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Navigation mit Android: Drei exzellente Navi-Apps
Das Android-Smartphone wird ruckzuck zum perfekten Navigationsgerät. Mit den richtigen Navi-Apps. PC-WELT stellt drei herausragende Apps vor: Eine Gratis-Lösung, eine 3D-Variante und ein Spezialist für Touren abseits der Straßen.
Google Maps Navigation: Gratis-Navigation für Android
Der Quasi-Standard unter den Navigationsapps für das Android-Betriebssystem ist die eingebaute Google Maps Navigation. Seit Betriebssystem-Version 2.1 ist es standardmäßig bei allen Android-Smartphones mit an Bord. Um aus dem Kartenbetrachtungsprogramm Google Maps eine vollwertige Navigation zu machen wird eine Sprachsynthese-Software (TTS-App) für die Routenführung benötigt. Einige Telefone enthalten diese bereits. Samsung liefert das Galaxy S2 mit Pico aus. Für Anspruchsvolle empfiehlt sich die hervorragende SVOX-Software. Pro Stimme kostet das 3 Euro. Für alle anderen gibt es auch kostenlose Programme im Android Market.
Navigation per Smartphone - So geht's
Als Ziel kann man so gut wie alles eingeben. Komplette Adressen, Firmennamen oder auch Sehenswürdigkeiten. Möglich wird dies durch die riesige Datenbank von Google, die online durchsucht wird. Dabei ist man nicht an die sonst üblichen Eingabemuster aus Stadt - Straße - Hausnummer gebunden, sondern kann frei tippen. Bereits während der Eingabe werden erste Ergebnisse präsentiert. Selbst die Zieleingabe per Sprache ist mit Googles Spracherkennung möglich. Durch die tiefe Integration in das Betriebssystem kann die Navigation aus vielen Anwendungen heraus direkt gestartet werden. So lassen sich Kontakte direkt als Navigationsziele nutzen.
Google Maps ist kostenlos, schnell und zuverlässig bei der Routenführung. Doch es gibt auch einen Minus-Punkt: Der größte Nachteil der integrierten Navigation ist die Tatsache, dass es sich um eine Offboard-Navigation handelt.
Die Kartendaten liegen also nicht im Speicher des Telefons, sondern auf den Google-Servern. Zur Routenberechnung und während der Navigation ist daher immer eine aktive Datenverbindung notwendig. Die übertragenen Datenmengen halten sich zwar in Grenzen. So wurden bei einer Testfahrt von München zu einem Ziel in Ingolstadt lediglich 4 MB Daten übertragen. Aber schon diese Datenmengen können im Ausland zu hohen Roamingkosten führen. Besserung verspricht hier Version 5.1 mit einer Erprobungs-Funktion aus den Google Labs. Auf Knopfdruck lassen sich Kartendaten in einem Umkreis von 16 km um den gewünschten Punkt lokal abspeichern.
Für viele Straßen steht die Verkehrslage als Ebene in der Kartenansicht zur Verfügung und wird als (dunkel)-rote, gelbe oder grüne Linien neben den Straßen angezeigt. Bei der Routenberechnung wurden diese Informationen im Praxistest aber nicht berücksichtigt. Sie müssen also selbst die Initiative ergreifen und auf Stauwarnungen reagieren, indem Sie Ihre Route selbstständig ändern.
Verkehrslage bei Google Maps
Verkehrslage bei Google Maps
Fazit zu Google Maps Navigation
Wer auf hochwertigste Live-Verkehrsdaten bei der Routenberechnung und auf die automatische Alternativ-Routenberechnung verzichten kann und über eine entsprechend dimensionierte Datenflatrate verfügt, wird mit Google Maps Navigation sein Ziel zuverlässig erreichen.
Google Maps Navigation
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