Notfall-Hilfe
Internet-Ausfall: Erste Hilfe für den Router
Netzwerk-Probleme sind meist schwer einzugrenzen. Das Überprüfen der Router-Einstellungen ist aber stets ein guter Anfang. ©iStockphoto.com/Leggnet
Wenn diese Verbindung nicht funktioniert und die Webseite des DSL-Routers nicht im Browser erscheint, ist entweder der Router falsch konfiguriert oder defekt. Oder das Netzwerkkabel oder der Netzwerkadapter des PCs sind nicht in Ordnung. Wiederholen Sie den Test am besten mit einem anderen PC oder Notebook. Prüfen Sie auch mit dem Ping-Befehl, ob Sie den DSL-Router erreichen können.
Einstellungen des DSL-Routers prüfen
DHCP-Einstellungen prüfen: Wenn sich ein PC mit dem DSL-Router verbindet, bekommt er von diesem per DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) eine IP-Adresse, die Adresse des Standard-Gateways und die Adresse des DNS-Servers. Um zu prüfen, ob bei einer Fritzbox wirklich DHCP aktiv ist, aktivieren Sie zuerst die Expertenansicht. Dazu klicken Sie in der Konfigurationsoberfläche oben rechts auf „Ansicht: Standard“, setzen ein Häkchen vor „Expertenansicht aktivieren“ und klicken auf „Übernehmen“. Gehen Sie anschließend im Menü auf „Heimnetz“, dann auf die Registerkarte „Netzwerkeinstellungen“. Klicken Sie auf „IP-Adressen“. Hier muss das Häkchen vor „DHCP-Server aktivieren“ gesetzt sein.
WLAN-Einstellungen prüfen: Damit eine WLAN-Verbindung klappt, müssen alle Geräte die gleiche Verschlüsselungsmethode und das im DSL/WLAN-Router eingestellte Kennwort verwenden. In der Regel sollte die als ziemlich sicher geltende WPA2-Verschlüsselung aktiv sein. Stellen Sie bei Ihrem PC ebenfalls WPA2 ein. Weitere Infos zur WLAN-Verschlüsselung finden Sie im Beitrag „WLAN kinderleicht richtig absichern – so geht’s“.
Wer ständig ein Admin-Konto benutzt, vergrößert das Risiko einer PC-Infektion. Mithilfe von eingeschränkten Konten sperren Sie Schädlinge jedoch zuverlässig aus.
Selbst wenn Sie der einzige Benutzer des Windows-PCs sind, hat der Virenschutz so große Bedeutung, dass Sie neben einem unentbehrlichen Administrator-Konto ein zweites eingeschränktes Konto einrichten und nutzen sollten oder müssen. „Müssen“ gilt für Windows XP, das „Sollen“ für Windows 7 und Vista.
Mit eingeschränkten Benutzerkonten schützen Sie sich passiv vor Risiken und zeigen Schädlingen die rote Karte. Wir führen Sie Schritt für Schritt durch die Einrichtung.
Das PC-WELT-Programm pcwRunAs ist eine ideale Ergänzung für Windows XP: Sie arbeiten bequem mit einem Administrator-Konto, starten den Internet-Browser oder andere kritische Programme jedoch in einem sicheren Standardkonto.
Der Zugang zum System ist durch Kennwörter der eingerichteten Benutzerkonten geschützt. Dennoch gibt es einfache Lücken – etwa durch Abwesenheit oder durch USB-Geräte. Hier helfen neben einem optionalen BIOS-Passwort bereits einfache Schutzmaßnahmen.
Sensible Daten sind durch ein Kennwort kaum geschützt. Erst durch die Windows-eigene EFS-Verschlüsselung sperren Sie Datendiebe zuverlässig aus. Wir zeigen, wie's geht.
Netzwerkfreigaben stellen ein oft unbewusstes Sicherheitsrisiko dar: Durch freien Zugang zu Ihren Ordnern laden Sie Datendiebe regelrecht ein. So beschränken Sie den Zugriff.
DSL-Router erweisen sich oft als passive Schutzengel, wenn es um das Abwehren von Hackern geht. Doch Sie können auch aktiv zum Schutz über Ihren Router beitragen.
Ob ZoneAlarm, Comodo oder Norton - Firewalls gibt es in vielen Varianten. Eins haben Sie jedoch gemeinsam: Bei einer optimierten Windows-Firewall sind sie alle überflüssig.
Echter Virenschutz muss nicht kompliziert sein: Mit sechs einfachen Sicherheits-Maßnahmen beugen Sie Trojanern vor und zeigen Viren die rote Karte.
Nicht alle Windows-Dienste sind sicher: Einige bieten Hackern dank Sicherheitslücken viel Angriffsfläche für PC-Attacken. Wir zeigen, wie Sie die Lücken stopfen.






