Mit Smartphone & Co. Musik online genießen

Dienstag den 20.03.2012 um 09:43 Uhr

von Christoph Supguth

Wer Spotify auch unterwegs mit Smartphone & Co. nutzen
möchte, zahlt 9,99 Euro im Monat. Es geht aber auch
billiger.
Vergrößern Wer Spotify auch unterwegs mit Smartphone & Co. nutzen möchte, zahlt 9,99 Euro im Monat. Es geht aber auch billiger.
© iStockphoto.com / B1RCH
Wer auch unterwegs übers iPhone, Smartphone und Tablet auf sein Spotify-Account zugreifen möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Das Premium-Paket gibt es für 9,99 Euro im Monat. Neben der mobilen und werbefreien Nutzung freuen sich Musikliebhaber damit auch über eine Klangqualität von bis zu 320 Kbit/s. Die eigenen Playlisten des Spotify-Accounts lassen sich auch offline abspielen. Zudem erhalten Premium-User Zugriff auf exklusive Inhalte, wie etwa noch unveröffentlichte Alben. Mit der Premium-Version lässt sich Spotify auch über Musiksysteme in mehreren Räumen abspielen. In der kostenlosen und unlimitierten Version von Spotify ist die Anmeldung auf nur ein Gerät beschränkt.

Tipp: Eine günstigere Möglichkeit auch auf dem Smartphone seiner Lieblingsmusik zu lauschen und dennoch die Erfahrungswerte des Spotify-Players mitzunehmen, erhalten Sie mit der sogenannten Scrobbel-Funktion von Last.fm. Hören Sie Musik mit Spotify und aktivieren Sie die Option „Zu Last.fm scrobbeln“, werden die von Ihnen angespielten Titel auf Ihrem Last.fm Account in der Scrobbel-Liste abgelegt. Um diesen Dienst über Spotify zu nutzen, rufen Sie die Einstellungen über „Bearbeiten“ auf. Aktivieren Sie unter „Aktivitäten teilen“ die Option „Zu Last.fm scrobblen“ und geben dort Ihre Last.fm-Zugangsdaten ein. Die Smartphone-App Last.fm gibt es im Android-Market "Google play" gratis.

Kleine Übertragungsrate reicht bereits

Um Spotifiy optimal nutzen zu können, wird eine Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 256 kbit/s empfohlen. Im Test wurden Titel nahezu verzögerungsfrei angespielt und auch das Hin- und Herspringen innerhalb einzelner Stücke erfolgte zügig.

Möglich macht das eine Kombination aus serverbasiertem Streaming und dem Einsatz der sogenannten Peer-to-Peer-Technologie, kurz P2P. Dabei wird nicht mehr nur ausschließlich auf eine zentrale Datenbank zugegriffen, wie es bei serverbasierten Diensten der Fall ist. Alle Computer,  die einem Peer-to-Peer-Netzwerk zugewiesen sind, sind gleichermaßen Client und Server Die einzelnen User „helfen“ sich so quasi untereinander, was den Datenaustausch immens beschleunigt.

Musik lässt sich also via WLAN & Co. nicht nur auf den Rechner übertragen. Auch auf Smartphones, Tablets und mobilen Apple-Geräten, wie iPhone und iPad, hören Sie Ihre Lieblingstracks so geschmeidig und verzögerungsfrei wie von der heimischen Anlage. Schon das G3-Netz schultert die notwendige Datenmenge problemlos, HSDPA und LTE sowieso.

Dienstag den 20.03.2012 um 09:43 Uhr

von Christoph Supguth

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