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Netbook-Hacks

So reizen Sie Windows-with-Bing-Geräte aus

26.04.2015 | 09:01 Uhr |

„Windows 8.1 mit Bing“ finden Sie vorinstalliert auf besonders preis­günstigen Notebooks. Trotz eingeschränkter Hardware-Leistung lässt es sich darauf mit einigen Tricks dennoch flüssig arbeiten.

Viele Computer-Nutzer mögen‘s leicht. Die herkömmlichen Office-PCs finden daher immer weniger Zuspruch. Neueinsteiger greifen eher zu preisgünstigen Tablets – und die laufen oft unter dem weltweit meistgenutzten Betriebssystem Android.

Microsoft kann dabei nicht tatenlos zusehen. Damit die Windows-Lizenzkosten die Geräte nicht verteuern, gibt es Windows für die Hersteller jetzt praktisch kostenlos. Dieses Windows-Variante nennt sich „Windows 8.1 mit Bing“, und sie unterscheidet sich technisch nicht von Windows 8.1 Core. Die Hersteller müssen lediglich vorab Bing als Suchmaschine festlegen, was der Nutzer aber später ändern kann. Die Notebook-Käufer profitieren davon: Sie bekommen Geräte mit einem vollwertigen Windows bereits zu einem Preis von unter 300 Euro. Besonders leistungsfähig ist die verbaute Hardware zwar nicht, dafür sind die Notebooks leicht und der Akku hält meist über fünf Stunden. Mit ein paar Tricks lässt sich zudem noch mehr aus dem Gerät herausholen und effektiver damit arbeiten.

Im Überblick Tools für Net- und Notebooks

Name

Beschreibung

System

Internet

Sprache

7-Zip 9.20

Packprogramm

XP, Vista, Windows 7, 8

www.pcwelt.de/562029

Deutsch

Akkuline-Batterie-Tool

Akku-Tool

XP, Vista, Windows 7, 8

www.pcwelt.de/587751

Deutsch

Autoruns

Autostart-Manager

Windows 8

www.pcwelt.de/580539

Englisch

Boxcryptor

Verschlüsselungs-Tool

XP, Vista, Windows 7, 8

www.pcwelt.de/3405948

Deutsch

Lupo Pensuite Zero

Portable-Apps-Suite

XP, Vista, Windows 7, 8

www.pcwelt.de/592047

Multilingual

PC-WELT-Windows-Rebuilder 2.1

Windows-Setup-Tool

Windows 7, 8

www.pcwelt.de/8813477

Deutsch

Rufus

Erstellt Windows-Installations-Sticks

Vista, Windows 7, 8

http://rufus.akeo.ie/

Deutsch

Virtualbox

Virtualisierungs-Software

XP, Vista, Windows 7, 8

www.pcwelt.de/582647

Deutsch

Wimlib

Wim-Tool

Windows 7, 8

www.pcwelt.de/o45x

Englisch

Wsus Offline Update

Update-Tool

Vista, Windows 7, 8

www.pcwelt.de/1504574

Deutsch

Preisgünstige Hardware: Die Ausstattung von Netbooks

Die erste Netbook-Generation kam Anfang 2008 in den Handel, damals ausgestattet mit Linux, 2 GB Flash-Speicher und Intel Celeron Prozessor (600 bis 900 MHz). Die Bezeichnung „Netbook“ lag nahe, weil aufgrund der beschränkten Speicherkapazität vieles ins Internet ausgelagert werden musste.

Zu einer breiten Akzeptanz brachten es erst Netbooks zu einem Preis von etwa 300 Euro mit Windows XP. Denn Vista war zu ressourcenhungrig für die kleinen Geräte. Wohl damit XP dem unbeliebten Vista keine Konkurrenz macht, erlaubte Microsoft den Herstellern zunächst nur Netbooks mit maximal 1 GB Hauptspeicher, 80 GB Festplatte und einer Displaygröße von bis zu 10,2 Zoll.

Lenovo S20-30: Der Bildschirm misst zwar nur 11,6 Zoll,
dafür stecken eine Festplatte mit 500 GB und 4 GB Hauptspeicher im
Gerät.
Vergrößern Lenovo S20-30: Der Bildschirm misst zwar nur 11,6 Zoll, dafür stecken eine Festplatte mit 500 GB und 4 GB Hauptspeicher im Gerät.
© Lenovo

Derartige Einschränkungen von Microsoft gibt es bei der aktuellen Netbook-Generation nicht mehr. Sie finden im Handel Geräte meist mit einer 500 GB Festplatte und 2 oder 4 GB Hauptspeicher. Darin steckt ein Intel Celeron (Dual Core) oder Pentium Prozessor (Quad Core). Da die Speicherkapazität der Festplatte der von anderen Notebooks entspricht, hat die Bezeichnung „Netbook“ eigentlich ihre Rechtfertigung verloren. Bei den meisten Herstellern taucht sie daher auch nicht mehr auf.

