Mails waren schon immer der Vorzeigebereich des Blackberrys und OS 6 baut diese Vorherrschaft als Nachrichtenmeister mit neuen, soliden Funktionen weiter aus. Natürlich können Sie sich mit dem Blackberry-Firmenserver Ihres Unternehmens synchronisieren, der auch Exchange, Lotus Domino und Groupwise unterstützt. Mit dem Blackberry Internet Service verwalten Sie zudem bis zu zehn persönliche und geschäftliche POP3- und IMAP4-E-Mail-Konten.
Hier beginnt es dann langsam unübersichtlich zu werden: Im Grunde verfügen Sie über zwei separate Inboxen, über die Sie Ihre Nachrichten verwalten. Zum einen die Universal-Nachrichten-Inbox, die Ihre SMS, E-Mail-Nachrichten und Gespräche aus dem Blackberry Messenger beinhaltet. Zum anderen die Spezielle-E-Mail-Inbox, die Sie zum Beispiel einem bestimmten E-Mail-Konto zuweisen können. Hier können Sie auf Dienste wie Archivierung, Gesprächszusammenfassung, Kennzeichnung und Weiterverfolgung zugreifen – allesamt Services, die sich sehr stark an den Googlemail-Diensten orientieren. In der Universal-Inbox verfügen Sie hingegen über keine dieser Funktionen.
Soziale-Netzwerk-Apps, also Anwendungen, die Beiträge unterschiedlicher, sozialer Netzwerke von einem zentralen Ort aus verwalten, sind schwer in Mode. Kein Wunder also, dass auch das Blackberry da mitzieht. Die "Social Feed"-App kombiniert Ihren Twitter-Account mit Ihrem Facebook-Konto, diversen Instant-Messengern wie Gtalk, AIM und Blackberry Messenger, sowie Ihren RSS Feeds. Obwohl es einfach ist, neue Konten zu Social Feed hinzuzufügen und die Bedienung ebenfalls leicht von der Hand geht, weist die Anwendung doch einige Mängel bei der Funktionalität auf. Denn alles, was Sie damit tun können, ist, eigene Statusupdates zu schreiben und die anderer zu lesen. Für alle weiteren Handgriffe, zum Beispiel einen Kommentar auf die Statusmeldung eines Freundes bei Facebook abzugeben, müssen Sie auf eine separate, spezifizierte App zurückgreifen.
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