Windows-Befehle

Netstat: Zeigt alle geöffneten Netzwerkverbindungen an

Montag, 17.03.2014 | 07:41 von Hans-Christian Dirscherl

Mit netstat zeigen Sie alle geöffneten TCP- und UDP-Verbindungen an (UDP ist ein Alternativ-Protokoll zu TCP, das weniger Traffic verursacht, dafür aber nicht über die Kontrollfunktion von TCP verfügt). Zu jeder Verbindung liefert Ihnen netstat das verwendete Internetprotokoll, die IP-Adresse Ihres Rechners samt den dafür benutzten Port - den so genannten Socket, die Ziel-/Remoteadresse und den aktuellen Status, beispielsweise hergestellt (also verbunden). Wenn Sie wirklich alle Netzwerk-Verbindungen anzeigen lassen, geben Sie "netstat -ao" ein. In diesem Fall werden dann auch UDP-Verbindungen (das a steht für all) und alle Prozess-IDs (o zeigt die PIDs an), die zu einer Netzwerkverbindung gehören, angezeigt.

Mit diesem sehr nützlichen Befehl können Sie Verbindungen zum Internet aufspüren, die überhaupt nicht bestehen sollten, beispielsweise, wenn ein Trojaner oder eine Spyware ins Web funkt.

nbtstat liefert die Verbindungsinformationen für NetBIOS over TCP/IP (NBT), es entspricht von der Funktionalität her also ipconfig. Remoterechner können via IP-Adresse oder über ihren Hostnamen angesprochen werden. Der Befehl hat etliche Parameter, wie gehabt gibt die Hilfefunktionen Auskunft.

Montag, 17.03.2014 | 07:41 von Hans-Christian Dirscherl
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (9)
  • mike_kilo 03:38 | 20.03.2014

    shutdown /f killt die session und bringt dich auf den anmeldescreen bzw wirft dich vom terminal server shutdown /f /t 0 /r startet deinen rechner neu shutdown /f /t 0 /s fährt deinen rechner runter
    warum? wenn die Funktion doch per Buttonklick ausführbar ist. Macht imo nur innerhalb einer Batch einen Sinn.
    systeminfo macht seinem namen alle ehre
    msinfo32 ist imo umfangreicher %COMSPEC% /c netsh wlan show all > "%USERPROFILE%\DESKTOP\wlan.txt" zeigt über ipconfig /all hinaus sehr ausfürliche Infos an, wenn man WLAN-Probleme hat. (nur ab Vista; direkt in der "Ausführen"-Konsole) cmd /k sollte auch auch nicht vergessen werden, wenn man den eigentlichen Befehl danach anhängt.(direkt in der "Ausführen"-Konsole ausführbar) powercfg /batteryreport wer ausführliche Akkuinfos (Vergangenheit/aktuell/zukünftige Prognose) zu seinem Laptop haben will Shrpubw der Assistent, wenn es nicht hinhaut, Ordnerfreigaben im Netzwerk zu händeln slui 4 wenn man in Verlegenheit kommt, sein Windows telefonisch aktivieren zu müssen control.exe /name Microsoft.Recovery falls jemand keine Klickorgie zum Pfad Systemsteuerung\Alle Systemsteuerungselemente\Wiederherstellung machen will, um ein SYS-Restore (rstrui.exe) mit Optionen durchzuführen p.s. Manche CMD-Befehle erfordern Admin-Rechte und ab WinXP ist über die CMD hinaus die PowerShell mit weit mächtigeren Funktionen zuständig.

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  • chipchap 23:01 | 19.03.2014

    Unsinn bleibt unsinn ...

    Die cmd.console von Windows NT und dessen Nachfolgern entspricht nur in geringem Umfang den 16bit-DOS-Befehlen (16 - 32 bit, Komandoparametern, ... .) Das Nichtwissen potenziert sich mit der Anzahl der Jünger.