Es gibt aber auch neuere Netbooks, bei denen die Bezeichnung noch passt, etwa das Asus X205 beziehungsweise F205TA. Statt einer Festplatte kommt hier eine eMMC (embedded Multimedia Card) mit 32 GB oder 64 GB zum Einsatz. Dadurch lässt sich der Verkaufspreis auf gut 220 Euro drücken.

Asus X205: Bereits für etwa 220 Euro gibt es ein Netbook
von Asus. Der günstige Preis erklärt sich durch den verbauten
Flash-Speicher mit nur 32 GB Kapazität.
Vergrößern Asus X205: Bereits für etwa 220 Euro gibt es ein Netbook von Asus. Der günstige Preis erklärt sich durch den verbauten Flash-Speicher mit nur 32 GB Kapazität.
© Asus

Asus X205: Bereits für etwa 220 Euro gibt es ein Netbook von Asus. Der günstige Preis erklärt sich durch den verbauten Flash-Speicher mit nur 32 GB Kapazität.

Lenovo S20-30: Der Bildschirm misst zwar nur 11,6 Zoll, dafür stecken eine Festplatte mit 500 GB und 4 GB Hauptspeicher im Gerät.

Mehr Tempo dank SSD: Netbook-Hardware aufrüsten

Mehr Geschwindigkeit lässt sich bei Notebooks durch Einbau einer SSD und mehr Hauptspeicher erreichen. Die RAM-Bausteine sind jedoch meist verlötet, und der Speicher ist daher nicht erweiterbar. Sie müssen sich also schon beim Kauf für ein Modell mit 4 GB RAM entscheiden. Die Festplatte lässt sich durch eine SSD ersetzen. Den Austausch sollte der Händler durchführen, damit Ihnen die Garantie nicht verloren geht. Wer sich das selber zutraut, sollte im Internet nach einer Anleitung suchen, wie das Gerät zu öffnen ist. Oft gibt es versteckte Schrauben. Die Bodenplatte ist mit Plastiknasen eingehängt, die sich mit einen kleinen Plastikspachtel oder einer alten EC-Karte lösen lassen. Dazu fahren Sie vorsichtig in der Fuge zwischen Bodenplatte und Oberseite entlang und hebeln das Gehäuse nach und nach auf.

Viele Geräte verfügen nur über einen SATA-II-Adapter (300 MB/s). Die Geschwindigkeit einer SSD ist dann immerhin aufgrund der kurzen Zugriffszeiten deutlich besser als bei einer Festplatte. Die optimale Leistung liefern aber nur Geräte mit SATA-III-Adapter (600 MB/s). Wie Sie den Umzug von einer Festplatte auf eine SSD durchführen, haben wir auf dieser Website beschrieben.

Kniffliger Austausch: Wer die Festplatte im Asus F200MA
gegen eine SSD austauschen will, muss auch die versteckten
Schrauben unter den Füßen lösen und das Gehäuse
aufhebeln.
Vergrößern Kniffliger Austausch: Wer die Festplatte im Asus F200MA gegen eine SSD austauschen will, muss auch die versteckten Schrauben unter den Füßen lösen und das Gehäuse aufhebeln.

Mehr Strom für unterwegs: Akkulaufzeit verlängern

Bei typischen Netbooks hält der Akku etwa fünf Stunden durch. Externe USB-Festplatten, eine hohe Bildschirmhelligkeit, sowie der aktivierte WLAN- oder Bluetooth-Adapter verkürzen die Laufzeit deutlich. Entfernen Sie beziehungsweise schalten Sie alles ab, was im mobilen Betrieb gerade nicht nötig ist. Das WLAN lässt sich meist über die Tastenkombination Fn-F2 deaktivieren. Oder Sie klicken auf das Icon mit dem Netzwerksymbol im Infobereich und setzen den Schalter „Flugzeugmodus“ auf „An“.

