeigneten Grafikchip verfügt. Und Firefox ist hier recht wählerisch. Während es mit Nvidia-Chips und ATI/AMD wenig Probleme gibt, arbeitet der Browser mit Intel-Chipsätzen nur eingeschränkt zusammen. Auch Optimus-Chipsätze von aktuellen Notebooks finden in Firefox noch keine umfassende Unterstützung. Wer einen Chipsatz dieser Kategorie besitzt, hat Pech und muss auf die 3D-Fähigkeiten von Firefox 11 verzichten. Experimentierfreudige Anwender können allerdings versuchen, WebGL zu erzwingen. Gehen Sie dazu auf die Adresse "about:config" und setzen Sie den Wert des Parameters "webgl.force-enabled" auf "true". Ob die 3D-Unterstützung funktioniert, zeigt sich dann nach einem Neustart des Browsers.









