Die Installation eines WLANs ist einfach und schnell gemacht. Das Verlegen von Kabeln entfällt, und Sie müssen weder Wände durchbohren noch Anschlussdosen in die Nähe der PCs verlegen. WLANs erlauben auch dort eine Vernetzung, wo diese aufgrund der baulichen und räumlichen Gegebenheiten mit konventioneller Netzwerktechnik sehr aufwendig wäre, zum Beispiel in älteren Gebäuden, Hausanbauten, aber auch offenen Büros oder größeren Hallen.
Auch die Wartung von Funknetzen ist einfacher als bei herkömmlichen Netzwerken. Mit drahtloser Datenübertragung lassen sich Daten praktisch ohne Zeitverzögerung in ein herkömmliches Festnetzwerk einspeisen, so dass sie allen Anwendern im Netzwerk sofort zur Verfügung stehen.
Access Points stellen die Verbindung innerhalb des Funknetzes und in das Festnetz her. Die Anzahl an WLAN-Geräten wie PCs oder Notebooks pro Access Point ist auf etwa 30 beschränkt. Zwar müssen Sie für ein Funknetz im Moment noch deutlich mehr ausgeben als für ein Festnetz, mittelfristig kann sich diese Investition jedoch rentieren - vor allem dort, wo hohe Mobilität wichtig ist.
Funknetze können sowohl für kleine Arbeitsgruppen konfiguriert werden als auch mehrere Tausend Anwender miteinander verbinden, die sich von Funkzelle zu Funkzelle bewegen. Die Wi-Fi-Konformität (Wireless Fidelity Compatibility Alliance) sorgt dafür, dass Geräte verschiedener Hersteller reibungslos zusammenarbeiten.
Die Wireless Ethernet Compatibility Alliance prüft 802.11b-kompatible Geräte und vergibt das Wi-Fi-Logo, das Sie auf den meisten Produktverpackungen als Kennzeichnung finden. WLAN-Geräte mit diesem Logo arbeiten unabhängig vom jeweiligen Hersteller zusammen.
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