Nahbereichfotos

Winziges in voller Größe zeigen

Freitag den 28.03.2008 um 11:46 Uhr

von Verena Ottmann

Blume
© 2014
Makrofotos sind eine besondere Stärke der digitalen Fotografie. Viele Kameras bilden selbst sehr kleine Gegenstände Format füllend und mit imposantem Detailreichtum ab.
Von Sebastian Deichsbach

Diese Ausstattung brauchen Sie
Je kürzer die Brennweite des verwendeten Objektivs, desto geringer muss der Abstand des Motivs zur Frontlinse der Digitalkamera sein, um einen hohen Abbildungsmaßstab zu erreichen. Die Problematik bei Makroaufnahmen ist das Scharfstellen auf kurze Entfernung. Jede Kompaktkamera hat eine spezifische Naheinstellgrenze. Damit ist die Entfernung mit dem geringsten Abstand zum Motiv gemeint, bei dem die Kamera noch scharfstellen kann.

Zubehör
Für extreme Nähe benötigen Sie spezielles Zubehör. Je nach Kameramodell kommen Nahvorsatzlinsen, Zwischenringe oder spezielle Makroobjektive in Betracht. Zwischenringe und Makroobjektive können Sie natürlich nur bei einer digitalen Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven verwenden. Für Format füllende Makroaufnahmen von kleinen Tieren und ähnlichen Objekten benötigen Sie aber nicht zwingend ein Makro-Objektiv.

Stativ
Für Fotos im Makrobereich helfen Sie sich mit einem stabilen Stativ. Vermeiden Sie Erschütterungen beim Druck auf den Auslöser. Benutzen Sie in diesen Fällen den Selbstauslöser, eine Infrarot-Fernbedienung, oder lösen Sie bei Innenaufnahmen die Kamera über das USB-Kabel mit dem PC aus. Letzteres ist allerdings nicht mit jeder Kamera-Software möglich.

Freitag den 28.03.2008 um 11:46 Uhr

von Verena Ottmann

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
247663