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Kurz vorgestellt: Garmin nüvi 205

27.03.2009 | 14:00 Uhr |

Garmin bietet mit dem nüvi 205 ein sehr günstiges Navigationssystem für Einsteiger an. Wir haben mit dem Gerät einige Runden gedreht.

Brauchbare Navigationssysteme müssen nicht immer teuer sein, wie Garmin mit dem nüvi 205 beweist. Das Gerät richtet sich an Einsteiger und ist derzeit für rund 105 Euro im Handel zu finden. Das kompakte Gerät verfügt über ein 3,5-Zoll-Touchscreen-Display mit einer Auflösung von 320 x 240 Bildpunkten. In der Praxis ließ sich das Display auch aus ungünstigeren Blickwinkeln gut ablesen, nicht zuletzt dank der entspiegelten Oberfläche.

Die komplette Bedienung erfolgt direkt über das Display. Dazu wurde eine QWERTY- oder ABC-Tastatur integriert, die sich problemlos per Fingertipp nutzen lässt. Die gesamte Menüführung des nüvi 205 ist übersichtlich und auch von unerfahrenen Anwendern nach kurzer Zeit problemlos zu bewältigen. Je nach persönlicher Vorliebe führt das Navigationssystem auf einer 2D- oder 3D-Karte durch den Straßendschungel. Abbiegehinweise werden direkt in der Kartenansicht dargestellt, was sich in unserem Test als durchaus praktisch erwies. Zudem lassen sich auch Höhenkarten plastisch darstellen.

Flotter Navigator

Kartenmaterial von Navteq für Deutschland, Österreich, die Schweiz, Tschechien und Lichtenstein ist bereits vorinstalliert. Zusätzlich kann über einen microSD-Kartensteckplatz weiterer Speicherplatz und damit auch zusätzliches Kartenmaterial installiert werden. Updates für vorhandenes Kartenmaterial sind auf der Garmin-Webseite zu finden und lassen sich per USB schnell auf das Navi übertragen. Als Zusatzfunktionen lassen sich im nüvi 205 beispielsweise Point-of-Interests einblenden, der Kraftstoffverbrauch berechnen oder die nächste Tankstelle anzeigen. Ein TMC-Empfänger ist nicht an Bord, kann aber nachgerüstet werden.

Der GPS-Empfänger des nüvi 205 arbeitete im Test zuverlässig und flott. Lediglich wenn das Gerät komplett ausgeschaltet war, benötigt der Start rund vier Minuten. Bleibt das Navi im Fahrzeug und erhält auch bei ausgeschaltetem Motor über den Zigarettenanzünder Strom, geht der Start in wenigen Sekunden vonstatten. Die Routenberechnung geht auch bei längeren Strecken angenehm schnell über die Bühne. Verfehlt man eine Abfahrt, berechnet das nüvi 205 eine Alternativroute automatisch und in Sekundenschnelle. Die obligatorischen Sprachansagen kamen immer rechtzeitig und waren klar verständlich. Im Praxistest war die Routenberechnung stets brauchbar. Lediglich Personen mit detaillierten Ortskenntnissen wussten gelegentlich eine praktischere Abkürzung als das Navi. Trotzdem – für Ortsfremde ist die vorgeschlagene Route des Garmin-Navis meist die beste Wahl. Im Test hielt der Akku mit einer Ladung rund vier Stunden durch.

Fazit:

Das Garmin nüvi 205 beschränkt sich auf die Kernfunktionen eines Navigationssystems – und ist damit für Einsteiger eine gute Wahl. Unkompliziert zu bedienen und gut verarbeitet führt das Navi sicher ans Ziel. Wer auf Multimedia-Zusatzfunktionen und andere Spielereien verzichten kann, trifft mit dem nüvi 205 für rund 105 Euro eine günstige und gute Wahl.

Hersteller : Garmin
Web: www.garmin.de
Preis: ca. 105 Euro

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