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  • GottZ 22:47 | 19.03.2014

    Zitat: jomal
    Schön, Deine Liste, besonders, da Du ja Linux-Freak bist.
    man vergisst diese befehle einfach nicht. auch nicht wenn man kaum noch was mit der windows cmd anstellt. (zsh ist einfach mal um welten cooler) prinzipiell benutze ich windows nur noch zum zocken und auf terminal servern auf der arbeit.
    Zitat: jomal
    Allerdings, ein paar Feinheiten: edit, also den zu benutzen ist ja gruselig, kann ich ja gleich mit copy con test.txt arbeiten. (beenden von copy con mit bzw. -
    naja es geht. ich hab mit dem ding damals auf msdos angefangen batch zu lernen. damals gabs auch noch viele weitere befehle wie beispielsweise choice mit dem man vernünftige eingaben für menü's machen konnte. edit ist ein reiner konsolen editor. alternativ kann man natürlich auch vim installieren xD
    Zitat: jomal
    systeminfo, nu ja, aber außer, dass die Hotfixes angezeigt werden, doch eher mager, da nehme ich lieber das Programm SIW.EXE
    ist meines wissens nach aber der einzige weg um an die uptime zu kommen. uptime.exe btw .com ist nicht out of the box bei windows dabei.
    Zitat: jomal
    Help, der wichtigste Befehl überhaupt. Denn, da die DOSianer aussterben und überhaupt: die Syntax der Befehle ist manchmal komisch....
    da stimme ich dir recht. mich nervt vorallem dass es befehle gibt die - als options trigger nutzen und welche die / nutzen. andere wollen garkein zeichen vor den optionen.. hoch lebe gnu!
    Zitat: jomal
    Ach ja, Konsole beenden: mit exit. Jedenfalls, wenn man es korrekt machen will.
    oder einfach win eingeben ;D PS: ich nutz Arch Linux. vllt interessierts ja wen

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  • jomal 09:17 | 19.03.2014

    Schön, Deine Liste, besonders, da Du ja Linux-Freak bist. Allerdings, ein paar Feinheiten: edit, also den zu benutzen ist ja gruselig, kann ich ja gleich mit copy con test.txt arbeiten. (beenden von copy con mit bzw. - systeminfo, nu ja, aber außer, dass die Hotfixes angezeigt werden, doch eher mager, da nehme ich lieber das Programm SIW.EXE Help, der wichtigste Befehl überhaupt. Denn, da die DOSianer aussterben und überhaupt: die Syntax der Befehle ist manchmal komisch.... Ach ja, Konsole beenden: mit exit. Jedenfalls, wenn man es korrekt machen will.

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  • GottZ 08:42 | 19.03.2014

    da geht noch was

    die einzig wahren befehle: shutdown /f killt die session und bringt dich auf den anmeldescreen bzw wirft dich vom terminal server shutdown /f /t 0 /r startet deinen rechner neu shutdown /f /t 0 /s fährt deinen rechner runter systeminfo macht seinem namen alle ehre netsh netzwerk konfigurieren tsdiscon trennt die remote desktop verbindung (sofern man per mstsc verbunden ist) set, for, if, ... sollte jeder kennen. edit zeigt einen konsolenbasierten text editor mit maus und tastatur steuerung date und time geben die uhrzeit zurück. man kann mit ihnen auch die uhrzeit / das datum ändern. mit set, goto und ping /n 1 localhost lässt sich damit z.b. eine ascii art uhr per batch file erstellen. alle befehle lassen sich mit /? kombinieren um weitere informationen zu den befehlen zu erhalten. eine weitere liste gibt es über den befehl help welcher allerdings nicht alle befehle aufzeigt. wenn man echo %path% eingibt, so bekommt man die information welche orte auf der festplatte nach programmen und bibliotheken durchsucht werden sobald man einen befehl in die cmd eingibt oder ein programm nach einer .dll sucht. gibt natürlich noch viele viele weitere befehle.. da ich allerdings ein linux user bin kann ich diese gerade schlecht testen bzw nachgucken ob ich noch was essentielles vergessen hab ;D alle angaben ohne gewähr. (<3 linux)

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