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Musikindustrie plant Klagen gegen europäische Anwender

20.01.2004 | 11:08 Uhr |

Nutzer von Online-Tauschbörsen werden bereits seit vergangenem Jahr in den USA verklagt. Jetzt hat die Musikindustrie angekündigt, dass künftig auch verstärkt gegen die europäischen Filesharer vorgegangen wird. Laut Allen Dixon, vom Internationalen Verband der Phonographischen Industrie (IFPI) in London, könnten die ersten Klagen bereits in diesem Jahr eingereicht werden.

Nutzer von Online-Tauschbörsen werden bereits seit vergangenem Jahr in den USA verklagt. Jetzt hat die Musikindustrie angekündigt, dass künftig auch verstärkt gegen die europäischen Filesharer vorgegangen wird. Laut Allen Dixon, vom Internationalen Verband der Phonographischen Industrie (IFPI) in London, könnten die ersten Klagen bereits in diesem Jahr eingereicht werden.

Wie das Wall Street Journal berichtet, will die IFPI dadurch erreichen, dass die Musikpiraterie auch in Europa zurückgeht. Die Klagen in den USA hätten jedenfalls diesen Effekt gehabt. Die Musikbranche erwirtschaftet in Europa laut dem Bericht rund 34 Prozent ihrer weltweiten Erlöse. Allein in Deutschland sollen aber in der ersten Jahreshälfte des Vorjahres mehr Songs illegal heruntergeladen oder kopiert worden sein, als gekauft wurden. Das habe zu einem Umsatzrückgang von rund 18 Prozent hierzulande geführt. In den USA ging der Umsatz dagegen im Vorjahr nur um 0,8 Prozent zurück.

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