Die in aktuellen Notebooks verbauten Lithium-Ionen-Akkus sind relativ robust. Sie haben länger Freude am Akku, wenn er nie komplett entladen wird. Windows sollte standardmäßig bereits entsprechend konfiguriert sein. Um das zu kontrollieren, drücken Sie unter Windows 8.1 die Tastenkombination Win-X und klicken im Menü auf „Energieoptionen“, dann auf „Energiespareinstellungen ändern“ und dann auf „Erweiterte Energieeinstellungen ändern“. Scrollen Sie ganz nach unten, klappen Sie die „Akku“-Einstellungen auf und öffnen Sie „Kritische Akkukapazität“. Diese sollte auf „5 %“ eingestellt sein. Ist dieser Wert erreicht, wechselt Windows automatisch in den Ruhezustand.

Wer mehr über den Akku erfahren möchte, kann sich die Freeware Akkuline-Batterie-Tool installieren. Das Programm gibt Auskunft über den aktuellen Lade- oder Entladestrom und sammelt statistische Daten zur Leistungsaufnahme.

So können Sie die Standard-Suchmaschine ändern

Akku-Infos: Mit dem Akkuline-Batterie-Tool überwachen Sie
den Entladestrom des Akkus und erhalten statistische Daten zu den
Lade- und Entlade-Zyklen.
Vergrößern Akku-Infos: Mit dem Akkuline-Batterie-Tool überwachen Sie den Entladestrom des Akkus und erhalten statistische Daten zu den Lade- und Entlade-Zyklen.

Mehr Leistung: Windows-Tuning für Netbooks

Die grundsätzliche Regel für die Windows-Optimierung lautet: Vermeiden Sie alles Unnötige. Das gilt für jeden Windows-PC, in besonderer Weise aber für Netbooks mit schwachem Prozessor und wenig Hauptspeicher.

Autostart aufräumen: Sie haben bereits einiges auf Ihrem Netbook installiert? Dann lohnt es sich mit dem Tool Autoruns von Microsoft Sysinternals den Autostart von Programmen unter der Registerkarte „Winlogon“ zu durchforsten. Nach einem Klick auf die Registerkarte „Services“ sehen Sie die laufenden Dienste. Die meisten davon sind notwendig. Sie können aber beispielsweise „WSearch“ deaktivieren. Dahinter verbirgt sich der Microsoft Indexdienst, der für die schnelle Suche nach und in Dateien zuständig ist. Das ist zwar nützlich, sorgt aber auch für viele Festplattenzugriffe und reduziert damit die Gesamtleistung und Akkulaufzeit.

Updates verschieben: Wenn Sie das Gerät nur gelegentlich nutzen, stehen nach dem Start wahrscheinlich erst einmal etliche Windows-Updates an. Dann ist es besser, die Updates nur bei Bedarf herunterzuladen. Suchen Sie in der Systemsteuerung nach Update und klicken Sie auf „Automatische Updates aktivieren oder deaktivieren“. Wählen Sie die Option „Nach Updates suchen, aber Zeitpunkt zum Herunterladen und installieren manuell festlegen“.Download und Installation erfolgen dann erst nach Ihrer Bestätigung.

Eine Alternative ist Wsus Offline Update . Damit laden Sie alle Updates herunter und installieren Sie bei Bedarf. Das ist auch dann praktisch, wenn Sie ohnehin mehrere Windows-8.1-PCs aktualisieren müssen.

Portable Anwendungen nutzen: Viele Anwendungen integrieren sich über Registry-Einträge und Shell-Erweiterungen tief ins System. Damit kosten sie wertvolle Ressourcen, auch wenn sie nicht laufen. Deinstallieren Sie daher alle Programme, die Sie nicht nutzen. Portable Anwendungen hingegen lassen das System völlig unbehelligt. Wir empfehlen Lupo Pensuite , in die sich viele bekannte kostenlose Programme wie 7-Zip, Firefox oder Opera integrieren lassen und die über einen komfortablen Programmstarter verfügt.

Kniffliger Austausch: Wer die Festplatte im Asus F200MA gegen eine SSD austauschen will, muss auch die versteckten Schrauben unter den Füßen lösen und das Gehäuse aufhebeln.

Akku-Infos: Mit dem Akkuline-Batterie-Tool überwachen Sie den Entladestrom des Akkus und erhalten statistische Daten zu den Lade- und Entlade-Zyklen.

Weniger Ballast: Windows entschlacken und neu installieren

Die meisten PCs, Notebooks und Netbooks werden ohne vollwertigen Datenträger für die Windows-Installation ausgeliefert. Dafür gibt es eine Recovery-Partition, über die sich der Auslieferungszustand wiederherstellen lässt. Danach liegen aber wieder die meist unnützen Hersteller-Beigaben auf der Festplatte, die Sie erneut umständlich entfernen müssen. Zudem müssen Sie auch alle Windows-Updates erneut installieren.

