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Filme und Serien streamen: Netflix und Co im Vergleich

07.10.2014 | 12:01 Uhr |

Netflix streamt Videos nun auch in Deutschland, ein Angriff auf die existierenden Online-Videotheken. Unser Vergleich deckt die Stärken und Schwächen von Maxdome, Amazon Instant Video und Co auf.

Das Streamen von Filmen über das Internet boomt, der erste Hype um den Deutschlandstart von Netflix ist verflogen, nun geht es um die Fakten. Dazu haben wir sechs Dienste von kostenpflichtigem Video-on-Demand (VoD) untersucht: Amazon Instant Video, iTunes (Apple), Maxdome, Netflix, Watchever und Sky Snap.

In den USA ist Netflix mit mehr als 35 Millionen zahlenden Kunden die klare Nummer 1, in Deutschland sind neben dem US-Ableger zuletzt drei weitere Anbieter in das Streaming-Geschäft eingestiegen: der Pay-TV-Anbieter Sky , der deutsche Vivendi-Ableger Watchever und der Internet-Riese Amazon , der mit Lovefilm zuvor den Schwerpunkt auf Leih-DVDs setzte. Doch physikalische Datenträger, egal ob mit der Post verschickt oder vor Ort aus der Videothek geliehen, sind out. Da muss man sich ums Ausleihen und Zurückgeben kümmern, bei entliehenen Medien warten und sich an Geschäftszeiten halten.

Das Henne-Ei-Problem: Noch gibt es kaum Videoinhalte in hoher 4K-Auflösung, ebenso wie Fernsehgeräte mit viermal so vielen Bildpixeln wie bei Full-HD (im Bild das LG-Modell UB820V).
Vergrößern Das Henne-Ei-Problem: Noch gibt es kaum Videoinhalte in hoher 4K-Auflösung, ebenso wie Fernsehgeräte mit viermal so vielen Bildpixeln wie bei Full-HD (im Bild das LG-Modell UB820V).
© LG

Video-on-Demand bietet viele Vorteile … und hat einige Nachteile

Diese Nachteile gibt es bei den Online-Videotheken nicht. Hier wählt man nach einmaliger Registrierung und Hinterlegung seiner Bankverbindung oder Kreditkarte einen Film per Mausklick oder Fingertipp aus und kann ihn nach ein paar Sekunden Pufferzeit gleich sehen.

So einfach ist es in der Theorie, doch die Praxis ist differenzierter. Zum einem benötigt man zum Video-Streamen eine ausreichende schnelle Internet-Verbindung, die insbesondere im ländlichen Raum nicht überall existiert. Fürs Streamen mit Full-HD muss es mindestens eine 6.000er-Leitung sein, für Ultra-HD (4K), wie es der derzeit nur Netflix bietet, mindestens 25 MBit/s.

Welche Inhalte die sechs Online-Videodienste hinsichtlich der beliebtesten Serien, Blockbuster und Kinofilme der Jahre 2012 und 2013 bieten, zweigt die Vergleichstabelle am Schluss des Artikels in.

Der neue: Der US-Anbieter streamt seit Mitte September auch in Deutschland, zu den wenigen exklusiven Inhalten zählt die US-Frauengefängnisserie „Orange is the new Black“.
Vergrößern Der neue: Der US-Anbieter streamt seit Mitte September auch in Deutschland, zu den wenigen exklusiven Inhalten zählt die US-Frauengefängnisserie „Orange is the new Black“.

Doch das Film- und Serienangebot allein sagt nicht alles, schließlich müssen die Inhalte auch zum Zuschauer kommen. Vor allem also auf den Fernseher im Wohnzimmer, auf das Tablet und das Smartphone. Was selbstverständlich klingt, erweist sich in der Praxis mitunter als schwierig, denn die Unterschiede bei der Geräteunterstützung zwischen den einzelnen VoD-Anbietern sind riesig.

Das Hardware-Problem: Smartphone, Tablet, Smart-TV, Apple TV, Spielekonsole und Co

Kleinster gemeinsamer Nenner sind Windows-PC und Mac, auf dem Computermonitor lassen sich im Browser also alle Angebote nutzen. Der überwiegende Teil der Streamingdienste verwendet den Kopierschutz und das DRM-Rechtemanagement von Microsoft, zum Abspielen genügt damit das Silverlight-Plugin, das für alle gängigen Browser zur Verfügung steht.

