Aufrüsten, reparieren, optimieren
Mythen 19 - 22
Mythos: XPs Funktion „Quality of Service“ macht die Internet-Verbindung mindestens 20 Prozent langsamer.
Fakten: Viele Programme, beispielsweise für die Internet-Telefonie oder Online-TV, sind auf einen konstanten Datenfluss angewiesen. Windows XP bietet ihnen mit der Funktion „Quality of Service“ (Dienstqualität, kurz: QoS) eine Möglichkeit, sich bis zu zwanzig Prozent der verfügbaren Verbindungskapazität zu sichern, so dass sie reibungslos funktionieren. Fordert kein Programm diese Kapazität ab, dann steht sie für die übrigen Online-Anwendungen zur Verfügung, ohne dass es eines weiteren Eingriffs bedarf. Wer QoS über die Netzwerkeinstellungen deaktiviert, beraubt sein Windows also einer wichtigen Funktion und handelt sich allenfalls Nachteile ein.
Ebenfalls zu den Tuning-Mythen gehört der Tipp, Windows‘ DNS-Cache zu vergrößern. In diesem Speicher merkt sich XP die zu Domain-Namen gehörenden IP-Adressen. Ein größerer Cache soll die Zahl der entsprechenden Anfragen an den Internet-Provider reduzieren. Das klappt auch, doch spart man damit nur wenige Bytes ein. Im Gegenzug erfährt Ihr Rechner erst später von neuen IP-Adressen, was zu Fehlfunktionen der Internet-Verbindung führen kann.
Mythos: Die Windows-Firewall blockiert lediglich eingehende, allerdings keine ausgehenden Verbindungen. Also kann man sie auch gleich deaktivieren.
Fakten: Eine Personal oder Desktop-Firewall wie die in Vista oder XP ab Service Pack 2 enthaltene Lösung filtert Daten, die der Rechner, auf dem sie installiert ist, mit dem Netzwerk austauscht. Im Unterschied zu Zusatzprogrammen wie Zone Alarm Firewall filtern die Microsoft-Produkte lediglich Daten, die aus dem Netz eingehen. Sie können aber keine unberechtigten Datentransfers, die von (Schad-)Programmen auf dem Rechner gestartet werden, erkennen, geschweige denn filtern.
Microsoft argumentiert, dass es nicht die Aufgabe einer Firewall sei, einen bereits Malware infizierten PC vor dieser zu schützen. Ohnehin ist es für weniger versierte Nutzer schwer, ausgehenden Datenverkehr in „verdächtig“ und „unverdächtig“ einzuordnen. Zudem verfügen immer mehr Schadprogramme über Routinen, die es ihnen erlauben, sich etwa getarnt als Internet Explorer an der Firewall vorbeizumogeln. Insofern ist der Schutz, den die Windows-Firewall bietet, gar nicht so übel und allemal besser als gar kein Schutz.
Mythos: Es reicht, verdächtige Dateien manuell auf Viren zu scannen. Den On-Access-Scanner kann man abschalten.
Fakten: Virensuchprogramme kennen zwei verschiedene Modi: Als On-Access-Scanner überprüfen sie automatisch jede Datei, die auf Ihrem Rechner geöffnet wird, auf Viren – eine permanente Zusatzbelastung. Im manuellen Modus können Sie Dateien beispielsweise über einen rechten Mausklick im Windows-Explorer manuell auf SchadSoftware überprüfen lassen. Hier wird der Scanner nur auf Kommando aktiv.
Gerade alte PC-Hasen argumentieren, sie wüssten schon, welche Dateien möglicherweise gefährlich sind, schalten den On-Access-Scanner ab und scannen ausschließlich manuell. Doch seit Javascript, Active X und Flash kann sogar der Besuch einer harmlosen Web-Seite reichen, um den nun ungeschützten Rechner mit Schad-Software zu infizieren. Deswegen gehört auf jeden Rechner, der mit dem Netz verbunden ist, ein On-Access-Scanner.
Mythos: Der Adobe Reader wird immer fetter und träger. Wer PDFs nur ansehen will, verwendet besser eine ältere Version.
Fakten: Tatsächlich wächst der Funktionsumfang von Adobe Reader mit jeder Version – und damit auch sein Umfang. Seit Version 7 hat sich der Reader aber vom Sumo-Ringer zum Athleten gewandelt, der in durchaus vertretbarer Zeit startet und zügiges Lesen ermöglicht. Immer mehr PDFs lassen sich aufgrund der vom Ersteller genutzten Sicherheits-, Workflow oder Konvertierungsmöglichkeiten sogar ausschließlich mit einem aktuellen Reader lesen, beispielsweise solche, bei denen die mit Acrobat 8 eingeführte, hocheffiziente Bildkomprimierung zum Einsatz kommt.




15.12.10
endlich wurde mal mit so vielen, blöden Mythen klaren Tisch gemacht.
