1724244

Netzwerken mit Windows - So geht's

14.05.2013 | 07:09 Uhr |

Netzwerken ist ganz einfach? Misstrauen Sie flockigen Ansagen „Klick und alles ist gut“: Netzwerken ist kompliziert, die Möglichkeiten allerdings verlockend. Lesen Sie hier, wie Sie die wichtigsten Windows-Optionen nutzen.

Neuere Windows-Systeme versammeln die wichtigsten Netzwerkeinstellungen im „Netzwerk- und Freigabecenter“. Hinzu kommen mit der Heimnetzgruppe eine relativ bequeme Art der Datenfreigabe und mit dem Windows Media Player eine Software mit Server-Qualitäten. Neben diesen Hauptthemen streifen wir mit Windows-Netzwerkprofilen, IP-Adressen und Funk-netzeinstellungen einige Grundlagen zum Netzwerk, ohne die es einfach nicht geht.

Hardware und Basiskonfiguration
In diesem Beitrag geht es ausschließlich um Windows im Netz. Bevor Sie jedoch Windows und seine Netzkomponenten einsetzen können, muss ja eine funktionierende Basis bereits stehen – in aller Kürze: Die Zentraleinheit Router muss funktionieren und für den Internetzugriff mit einem DSL-Modem verbunden sein – eine Basis, die meistens der Provider legt. Für mobiles Funknetz muss im Router ferner „WLAN“ oder „Drahtlos“ aktiviert sein – auch dies ist in der Regel Standard. Für die Konfiguration des Funknetzes sind jedoch schon Sie gefragt: Sie benötigen einen Netzwerknamen (SSID), einen Verschlüsselungstyp (WPA) und ein Kennwort („Netzwerksicherheitsschlüssel“). Damit melden Sie sich später mit Windows im Funknetz an.

Am Windows-Rechner muss mindestens ein Netzwerk- adapter verbaut sein und funktionieren. Wenn Sie zwischen Funk und Kabel wählen können, entscheiden Komfortaspekte.
Vergrößern Am Windows-Rechner muss mindestens ein Netzwerk- adapter verbaut sein und funktionieren. Wenn Sie zwischen Funk und Kabel wählen können, entscheiden Komfortaspekte.

Jedes (Windows-)Gerät im Netz braucht eine eindeutige IP-Adresse. Die Vergabe dieser Adresse – typisch etwa 192.168.1.240 – können Sie aber dem Router überlassen. Der macht das automatisch, sofern in der Router-Konfiguration die Option „DHCP-Server“ aktiv ist. Jedes Windows-Gerät braucht einen Netzwerkadapter, entweder eine(n) Ethernet-Netzwerkkarte/Chip für verkabelte Verbindung oder einen Funkadapter für WLAN. Bei Notebooks ist beides Standard, bei PCs fehlt oft ein WLAN-Adapter, den Sie in Form eines USB-WLAN-Sticks nachrüsten können. Im Zweifel kontrollieren Sie im Windows-Gerätemanager (devmgmt.msc) unter „Netzwerkadapter“, was Ihr System dort anzeigt, ferner ob alles aktiviert ist und nach Doppelklick meldet: „Das Gerät funktioniert einwandfrei“.

WLAN-Tuning: Besser, stärker und schneller

Windows geht ins Netz und Internet
Bei einer verkabelten Verbindung zum Router erhält Ihr Rechner beim Start automatisch eine IP-Adresse und ist damit sofort im Netz. Dies kann Ihnen ein Klick auf das Netzwerksymbol in der Taskleiste belegen oder der Start Ihres Internet-Browsers.

Wenn Sie auf einem Gerät das Funknetz verwenden, müssen Sie sich ausweisen. Dazu klicken Sie auf das Netzwerksymbol in der Taskleiste, wählen in der Liste der jetzt angezeigten Funknetze den Namen Ihres Netzes (SSID) und geben dann das zugehörige Kennwort ein. Diese Aktion muss bei jedem Rechner (um genau zu sein: bei jedem WLAN-Adapter) nur einmal manuell geschehen, künftig kann es sich beim Start automatisch verbinden, sofern das heimische, namentlich bekannte Netzwerk erreichbar ist.

Ein Windows-Gerät im Netz sollte beim Klick auf „Netzwerk“ im Navigationsbereich des Explorers sich selbst (Rechnername) und zumindest den Router anzeigen. Wenn Sie das Router-Icon anklicken, startet der Standard-Browser mit der Konfigurationsoberfläche des Routers.


0 Kommentare zu diesem Artikel
1724244