Auf Fernsehern sieht es wie folgt aus: Smart-TV-Geräte, auf denen sich Apps installieren lassen, eignen sich grundsätzlich auch für den Abruf von Videos. Allerdings kooperieren längst nicht alle Gerätefirmen mit allen VoD-Diensten. So läuft Maxdome auf mehr Smart-TVs als die Konkurrenz, von der Hardware-Seite bieten Samsung und Sony die größte Unterstützung. Wer also den „falschen“ Fernseher hat, hat gar nicht die Wahl. Es sei denn, man wählt den Umweg über eine Smart-TV-Box wie Apple TV , Videoweb oder den Chromecast-Stick . Doch auch hier gilt: Nicht jede Online-Videothek läuft auf jedem Gerät, wie unsere Schlusstabelle zeigt.

Die besten Smart-TVs im Überblick

Besitzer eines älteren, also nicht-smarten Fernsehers müssen ohnehin diesen Weg wählen. Hier bietet sich der mit 35 Euro vergleichsbare günstige Chromecast-Stick zum Einstecken in eine HDMI-Buchse an, der mit Ausnahme von Amazon und Apple von den Apps aller Streamingdienste am Tablet-PC bzw. Smartphone unterstützt wird.

Selbst in diesem Detail existieren Unterschiede. Dass es von Apple (noch) keine Android-App gibt, lässt sich durch die Konkurrenz von Apple und Google erklären. Dass sich die Android-App von Sky aber nur auf einzelnen Galaxy-Geräten installieren lässt, ist einfach nur ärgerlich. Besitzer eines Smartphones mit Windows Phone haben nur die Wahl zwischen Maxdome und Netflix.

Der Chromecast-Stick für 35 Euro holt die meisten Video-on-Demand-Dienste auch auf ältere Fernseher, nur Amazon und Apple unterstützen Chromecast nicht.
Vergrößern Der Chromecast-Stick für 35 Euro holt die meisten Video-on-Demand-Dienste auch auf ältere Fernseher, nur Amazon und Apple unterstützen Chromecast nicht.
© Watchever/Google

Aufzupassen gilt es bei den Apps und Mobilgeräten auch in anderer Hinsicht, nämlich bei der Offline-Benutzung, also dem Abspielen ohne Internet-Verbindung. Netflix bietet gar keine Möglichkeit, Videos vorab per WLAN herunterzuladen und auf dem Mobilgerät zu speichern, Sky nur im teureren Abo Snap Extra und nur auf dem iPhone und iPad. Noch komplizierter ist es bei Amazon, denn neben der Beschränkung auf iPhone, iPad und Kindle Fire HD bleiben Kunden mit Amazon Prime-Mitgliedschaft hier außen vor – es sei denn, sie verwenden das Amazon-eigene Gerät! Der Offline-Modus ist deshalb wichtig, weil man sonst auf Reisen in Bahn, Flugzeug und Bus de facto keine Filme sehen kann.

Zuhause kann man die Videos einiger Dienste über einzelne Bluray-Player oder eine Spielekonsole auf den Fernseher streamen. Das Notebook mit HDMI-Kabel bietet sich als kurzfristige Lösung an, eignet sich aber kaum auf Dauer. Noch keine Rolle spielt aktuell das neue Amazon Fire TV , allerdings sollen die Dienste von Maxdome und Netflix demnächst auch darauf zu sehen sein.

Flatrate, leihen, kaufen: Angebotsstruktur und Preise

Genug zur technischen Seite. Wichtig ist natürlich, ob bzw. bei welcher Online-Videothek der persönliche Geschmack mit dem Film- und Serienangebot am besten übereinstimmt – darauf gehen wir noch ausführlich ein. Von Belang ist ferner die Frage nach der Art und Häufigkeit der Nutzung und damit die nach Preis und Angebotsstruktur der verschiedenen VoD-Dienste. Grundsätzlich sind drei Arten zu unterschieden: Die Flatrate gegen eine monatliche Abogebühr ermöglicht das Abrufen aller verfügbaren Filme. Die Preise dafür liegen zwischen 3,99 Euro pro Monat für das einfache Snap-Abo bis zu monatlich 11,99 Euro. So viel verlangt Netflix für seinen teuersten Zugang, bei dem man Videos auf bis zu vier Geräten und – sofern schon verfügbar – in Ultra-HD-Auflösung sehen kann. Preislich dazwischen liegen die Abos von Amazon, Maxdome, Watchever und die weiteren Offerten von Netflix und Sky.

