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Netzfreigaben: Links, die auch im Netzwerk funktionieren

Soll ein Rechner im Netz freigegebene Archive komfortabel anbieten, ist es oft unumgänglich, durch Verknüpfungen auf weitere Daten zu verweisen. Beispielsweise liegt bestimmte Software aus Platzgründen auf einer anderen Platte, soll aber über das Hauptarchiv zu finden sein. Oder Sie wollen in einem MP3-Ordner "Santana" darauf verweisen, dass weitere Stücke dieses Gitarristen auch unter "John Lee Hooker" zu finden sind. Wenn Sie solche Links wie üblich anlegen, steht in diesen Verknüpfungen der lokale Pfad, der bei den Netzteilnehmern nicht funktioniert. Die PC-WELT zeigt Ihnen, wie Sie Links anlegen können, die auch im Netzwerk funktionieren.

Anforderung

Fortgeschrittener

Zeitaufwand

Mittel

Problem:

Soll ein Rechner im Netz freigegebene Archive komfortabel anbieten, ist es oft unumgänglich, durch Verknüpfungen auf weitere Daten zu verweisen. Beispielsweise liegt bestimmte Software aus Platzgründen auf einer anderen Platte, soll aber über das Hauptarchiv zu finden sein. Oder Sie wollen in einem MP3-Ordner "Santana" darauf verweisen, dass weitere Stücke dieses Gitarristen auch unter "John Lee Hooker" zu finden sind. Wenn Sie solche Links wie üblich anlegen, steht in diesen Verknüpfungen der lokale Pfad, der bei den Netzteilnehmern nicht funktioniert.

Lösung:

Sie können die lokal angelegten Links über das Kontextmenü "Eigenschaften" und dann unter "Verknüpfung, Ziel" nachträglich netztauglich machen. Dabei müssen Sie den lokalen Teil des Pfades durch UNC-konforme Angaben ersetzen.

So wird etwa aus D:\Software\Office2000 das Ziel \\<Computername>\Software\Office2000, sofern "Software" der Ordner mit entsprechendem Freigabenamen ist. Viel einfacher ist es, Links für das Netzwerk von vornherein im Netz anzulegen.

Das funktioniert entweder über einen vernetzten PC, der allerdings Schreibrechte auf dem Server besitzen muss. Noch einfacher ist es, die freigegebenen Daten auf dem Server übers Netz zu öffnen, obwohl sie lokal gespeichert sind.

Um beim obigen Beispiel zu bleiben: Sie öffnen nicht den Ordner D:\Software, sondern \\<Computername>\Software. Das geht über die Netzwerkumgebung oder auch direkt im Dialog "Start, Ausführen".

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