Bei den netzbasierten Anwendungen hat die Mozilla-Suite unter Linux großes Gewicht. Neben dem schnellen und schlanken Firefox als Webbrowser überzeugt der E-Mail-Client Thunderbird beispielsweise mit virtuellen Ordnern, der Thread-Ansicht und den umfangreichen Filtermöglichkeiten.
Bei Groupware-Clients oder PIMs, die neben E-Mail- noch Kalender-, Kontakt- und Aufgabenfunktionalität bieten, ist Novells Evolution eine gute Alternative zu Microsoft Outlook. Das Programm ist gut geeignet, um in einer gemischten Linux/Windows Umgebung eingesetzt zu werden. Evolution ist ursprünglich ein Client für GNOME. Das KDE-Gegenstück ist das ebenfalls Outlook-ähnliche Kontact.
Cross Platform Applications
Viele Desktop-Anwendungen sind Cross Platform Applications. Sie stehen für mehrere Betriebssysteme zur Verfügung. So laufen etwa Thunderbird, Mozilla und OpenOffice.org sowohl auf Linux und Windows. Cross Plattform Applications haben zwei entscheidende Vorteile: Sie erleichtern sowohl den Umstieg auf Linux als auch den Betrieb in heterogenen Umgebungen. Da in beiden Fällen die gleichen Programme gleichzeitig auf unterschiedlichen Plattformen zur Verfügung stehen, standardisieren sie die Softwareumgebung, minimieren Support- und Wartungskosten und vereinfachen den Austausch von Daten.
Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei OpenOffice beziehungsweise das auf dem gleichen Code basierte StarOffice. Da das Programm unter Windows und Linux zur Verfügung steht, kann es als Schnittstelle zwischen diversen Datenformaten dienen. Besonders bei der Dokumenten-Migration ist OpenOffice ein wertvolles Werkzeug: Es unterstützt die Dateiformate von MS-Office, so dass sich vorhandene Dokumente oder solche von Partnern oder Kunden mit dem Programm öffnen und bearbeiten lassen.
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