Alles inklusive? Keineswegs, die monatlichen Abopakete von Amazon und Maxdome beinhalten nicht alle Filme, wie die beiden Bilder am Beispiel „Fuck ju Göhte“ zeigen (unten das Monatspaket).
Vergrößern Alles inklusive? Keineswegs, die monatlichen Abopakete von Amazon und Maxdome beinhalten nicht alle Filme, wie die beiden Bilder am Beispiel „Fuck ju Göhte“ zeigen (unten das Monatspaket).

Doch nicht jeder ist ein Serienjunkie und braucht eine Flatrate, ist also mit dem Abruf einzelner Filme besser dran. Das iTunes-Angebot von Apple beschränkt sich darauf, während Amazon und Maxdome zusätzlich den Einzelabruf anbieten. Bei diesen beiden kann man also ein Monatspaket oder einzelne Filme buchen – und muss es trotz Abonnent mitunter sogar. Denn sowohl bei Amazon als auch bei Maxdome umfasst das Abonnement beim weitem nicht alle Inhalte. Neuere Filme und Serien sind im Prime- bzw. Monatspaket meist nicht enthalten, kosten also extra. Vor allem Amazon macht Interessenten und Kunden den Durchblick mit seinem Mix aus Prime Instant Video (über die Prime-Jahresgebühr), Instant Video (monatliches Abo), dem Instant Video Shop (Einzelabruf zum Kauf oder zum Leihen) und dem nach wie vor betriebenen Lovefilm-DVD-Verleih nicht gerade leicht.

Wer sich gegen das Abo entscheidet, steht vor der Frage: leihen oder kaufen? Leihen bedeutet, dass der Inhalt für 48 Stunden abgerufen und in dieser Zeit beliebig oft gesehen werden kann. Danach unterbindet das DRM-Rechtemanagement den Stream. Beim Kauf dagegen hat man eine zeitlich unbeschränkte Streaming-Möglichkeit, sofern der Anbieter nicht vom Markt verschwindet. Grob gesagt, kostet die Filmleihe für zwei Tage abhängig von der Auflösung (SD oder HD) und der Aktualität zwischen einem und fünf Euro, der Kauf zwischen vier und 17 Euro – also ähnlich viel wie manche DVD oder Bluray. Teurer sind komplette Serienstaffeln, abhängig wieder von Aktualität und Umfang.

Unterschiede bei Inhalten, Angebot und Zielgruppe

Netflix Deutschland wartet tatsächlich mit einigen exklusiven Angeboten auf, darunter den US-Serien „Orange Is the New Black“, „Fargo“, „From Dusk till Dawn“ und „Penny Dreadful“. Bei hochwertigen exklusiven Serieninhalten tun sich die deutschen Anbieter schwerer.

Apple hat zusammen mit Amazon das größte Angebot an Filmen und Serien, man muss aber jeden Inhalt einzeln bezahlen. Das wird auf die Dauer teuer.
Vergrößern Apple hat zusammen mit Amazon das größte Angebot an Filmen und Serien, man muss aber jeden Inhalt einzeln bezahlen. Das wird auf die Dauer teuer.

Wie sieht es nun bei anderen Serien und Filmen aus? Am besten bestückt ist der iTunes-Store von Apple, allerdings gibt es hier keinerlei Abonnement. Jede Staffel und jeder Film ist einzeln zu bezahlen, viele im Vorjahr aktuelle Kinofilme kosten in HD-Qualität bis zu 17 Euro bzw. fünf Euro für die 48-Stunden-Miete. Amazon und Maxdome weisen bei den beliebtesten deutschen Kinofilmen der Jahre 2012 und 2013 sowie bei den Top-20-Filmen der vergangenen 20 Jahre ebenfalls nur kleine Lücken auf – im Monatspaket ist davon allerdings kaum etwas drin. Immerhin, man kann die Filme dort leihen oder kaufen, während Netflix, Watchever und Sky bei den Kinofilmen fast gänzlich passen müssen.