Der einzige Punkt wo ich nicht übereinstimme ist gleich der erste Eurer Liste. Habe zum Test in meinem System ein Windows 7 mit Office, Norten Internet Security und allen Patches aufgesetzt.
Einmal auf einer Solid State Disk und einmal auf einer normalen SATA Platte. Beide am selben SATA Anschluss nacheinander probiert.
Fazit:
Bootzeit Solid State Drive:
(gemessen von: Ich drücke den Einschaltknopf, bis hin zur offenen Google.de Seite im IE8)
35,9 Sekunden
Bootzeit SATA Platte: 56,9 Sekunden.
Da sehe ich dann doch weniger Einbildung als mehr wirkliche Geschwindigkeitssteigerung... :)
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15.12.10
Habe selber eine und man merkt den unterschied serwohl.
Besonders bei allem was mit Zugriffszeit zu tun hat.
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15.12.10
Doch nun, Jahre später, erzählt uns die PC-Welt plötzlich getreu dem Spruch "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern" dass das alles nur Mythen sind.
Weiter so PC-Welt! Ihr habt es echt drauf!
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15.12.10
Es ist nicht verständlich, warum sich der (sehr) interessante Beitrag fast
aausschließlich auf Windows XP und etwas Vista bezieht.
Was damit mit jenen, die Windows 7 am PC haben?
mfg
Gottfried
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15.12.10
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15.12.10
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15.12.10
Ist ja so anders.;)
Ja ich bin auch der Meinung eine SSD ist sicherlich schneller,aber ob Ottonormaluser sie benötigt ist eine andere Frage.
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15.12.10
headroom64 trifft es so ziemlich aufn Punkt ;)
Es ist jedoch nicht alles was hier geschrieben wurde falsch bzw. schlecht^^
z.B. [B][I]23. Dateikomprimierung
Mythos: Die Windows-Dateikomprimierung ist ein prima Tool, das mehr freien Speicherplatz auf der Festplatte schafft.[/I][/B]
Es hat zwar nicht so viele Nachteile (Geschwindigkeitsverlust ist minimal, die Komprimierung ist ja auch net wirklich gut ;))
Jedoch ist man gearscht wenn man die Komprimierung wieder abstellen will^^ Zumindest ich habe die Erfahrung gemacht das Windoof dabei iwie teilweise die Dateien schrottet^^ Also komprimiert läufts ganz ok... nur ne ganze platte wieder zu dekomprimieren kann bös enden.
(also tendiere ich mittlerweile auch dazu das man es lieber lassen sollte... wobei ichs mit Win7 noch nicht wieder versucht hab :D)
Interessant ist z.B. auch der Punkt [B][I]6. Windows-Dienste abschalten
Mythos: Überflüssige Dienste abschalten bringt wertvolle Leistungsreserven zurück.[/I][/B]
Was ist dann das hier :D?
http://pcwelt-praxis.de/downloads/pc-welt-services
Ich jedenfalls mag unnötige Dienste net, immerhin werden ihnen vom OS Rechencyclen zugewiesen was das System verlahmt im Sinne von [I]"Process 1 muss warten bis der letzte in der Reihe dran war um selber wieder zu dürfen"[/I], natürlich ist es relativ egal ob man 5 Threads oder 4 hat.. aber bei vielen machts schon nen unterschied ;) (nur weil das einzelne nichts bringt, muss man nicht gleich sagen "mach ich net"^^ Die Masse machts nun mal)
Allerdings bringt es wegen den Multicore CPU's heute nicht mehr soviel, Fakt ist jedoch das es etwas bringt wenn auch heute nicht groß bemerkbar. Ich machs halt aus Prinzip außerdem kann ich jeden MB RAM gebrauchen :P
zuletzt geb ich noch was zu [B][I]Punkt 25. Windows-Installation
Mythos: Wenn Windows muckt, muss es einfach mal neu installiert werden.[/I][/B] ab und bin dann ruhig ;)
Dem "Mythos" stimme ich eigl. zu... muss jedoch dazu sagen das ich auch bei ner Neuinstallation bisher nie Datenverlust hatte außer von angesammeltem Müll befreit gewesen zu sein^^ Habe eben je her alles wichtige gesichert bzw. Windoof ne extra Partition verpasst. (mit nem gescheit eingestellten Backup tool muss ich auch nicht immer wieder aufs neue die zu sichernden Sachen raus suchen sondern nur neues ergänzen)
[LIST]
So sicher ich z.B die [I]Anwendungsdaten[/I] relevanter Programme wie Firefox, Thunderbird, Hamachi, Teamspeak2, Savegames etc.
[I]Eventuell unter C:/ Installierte relevante Programme[/I] (Spiele haben ne eigene Partition, ansonsten immer benötigte und "Portable" nutzbare Programme sind ebenfalls nicht in C wie z.B. Miranda mein IM, mein Fernsehprogramm, Teamspeak2, Notepad++, XMPlay und VLC etc.)