Wenn Windows 8.1 Core oder Pro auf dem Gerät installiert sind, ist das Neu-Installieren einfach. Microsoft bietet über www.pcwelt.de/l4fq ein Tool an, über das Sie die Installationsdateien herunterladen und eine ISO-Datei oder einen bootfähigen USB-Stick erstellen können. Das Setup-Programm akzeptiert Lizenz-Schlüssel von Windows 8.0 und 8.1. Ist der Lizenz-Schlüssel im Bios hinterlegt, lässt sich Windows ohne Schlüssel-Eingabe installieren.

Windows Bing ist in der Download-Version jedoch nicht enthalten. Der Weg zu einem aufgeräumten und individuellen Installationsmedium ist daher aufwendiger. Sie verwenden dafür die Datei Install.wim von der Recovery-Partition. Außerdem benötigen Sie dazu einen zweiten Rechner, auf dem Sie das Installationsabbild bearbeiten. Dieser kann auch unter Windows 7 laufen.

Recovery-Partition sichtbar machen: Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung als Administrator, und starten Sie diskpart. Wählen Sie mit select disk 0 die Festplatte. Der Befehl list part zeigt Ihnen die Partitionen an. Die Recovery-Partition erkennen Sie an der Bezeichnung „Wiederherstellung“. Es kann zwei davon geben, von denen aber nur eine die gesuchte Datei enthält. Beispielsweise mit select part 6 wählen Sie die gewünschte Partition und weisen dieser mit assign einen Laufwerksbuchstaben zu. Wenn Ihnen der Zugang zum Ordner „windows images“, „RecoveryImage“ oder ähnlich verwehrt wird, müssen Sie sich über das Kontextmenü und die Registerkarte „Sicherheit“ die nötigen Rechte verschaffen. Kopieren Sie die Datei Install.wim etwa in das Verzeichnis C:\WIM auf Ihren Arbeitsrechner und erstellen Sie davon eine Sicherungskopie.

Analyse der Install.wim: Entpacken Sie auf Ihrem Arbeitsrechner Wimlib . Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung als Administrator, wechseln Sie in das Verzeichnis, in das Sie Wimlib entpackt haben und führen Sie folgende Befehlszeile aus:

wiminfo.cmd „C:\WIM\Install.wim“

Wenn das Tool „Image Count: 1“ und „Compression: XPRESS“ ausgibt, können Sie die WIM-Datei direkt weiterverarbeiten. Andernfalls verwenden Sie folgende Befehlszeile für die Extraktion des ersten Abbilds beziehungsweise die Neukomprimierung:

wimexport.cmd „C:\Wim\install.wim“ 1 „C:\Wim\new.wim“
--compress=XPRESS

Laden Sie sich über www.pcwelt.de/l4fq das Microsoft Media Creation Tool herunter und damit Windows 8.1 Core in der zum Netbook passenden Variante 32 Bit oder 64 Bit. Entpacken Sie die ISO-Datei mit 7-Zip , löschen Sie die Datei Install.esd im Verzeichnis „Sources“, und kopieren Sie die WIM-Datei vom Netbook beziehungsweise die konvertierte Datei unter dem Namen Install.wim in diesen Ordner. Verwenden Sie PC-WELT-Windows-Rebuilder um daraus einen neue ISO-Datei zu erstellen. Dem Tool liegt eine Hilfe-Datei bei, die die nötigen Schritte erklärt.

Windows in Virtualbox installieren: Installieren Sie jetzt Windows von dieser ISO-Datei in einer virtuellen Maschine in Virtualbox . Bei der Konfiguration der virtuellen Festplatte wählen Sie als Format „VHD“. Bei einigen WIM-Dateien, etwa denen von Asus-Geräten, startet das Systemvorbereitungsprogramm (Sysprep.exe) nach der ersten Installationsphase automatisch. Andernfalls erscheint der Bildschirm „Anpassen“. Drücken Sie dann die Tastenkombination Strg-Shift-F3. Windows startet neu, und Sie sehen das Fenster „Systemvorbereitungsprogramm 3.1.4“ auf dem Bildschirm. Schieben Sie dieses beiseite und deinstallieren Sie über die Systemsteuerung und „Programme deinstallieren“ alle Programme, die Sie nicht benötigen. Bei Bedarf können Sie auch eigene Programme einrichten, die nach einer Neuinstallation sofort zur Verfügung stehen sollen.