Bei Serien differenziert sich das Bild: Amazon und Apple glänzen auch hier (gegen Bezahlung), Maxdome hinkt etwas hinterher. Bei Netflix und Watchever ist die Serienauswahl schon deutlich eingeschränkt, Sky Snap bildet das Schlusslicht. Das gilt auch für das Handling, beim Sky-Angebot überzeugen weder die Suchergebnisse noch die Filminfos.

Video-Streaming - die wichtigsten Begriffe

Unterschiede gibt es schließlich auch bei der Qualität: Bei älteren Filmen müssen Sie sich mit SD begnügen, was auf großen Fernsehern kein Vergnügen darstellt. Die meisten neueren Inhalte werden in HD übertragen, was aber nur bei Amazon, iTunes und Netflix auch 1.080p bedeuten kann – die drei übrigen Anbieter streamen maximal mit 720p.

Fazit: kostenlos ausprobieren und dann entscheiden

In Deutschland sei Fernsehen überwiegend kostenlos, suggerieren die öffentlich-rechtlichen, über die Haushaltsgebühr finanzierten Sender gerne. Pay-TV-Angebote hatten es da bisher schwer, genauso wie die Online-Videotheken. Das muss allerdings keineswegs so bleiben, der Wirbel um den Start von Netflix zeigt es.

Eine eigenständige Video-App hat Amazon unter Android nicht. Hier muss man die allgemeine Hersteller-App bemühen und darin die Video-Funktion starten.
Vergrößern Eine eigenständige Video-App hat Amazon unter Android nicht. Hier muss man die allgemeine Hersteller-App bemühen und darin die Video-Funktion starten.

Der erste Vergleich wichtiger VoD-Anbieter fällt jedoch ernüchternd aus. Während das Streamen technisch gut funktioniert, ist das inhaltliche Angebot enttäuschend: Wer – analog zu den Flatrates beim Musikstreaming – etwas Ähnliches im Filmbereich erwartet, wird enttäuscht. Die ausschließlichen Pauschalangebote von Netflix, Watchever und Sky Snap umfassen kaum auch nur halbwegs aktuelle Kinofilme, bei Amazon und Maxdome sind diese nicht Teil des Abopakets. Hier muss man sie wie bei iTunes extra kaufen oder mieten. Gegenüber einer DVD oder Bluray bleibt als Argument für den Online-Abruf vor allem die Bequemlichkeit. Und wer einen Streifen wirklich nur einmal sehen möchte, kann zur 48-Stunden-Miete greifen – das ist immerhin billiger.

Beim Serienangebot können sich auch Netflix und Watchever sehen lassen. Da sich das Angebot bei beiden Anbietern unterscheidet, hängt die Wahl eben auch vom persönlichen Geschmack ab. Probieren Sie sie einfach aus, alle VoD-Portale bieten dazu eine kostenlose Probephase von meist einem Monat. Nur Sky beschränkt den Zeitraum jeweils auf das Ende des Kalendermonats. Hier lohnt es sich gegebenenfalls, wieder bis zum Monatsanfang mit der Anmeldung zu warten. Denken müssen Sie natürlich an die rechtzeitige Kündigung, wenn Sie den Dienst nicht weiter zahlen möchten.

Inhaltlich hat Apple klar das größte Angebot, iTunes ist aber auch am teuersten. Außerdem lässt es sich nur auf vergleichsweise wenigen Geräten im Wohnzimmer nutzen. Geht man die Sache von der Verfügbarkeit bzw. Geräteunterstützung an, liegen Amazon, Maxdome und Netflix vorn. Während der neue US-Dienst eine günstige Pauschale für Serien bietet, (8,99 Euro pro Monat für die HD-Nutzung), lassen sich Amazon und Maxdome auch ohne Abo nutzen. Dort zahlt man jeweils per Film. Wichtig ist schließlich, wo man sehen möchte. Netflix hat keine Download-Option für mobile Geräte, Amazon und Sky nur eingeschränkt. Da bleibt die Nutzung wegen des Mobilfunknetzes und des Datenvolumens auf den WLAN-Bereich beschränkt, für Zug, Bus oder Flugzeug eignet sie sich nicht.

Video On Demand-Dienste im Vergleich (für die große Ansicht bitte auf "Orginal-Bild" klicken)
Vergrößern Video On Demand-Dienste im Vergleich (für die große Ansicht bitte auf "Orginal-Bild" klicken)

Die folgende Tabelle fasst alle technischen und inhaltlichen Details zu den sechs VoD-Anbietern nochmals zusammen.