[I]wichtige Registry Keys[/I] (besonders welche einiger Spiele die sonst ihren Dienst verweigern^^)
[I]wichtige Sachen aufm Desktop und in Dokumente[/I] (eben z.B. Savegames oder andre Programmdaten)
[/LIST]
Würde ich die Wiederherstellungsfunktion nutzen (was teils nicht möglich ist weil mir erst zu Spät auffällt das iwas nicht stimmt und ich nicht sagen kann seit wann) müsste ich mit Datenverlust rechnen (was eben schon vor kam, von Schäden am System mal abgesehn) und es ist nicht garantiert das wenns soweit gut aussieht auch ist bzw. überhaupt etwas Sinnvolles bringt. Reinstall gelingt immer, räumt für mich auf (bin da teils Messi :D) und ich verliere nichts was ich nicht auch verlieren will ;)
Nicht desto trotz sollte man Wissen was man tut... als Entwickler fällt mir sowas vermutlich leichter nicht zuletzt wegen meinen Erfahrungen^^
Es hat alleine schon ewig gedauert bis ich anfing keine Lust mehr aufs manuelle Backupen zu haben und nen gutes Tool suchte und dann auch irgendwann fand (nicht ganz so wie ichs gern hätt, aber reicht fürs 1. Habs halt auch erst 1x genutzt^^ Ist also noch net lang her das ich alles selbst gemacht ab)
Comodo Backup heißts ;)
Naja... wieder mal viel getextet^^ Bin jetzt auch wieder ruhig [IMG]http://www.pcwelt.de/forum/images/smilies/heilig.gif[/IMG]
[B]PS:[/B] was isn das hier?^^
[LIST]
[I]Sie haben in Ihrer Signatur oder Ihrem vorherigen Beitrag 9 Grafiken verwendet. Erlaubt sind maximal 5 Grafiken. Bitte klicken Sie auf 'Zurück' und entfernen Sie einige davon.
Zu den Grafiken zählen Smileys, das BB-Code Tag und das HTML <img> Tag. Die Benutzung dieser drei Grafikarten kann vom Administrator eingeschränkt werden.[/I]
[/LIST]
man darf nur so und so viele Smileys nutzen? In welchem Jahrhundert leben wir denn das dies Sinnvoll ist.... ich nutze nun mal "viele"^^
[B]Nachtrag:[/B] damn... ich wusste doch etwas vergessen zu haben ;)
bzgl. SSD noch eines... der Vorteil ist ja eigl. tatsächlich nur die Zugriffszeit und zwar entfaltet diese dann ihr Potenzial wenn viele Programme gleichzeitig lesen/schreiben. (weiß beim starten eines OS durchaus der Fall ist)
Ne SSD wird nicht wirklich langsamer, einzige Beschränkung ist ihr maximaler Datendurchsatz der so ausgenutzt wird.
Ne HDD hingegen kann vielleicht ihren Datendurchsatz erreichen wenn 1 Programm einen durchgehenden Bereich der Platte anzapft, jedoch wenn mehrere Programme etwas wollen, muss der Schreib/Lese Kopf hin und her wodurch effektiv der Maximale Datendurchsatz nicht mehr erreicht werden kann da die Mechanik ausbremst.
SSD's haben keine Mechanik daher wird direkt ohne große Verzögerung zugegriffen ;)
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16.12.10
Es ist schon sehr erheiternd, die PC-Welt zur hand zu nehmen oder diese Internetseite aufzurufen. Da werden doch in der Tat Tempo-Mythen enttarnt. Wie schön für die PC-Welt, sowas zu tun. Und das gab es ja in den letzten Monaten schon mehrmals, wenn ich mich recht erinnere. Nur leider, leider, leider hat der Autor dieses Beitrags bisher jedesmal vergessen, wo diese Tempo-Mythen zu finden waren. Wer noch ein paar ältere Ausgaben einer Zeitschrift namens PC-Welt im Schrank hat, der wird da sicher fündig. man findet übrigens im Downloadbereich sicher noch die PC-WElt-Software zum Abschalten von Diensten, im aktuellen Beitrag als Mythos enttarnt. Und wie andere Zuschriften schon zeigen, es wird da nicht recherchiert, es wird ein tatsächlicher Gewinn denn auch als Mythos abgetan.
Wenn mein Kollege, bekannt als guter Witzeerzähler seinen freien Tat hat und gerade keine ComputerBild zur Hand ist, dann tut's die PC-Welt auch.
Schönen Abend noch und bitte viele, viele neue Tips, die dann in ein paar Wochen als Mythos enttarnt werden können. wo sind eigentlich die guten Redakteure hin, die früher bei der PC-Welt sachliche Artikel verfaßt haben?
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16.12.10
Typischer Fall von Pech.
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17.12.10
....dazu sollte man dieses mal lesen ...von Microsoft
http://support.microsoft.com/kb/314482/de
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17.12.10
Du hast eine viel zu idealistische Erwartungshaltung. Hier wird Reklame gemacht. Genauso wie bei den anderen IT-Revolverblättern.
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20.12.10
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