Windows aufräumen: Nach der Installation in Virtualbox
entfernen Sie alle unnötigen Programme. Mit Sysprep erstellen Sie
dann ein Image für die Neuinstallation.
Vergrößern Windows aufräumen: Nach der Installation in Virtualbox entfernen Sie alle unnötigen Programme. Mit Sysprep erstellen Sie dann ein Image für die Neuinstallation.

Windows aufräumen: Nach der Installation in Virtualbox entfernen Sie alle unnötigen Programme. Mit Sysprep erstellen Sie dann ein Image für die Neuinstallation.

Ist alles fertig konfiguriert, setzen Sie im Fenster des Systemvorbereitungsprogramms ein Häkchen vor „Verallgemeinern“, wählen unter „Optionen für das Herunterfahren“ den Eintrag „Herunterfahren“ und klicken auf „OK“.

VHD-Image in WIM-Datei umwandeln: Drücken Sie Win-R, geben Sie diskmgmt.msc ein, und bestätigen Sie mit „OK“. Gehen Sie auf „Aktion > Virtuelle Festplatte anfügen“, wählen Sie über „Durchsuchen“ die VHD-Datei der virtuellen Maschine, und klicken Sie auf „OK“.

Starten Sie PCWELT-Windows-Rebuilder , und gehen Sie auf „Tools > WIM erfassen“. Wählen Sie das Laufwerk mit der eingebundenen VHD-Datei aus. Geben Sie einen Pfad für die neue WIM-Datei an, etwa C:\Wim\Captured.wim, und einen Namen, beispielsweise Win81Bing. Hinter „Kompression:“ stellen Sie „maximum“ ein. Klicken Sie auf „Wim-Capture starten“.

Installations-ISO: PC-WELT-Windows-Rebuilder erzeugt aus
den Windows-Installa­tionsdateien ein ISO, das Sie auch für einen
bootfähigen USB-Stick verwenden.
Vergrößern Installations-ISO: PC-WELT-Windows-Rebuilder erzeugt aus den Windows-Installa­tionsdateien ein ISO, das Sie auch für einen bootfähigen USB-Stick verwenden.

Neue WIM-Datei für die Installation verwenden: Sie können jetzt die Datei Captured.wim unter dem Namen Install.wim auf das Netbook in die Recovery-Partition kopieren. Sichern Sie alle persönlichen Daten, drücken Sie Win-C, gehen Sie auf „Einstellungen > PC-Einstellungen ändern“ und dann auf „Update/Wiederherstellung > Wiederherstellung“. Klicken Sie unter „Alles entfernen und Windows neu installieren“ auf „Los geht’s“.

Einen Installations-Stick erstellen Sie in PC-WELT-Windows-Rebuilder auf der Registerkarte „2b. USB-Stick“. Löschen Sie zuerst die Datei Install.wim aus dem Download von Windows 8.1 Core und kopieren Sie Captured.wim unter dem Namen Install.wim in das Verzeichnis „Sources“. Setzen Sie ein Häkchen vor „USB-Stick formatieren“. Wählen Sie das Laufwerk Ihres USB-Sticks aus und stellen Sie unter „Dateisystem“ für UEFI-Systeme „FAT32“ ein. Für die Installation im Bios-Modus können Sie auch „NTFS“ verwenden. Sollte die Wim-Datei größer als 4 GB sein, müssen Sie zwei Boot-Sticks erstellen. Einen mit FAT32 und einen mit NTFS. Alternativ funktioniert auch eine USB-Festplatte. Weitere Infos dazu finden Sie in der Hilfe zu PC-WELT-Windows-Rebuilder.

Bei der Installation von diesem Stick geben Sie als Ziellaufwerk die bisherige Windows-Partition an. Diese Methode eignet sich aber auch für die Installation auf einer neuen SSD.

Cloud-Speicher nutzen

Vor allem bei Netbooks mit kleinem Datenträger ist die Nutzung eines Speicherdienstes im Internet sinnvoll. Sie haben dann auch bei mobiler Nutzung jederzeit Zugriff auf Ihre Daten. Für mehr Sicherheit sollten Sie dabei aber ein Tool wie Boxcryptor verwenden. Damit verschlüsseln Sie die Datenübertragung und sind so auch in fremden Netzwerken sicher. Boxcryptor unterstützt alle gängigen Anbieter, beispielsweise Dropbox, Google Drive und Microsoft One Drive.

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