Amazon Instant Video

iTunes

Maxdome

  Abrufoptionen und Preise

Abonnement, Leihen und Kauf möglich: Abo inkl. Amazon Prime: 49 Euro / Jahr (ohne Prime:  7,99 Euro / Monat), Leihfilme: 1,99 bis 4,99 Euro, Kauffilme 5,99 bis 16,99 Euro

Nur Leihen und Kauf von Filmen: Leihfilme: 0,99 bis 4,99 Euro, Kauffilme: 3,99 bis 18 Euro

Abonnement, Leihen und Kauf möglich: Abo: 7,99 Euro / Monat, Leihfilme: 2,99 bis 5,99 Euro, Kauffilme: 3,99 bis 14,99 Euro

Gratis Testphase (nur Abo)

ein Monat

entfällt

ein Monat

Abolaufzeit / Kündigungsfrist

ein Jahr bzw. ein Monat / jederzeit

entfällt

ein Monat / 14 Tage

Geräteunterstützung und Abspielmöglichkeiten

PC, Mac, Android, iOS, Kindle Fire HD, Sony PS 3, PS 4, Xbox 360, Xbox One, Wii, Wii U, Smart TVs und Bluray-Player von Samsung, LG und Sony, Fire TV

PC, Mac, iPhone, iPad, Apple TV

PC, Mac, Android, iOS, Windows Phone, Sony PS 3, PS 4, Xbox One, Smart-TVs und Bluray-Player diverser Hersteller, Videoweb- und Humax-Box, Airplay, Chromecast

Mehrgerätenutzung

ja

ja

ja

Offline-Speicherung

bedingt (Kindle Fire HD; mit iPhone und iPad nicht mit Instant Prime Video)

ja

ja

Inhalteangebot (Herstellerangabe)

12.000

13.000

60.000

Filme (beliebteste deutsche Kinofilme 2012 und 2013)

37 von 40 (alle in HD, Großteil kostet extra)

40 von 40 (alle in HD)

26 von 40 (davon 22 in HD, Großteil der Inhalte kostet extra)

Blockbuster seit 1994 (deutsche Kinos)

15 von 20 (8 davon in HD, Großteil kostet extra)

16 von 20 (6 davon in HD)

16 von 20 (7 davon in HD, Großteil kostet extra)

Beliebteste Serien

sehr großes Angebot, Großteil der Inhalte kostet extra

sehr großes Angebot

großes Angebot, Großteil der Inhalte kostet extra

separates Kinderprogramm

ja

ja

ja

O-Ton / Filme mit Untertiteln

ja / ja

ja / ja

ja / nein

FSK 18-Filme / Jugendschutz und Kindersicherung / Prüfung

ja / bedingt / Personalausweis und Bankkonto

ja / bedingt / Bankkonto bzw. Kreditkarte

ja / ja / Bankkonto bzw. Kreditkarte

mehrere Benutzerkonten

Steuerung über Geräteverwaltung

über Familienfreigabe

nein

Qualitätsstufen (laut Anbieter) / 5.1-Sound

SD, HD (720p oder 1080p) / häufig

SD, HD (720p oder 1080p) / häufig 

SD, HD (720p) / häufig

Bildqualität (HD, subjektiv)

gut

gut

noch gut

Suche, Auswahl und Bedienung (Webportal)

gut

befriedigend

gut

Mobil-Apps

befriedigend

gut

gut

Bemerkungen und Fazit

Das an Filmen und Serien ist sehr groß, doch Amazon macht es seinen Nutzern mit den verschiedenen Angeboten nicht leicht. Bei „Prime“ ist nur ein kleiner Teil der Inhalte im Preis enthalten, der Großteil kostet extra. Vom Chromecast-Stick ist die Geräteunterstützung gut.

Die Zahl der Geräte zum Abspielen ist gering, sonst ist iTunes spitze – leider auch beim Preis. Denn ein Abonnement gibt es nicht, jeder Film und jede Serie ist einzeln zu bezahlen.

