Napster ist der effektivste Weg, MP3-Musikstücke im Internet zu finden. Die englischsprachige Freeware Napster wurde von den Studienabbrechern Shawn Fanning und Sean Parker entwickelt.
Sie bietet Zugriff auf Hunderttausende von PCs, auf denen ebenfalls Napster installiert ist. Nach der leicht durchzuführenden Installation fragt das Programm, in welchem Ordner es MP3s ablegen soll. Auf Wunsch durchsucht es auch Ihre Festplatte nach MP3s, um die Dateien später automatisch anderen Napster-Benutzern anzubieten.
Napster benötigt eine aktive Internet-Verbindung, sprich: Sie müssen vor dem Programmstart online gehen. Wenn Sie Napster zum ersten Mal aufrufen, öffnet sich ein Fenster, in dem Sie sich anmelden - geben Sie eine Mailadresse sowie einen Spitznamen (Nickname) und ein Passwort ein.
Wegen der ungeklärten rechtlichen Situation von Napster raten Experten, die Mailadresse willkürlich zu wählen, damit sich diese nicht einem realen Namen zuordnen lässt.
Ist diese Anmeldung passiert, meldet sich Napster zukünftig selbständig an. Sie können sofort per "Search" nach Interpreten beziehungsweise Musikstücken fahnden. Napster gibt daraufhin eine Liste aus, bei welchen ebenfalls angemeldeten Napster-Benutzern das gesuchte Musikstück zu finden ist. Per Mausklick und "Get Selected Song(s)" laden Sie die MP3-Datei auf Ihren PC.
Die Wahrscheinlichkeit, das Gewünschte zu finden, ist groß: Je nach Tageszeit bieten Napster-User rund 1 bis 2 Terabytes an MP3-Dateien an, das entspricht etwa 300.000 bis 600.000 Musikstücken.
Doch Vorsicht: Beim Großteil der per Napster offerierten Musiktitel handelt es sich um illegale Kopien. Außerdem bietet Napster in der Standardeinstellung allen anderen Napster-Benutzern die von Ihnen eingesammelten MP3s an - auch das ist rechtlich problematisch.
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