Navigation offline beziehungsweise onboard
Die Masse der Navigationslösungen für Android-Smartphones (und auch für Apple iOS) installiert ihr Kartenmaterial allerdings auf dem Smartphone beziehungsweise auf dessen SD-Karte. In diesem Fall spricht man von einer Offline- respektive Onboard-Lösung. Typische Beispiele hierfür sind CoPilot und Navigon Mobile Navigator.
Die Vorteile einer solchen Onboard-Lösung: Es fällt wenig Internet-Traffic bei der Benutzung an (nur für Live-Daten wie Stauwarnung, aktuelle Benzinpreise etc.). Zudem lässt sich eine derartige Navigations-Lösung zur Not auch ohne Internetverbindung nutzen (dann stehen aber keine Verkehrslageinformationen zur Verfügung), wodurch man Roamingkosten im Ausland sparen kann und die Navi-App auch in Gegenden verwenden kann, in denen keine UMTS-Verbindung zur Verfügung steht.
Der offensichtlichste Nachteil für den Benutzer: Derartige Navigationslösungen kosten immer Geld! Dafür bekommt man aber auch einen beeindruckenden Mehrwert. Denn die meisten kostenpflichtigen Navi-Apps bieten Features, wie man sie von klassischen Stand-Alone-Navigationsgeräten kennt. Also Spurwechselassistent, 3D-Ansicht, Geschwindigkeitsbegrenzungswarner, Radarwarner und Tankstellensuche.
Ein Nachteil gegenüber einer Online-Lösung wie Google Maps Navigation soll aber nicht verschwiegen werden: Der Kunde muss sich selbst um die (gegebenenfalls kostenpflichtige) Aktualisierung seines Kartenmaterials kümmern.
Sonderfall: Fußgänger, Motorradfahrer und LKW
Der Großteil der Navigations-Apps zielt auf den Einsatz im Auto. Doch wie sieht es mit Navigationslösungen für Fußgänger, Motorradfahrer und Lastkraftwagen aus?
Der Großteil der Navigations-Apps zielt auf den Einsatz im Auto. Doch wie sieht es mit Navigationslösungen für Fußgänger, Motorradfahrer und Lastkraftwagen aus?
Google Maps Navigation bietet eine kostenlose Navigation für Fußgänger. Sie befindet sich noch im Betastatus, scheint aber passabel zu funktionieren. Navigon Mobile Navigator stellt ebenfalls eine Fußgängernavigation zur Verfügung, ebenso lassen sich LKW und Motorrad als Option bei der Routenberechnung einstellen. Das Zwitterprodukt Garmin Nüvifone A50 besitzt ebenfalls eine Fußgänger-Routenführung.
Bei der Routenplanung für LKWs müssen durchaus wichtige Faktoren berücksichtigt werden. Beispielsweise Hinweise auf Unterführungen und Tunnels oder auf besondere Engstellen beziehungsweise Straßen ohne Wendemöglichkeit.
Aktuelle Verkehrsinformationen
Die Qualität eines modernen Navigationsgeräts steht und fällt mit aktuellen Verkehrsinformationen, die weit über das Leistungsvermögen des klassischen TMC hinausgehen. Diese Online-Echtzeitdaten, die fortlaufend in die Routenplanung einfließen, werden meist als Live-Services bezeichnet. Alle Hersteller von Navigationsgeräten bieten irgendeine Art von Live-Services an. Google wertet für Google Maps Navigation die Bewegungsdaten von Android-Smartphones aus. Navigon und TomTom bieten ebenfalls Echtzeit-Verkehrslage-Informationen an, die TMCPro weiterführen. Dazu weiter unten mehr.
Die Qualität eines modernen Navigationsgeräts steht und fällt mit aktuellen Verkehrsinformationen, die weit über das Leistungsvermögen des klassischen TMC hinausgehen. Diese Online-Echtzeitdaten, die fortlaufend in die Routenplanung einfließen, werden meist als Live-Services bezeichnet. Alle Hersteller von Navigationsgeräten bieten irgendeine Art von Live-Services an. Google wertet für Google Maps Navigation die Bewegungsdaten von Android-Smartphones aus. Navigon und TomTom bieten ebenfalls Echtzeit-Verkehrslage-Informationen an, die TMCPro weiterführen. Dazu weiter unten mehr.
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13.11.10
Hallo,
auch wenn Nokia-Handys kein Androidsystem haben, hätte doch der Hinweis kommen müssen, dass es auch komplett kostenlose Navigation mir Nokia-Symbian-Handys möglich ist.
Das ist keineswegs eine Hilfsanwendung sondern durchaus mit TomTom-Geräten zu vergleichen.
Verzichtet man auf das Internet unterstützte A-GPS - und das kann man getrost - fallen nicht mal Internetkosten an. Und neue Karten gibt es regelmäßig umsonst.
Ich hatte im Ausland (Rom) beide Geräte mit und parallel getestet. Einen bemerkenswerten Vorteil/Vorsprung konnte ich beim Standalonegeräte nicht entdecken.
Mein TomTom werde ich daher verkaufen.
Gruß
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13.11.10
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13.11.10
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13.11.10
Aber kleine Nebenstrassen auf dem Lande kennt es kaum, und kleinere Orte/Städte werden bestenfalls als Punkt dargestellt.
Und die Installation ist, völlig im Gegensatz zur Darstellung in der Bedienungsanleitung, ein Drama gewesen.
Aber für lau:
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13.11.10
Auch hier in Finnland wohne ich laut TomTom auf einer "Straße ohne Namen", auch das eingebaute Navigationsgerät im Wagen meiner Frau kennt die Adresse nicht besser, aber Nokia weiß es ganz präzise! Und das für lau! Das TomTom hat etwa 350 gekostet, das im VW eingebaute Navi ungefähr 500 .
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14.11.10
Das Problem hatte ich mit TomTom. Eine schon vor 2 Jahren fertiggestellte Straße existierte nicht.
Kein Naiv ist fehlerfrei.
Wenn man die richtige hat, nicht. Die muss man allerdings im Netz suchen. Die normale ist veraltet.
Außerdem ist durch verschiedene Updates der Software die Bedienung verbessert worden und auch die Karten selbst ebenfalls.
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