„Das Monatspaket: Deine Lieblingsserien und Filme zum günstigen Festpreis“ wirbt Maxdome. Tatsächlich sind viele Videos aber nicht Paketbestandteil, sondern kosten extra. Das Angebot an Filmen und Serien ist etwas kleiner als bei Amazon und Apple, dafür läuft der Dienst auf sehr vielen Geräten.

Netflix

Sky Snap

Watchever

Abrufoptionen und Preise

Nur Abonnement, SD-Auflösung: 7,99 Euro / Monat, HD und 2 Geräte: 8,99 Euro / Monat, Bis Ultra-HD und 4 Geräte: 11,99 Euro / Monat

Nur Abonnement, Sky Snap: 3,99 Euro / Monat, Snap Extra: 6,99 Euro / Monat (inkl. Offline-Funktion)

Nur Abonnement, 8,99 Euro / Monat

Gratis Testphase (nur Abo)

ein Monat

bis zum Monatsende

2 Monate zum Preis von einem

Abolaufzeit / Kündigungsfrist

ein Monat, jederzeit

ein Monat, jederzeit

mind. 2 Monate, monatlich kündbar

Geräteunterstützung und Abspielmöglichkeiten

PC, Mac, Android, iOS, Windows Phone, Sony PS 3, Wii, WiiU, XBox 360, Smart-TVs und Bluray-Player von Sony, Panasonic und Toshiba, Airplay, Apple-TV, Chromecast

PC, Mac, Android (nur Samsung Galaxy), iOS, Samsung-TVs (ab 2012), Airplay, Chromecast

PC, Mac, Android, iOS, Kindle Fire, Sony PS 3, PS 4, Wii, XBox 360, Smart-TVs von Sony, Panasonic, Philips, Samsung und LG, Apple-TV, Chromecast

Mehrgerätenutzung

max. 4 Geräte

max. 4 Geräte (nur Snap Extra)

max. 3 Geräte

Offline-Speicherung

nein

bedingt (nur Snap Extra und nur iPhone und iPad)

ja

Inhalteangebot (Herstellerangabe)

keine Angabe

keine Angabe

13.000

Filme (beliebteste deutsche Kinofilme 2012 und 2013)

0 von 40

0 von 40

1 von 40

Blockbuster seit 1994 (deutsche Kinos)

2 von 20

3 von 20

2 von 20

Beliebteste Serien

eingeschränktes Angebot

stark eingeschränktes Angebot

eingeschränktes Angebot

separates Kinderprogramm

ja

ja

ja

O-Ton / Filme mit Untertiteln

ja / ja

ja / ja

ja / nein

FSK 18-Filme / Jugendschutz und Kindersicherung / Prüfung

ja / bedingt / Eigenangabe

ja / ja / Bankkonto bzw. Kreditkarte

ja/ ja/ PostIdent-Verfahren

mehrere Benutzerkonten

bis zu vier

nein

nein (Kinder-Accounts möglich)

Qualitätsstufen (laut Anbieter) / 5.1-Sound

SD, HD (720p oder 1080p), Ultra-HD (4K) / häufig

SD, HD (720p) / Stereo

SD, HD (720p) / teilweise

Bildqualität (HD, subjektiv)

gut

befriedigend

befriedigend

Suche, Auswahl und Bedienung (Webportal)

gut

ausreichend

gut

Mobil-Apps

gut

gut (iOS)

gut

Bemerkungen und Fazit

Netflix bietet nur eine monatliche Flatrate, beliebte Filme sucht man darin aber vergebens. Besser sieht es bei Serien aus, einige hat Netflix sogar exklusiv. Ebenfalls erfreulich sind die vielen Originalfassungen, wahlweise mit Untertiteln. Enttäuschend ist, dass sich die Videos nicht auf Mobilgeräten speichern und offline abspielen lassen.

Sky Snap enttäuscht beim wichtigsten Kriterium für Online-Videotheken: nämlich bei den Inhalten. Darüber kann auch der günstige Preis von monatlich 3,99 Euro nicht hinwegtrösten. Außerdem gibt es keine App für alle Android-Geräte.

Wie Netflix setzt Watchever ausschließlich auf die Flatrate. Kinofilme gibt es dabei kaum, das Angebot an Serien ist ähnlich eingeschränkt wie beim Konkurrenten, die Auswahl aber anders getroffen. Immerhin bietet Watchever einen Offline-Modus, der Videos auf dem Smartphone und Tablet auch unterwegs abspielt.

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