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Nachrichtendienst-Spam zielte auf GMX-Anwender ab

26.03.2003 | 09:52 Uhr |

Nervige Spam-Nachrichten über den Nachrichtendienst von Windows sind nichts Neues mehr. Die Redaktion erreichte jetzt allerdings ein besonders übles Exemplar. Bei einem PC-WELT Leser poppte ein Fenster auf, auf dem er mit "Sehr geehrtes GMX-Mitglied" begrüßt wurde. In dem förmlich gehaltenen Text wurde er gebeten, seine Accountdaten für seinen Mail-Account an eine GMX-Mailadresse zu schicken.

Nervige Spam-Nachrichten über den Nachrichtendienst von Windows sind nichts Neues mehr. Die Redaktion erreichte jetzt allerdings ein besonders übles Exemplar. Bei einem PC-WELT Leser poppte ein Fenster auf, auf dem er mit "Sehr geehrtes GMX-Mitglied" begrüßt wurde. In dem förmlich gehaltenen Text wurde er gebeten, seine Accountdaten für seinen Mail-Account an eine GMX-Mailadresse zu schicken.

Durch ein Rohrbruch sei die Kundendatenbank bei GMX beschädigt worden und auch der Mail-Account des Anwenders sei betroffen. Weiter wird er gebeten, an die ebenfalls angezeigte Mail-Adresse (Kunden-Betreuung@gmx.de) seine "Accountdaten (Kundennummer und Passwort) innerhalb von sechs Stunden per E-Mail zu senden." Ansonsten würde sein Mail-Account für immer verloren gehen.

Um einen möglichst seriösen Eindruck zu vermitteln, erscheint im Nachrichtentext auch noch eine Adresse und Firmenangaben zu GMX (siehe Bild oben rechts).

Bei der ganzen Sache handelt es sich natürlich um einen Fake. Gegenüber PC-WELT erklärte GMX -Sprecherin Marion Schanzer, dass der betreffende Mailaccount bereits gesperrt worden sei. Außerdem wurden rechtliche Schritte eingeleitet. Laut Schanzer mache der Fake außerdem nicht nur als Nachrichtendienst-Popup seine Runde, sondern auch in Form einer Mail. Zu Schäden sei es wohl nicht gekommen. "Wir haben sofort reagiert", so Schanzer.

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