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My Big Fat Greek Wedding

29.07.2003 | 08:42 Uhr |

Das Verfallsdatum für heiratsfähige griechische Frauen hat Toula Portokalos überschritten. Mit Dreißig arbeitet Sie immer noch im Lokal ihrer Eltern und die Aussichten für eine Heirat stehen schlecht - bei ihrem Vater hat sich pure Verzweifelung breit gemacht - wie soll er sie nur unter die Haube bringen? Daher folgt in regelmäßigen Abständen der dezente Hinweis an sie, dass sie nicht jünger werde. Erfolglos. Als sie ihren Traummann schließlich trifft, geht alles fast von selbst. Es gibt nur einen Hacken an der Sache: Ian ist kein Grieche. Wie also die Sippschaft überzeugen?

Ein Film mit einer bezaubernden kleinen Geschichte, herrlich überspitzt inszeniert und nicht allzu anspruchsvoll. Für kurzweilige Unterhaltung ist gesorgt.

Dunkle Haare (während alle anderen Mitschülerinnen zur Gattung "All-American Girl" gehören), Moussaka statt Sandwich als Pausenbrot und wohnhaft in einem Einfamilienhaus, das im Vorgarten Elemente griechischer Tempel aufweist, aber mitten in einem amerikanischen Vorort liegt - mit diesen Erfahrungen wächst Toula Portokalos auf. Die "Karriere", die auf Sie wartet, fasst Sie so zusammen: "Anständige griechische Mädchen haben in ihrem Leben drei Dinge zu tun: griechische Jungs zu heiraten, griechische Babys zu machen und bis zu ihrem Ende jedermann mit Essen voll zu stopfen."

Zwei Jahrzehnte später, mit Dreißig, hat Toula (Nia Vardalos) das Verfallsdatum für heiratsfähige griechische Frauen überschritten. Schminke kennt sie nicht, sie hält den Schlabberlook für angesagt und arbeitet im Lokal ihrer Eltern.

Bei ihrem Vater hat sich pure Verzweifelung breit gemacht - wie soll er sie nur unter die Haube bringen? Daher folgt in regelmäßigen Abständen der dezente Hinweis an sie, dass sie nicht jünger werde. Die typisch "griechische Karriere" steht eigentlich vor dem Aus...

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