Hub, Switch, Router, Modem

Netzwerk und Internetzugang für das Home Office einrichten

Sonntag den 16.03.2014 um 07:45 Uhr

von Johann Baumeister

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© AVM
Gerade im Kleinunternehmen müssen Netzwerk und Internet-Anbindung einfach und leistungsfähig sein. Wir zeigen, worauf es beim Aufbau des Netzwerks ankommt.
Eine funktionierende Internet-Verbindung und eine zuverlässige Mailverbindung sind Voraussetzung für den Kontakt mit Kunden und Geschäftspartnern. Angebote und Aufträge werden über sie ausgetauscht. Über die etablierten Verkaufsplattformen wie etwa Amazon oder Ebay lassen sich für Vertriebsunternehmen lukrative Aufträge generieren. Sie dienen als Mittler zwischen Auftraggeber und -nehmer.

Wenngleich der Trend zu sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook und Co. unübersehbar ist, zur Abwicklung von „geschäftlichen Transaktionen“ werden sie kaum genutzt. Außerdem setzten sie oftmals eine Mailanbindung als Basisplattform voraus. Der Rechner des Selbstständigen ist daher kaum losgelöst und isoliert. Er ist vielmehr in die globale Kommunikation integriert. In diesem Beitrag wollen wir auf die Anforderungen an die Netzwerkstruktur und Internetanbindung eingehen.

Netzwerk-Probleme systematisch lösen

Ohne Netzwerk geht es nicht

Die Rechnerkommunikation orientiert sich auch heute noch
an den Vorgaben des ISO/OSI-Modells. Es stammt aus den Anfängen der
IT- und Internet-Technik. (Bild: ISO/OSI-Referenzmodell von Florian
Becher und Jonas Steitz)
Vergrößern Die Rechnerkommunikation orientiert sich auch heute noch an den Vorgaben des ISO/OSI-Modells. Es stammt aus den Anfängen der IT- und Internet-Technik. (Bild: ISO/OSI-Referenzmodell von Florian Becher und Jonas Steitz)
© ISO/OSI-Referenzmodell von Florian Becher und Jonas Steitz, Fachgebiet Fachdidaktik der Informatik; Technische Universität Darmstadt; http://lernarchiv.bildung.hessen.de/sek_ii/informatik/13.2/rechnernetze/OSI_Ausarbeitung.pdf?show_details=1

Die Netzwerkstrukturen in größeren Unternehmen sind in der Regel mehrstufig und als Baumstruktur realisiert. Deren unterste Ebene stellt meist den Standardrouter für die Endgeräte dar. Die Endknoten werden in der zweiten Stufe, den Aggregation-Switches, zusammengefasst. Das obere Ende bilden schließlich die Core Switches. Sie bilden das Rückgrat (den Backbone) der Netzstruktur und sorgen für eine schnelle und sichere Kommunikation. Diese Strukturierung des gesamten Netzes in mehrere Ebenen ist sinnvoll und hat sich in der Vergangenheit auch bewährt. Sie erlaubt eine Optimierung des gesamten Netzaufbaus und eine passgenaue Abstimmung der Netzwerkbandbreite auf die Geräte.

Für den SOHO-Markt und für Selbständige kommt der oben beschriebene strukturierte Aufbau dagegen kaum in Frage. Er wäre eindeutig überdimensioniert. Stattdessen wird man sich dabei wohl eher mit einem einfachen und flachen Aufbau begnügen. Ein zentraler Netzwerkknoten übernimmt dabei die gesamte Verbindung und sorgt für eine gesicherte Kommunikation der Rechner mit dem Drucker und dem Internet.

Die wichtigsten Netzwerkbefehle

Sonntag den 16.03.2014 um 07:45 Uhr

von Johann Baumeister

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