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Die besten Musik-Webseiten und -Tools (Teil 2)

06.09.2010 | 12:35 Uhr |

Bereits rund 27 Prozent der verkauften Musik wird aus dem Internet geladen. Der Computer wird so zur Musikbox und zum Heimstudio. PC WELT beantwortet alle wichtigen Fragen zum Thema Musik am PC.

Wie umgehe ich legal einen Kopierschutz? Die meisten Internet-Musikhändler verzichten inzwischen auf Nutzungsbeschränkungen durch digitales Rechtemanagement. Eine Ausnahme ist der Hörbuch-Anbieter Audible . Seine Produkte lassen sich nur mit dem hauseigenen Programm Audible Manager aus dem Internet laden. Es bietet außerdem einige Erweiterungen, durch die sich das Hörbuch auch mit dem 1:/default.aspx:Windows Media Player oder mit iTunes abspielen lässt. Außerdem können Sie mit dem Programm Ihre Hörbücher auf ein paar Abspielgeräte übertragen. Wenn Sie einen iPod, ein iPhone oder ein iPad besitzen, müssen Sie den Audible Manager dazu mit iTunes verknüpfen. 

Das Audible-Verfahren ist kompliziert, vernachlässigt viele gängige Musikspieler und konfrontiert den Hörbuchkäufer ständig mit lästigen Einschränkungen. Der Trick, aus den eingeschränkt nutzbaren Dateien freie MP3-Stücke zu machen, beruht auf dem Brennrecht, das nahezu bei jeder DRM-geschützten Datei eingeräumt wird. Audible-Hörbücher können Sie mit iTunes auf CDs brennen, Bücher im älteren .aa-Format auch mit Nero Burning ROM. Diese CDs sind dann DRM-frei, so dass der Inhalt anschließend beispielsweise ins MP3-Format umgewandelt werden kann.

Virtuellen CD-Brenner nutzen: Damit Sie für das Brennen als reine Vorstufe für die Umwandlung keine CD-Rohlinge verbrauchen müssen, benützten Sie Virtual CD 1:0 ( kostenlose Testversion ). Das Programm legt einen virtuellen DVD-Brenner an, der Audio-CDs auf der PC-Festplatte speichert und ein CD-Laufwerk simuliert.

Zum Programmstart von Virtual CD klicken Sie nach der Installation auf „Start“ (Windows XP) oder das Windows-Symbol und dann auf „Alle Programme". Im Hauptfenster wählen Sie „Virtual CD Einstellung..., Ordner“. Neben „Ordner für lokale virtuelle CDs“ tragen Sie das Verzeichnis ein, in dem die virtuell gebrannten Audio-CDs gespeichert werden sollen. Nach dem Klick auf „OK“ erscheint rechts in der Windows-Task-leiste ein DVD/CD-Symbol. Klicken Sie es mit der rechten Maustaste an. Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie einen der neuen leeren virtuellen Brenner wählen und dann auf „Erstellen und einlegen einer, CD-R (700MB)“ klicken.

Nach der Installation der Testversion von Virtual CD 1:0 erscheint ein DVD/CD-Symbol rechts in der Windows-Taskleiste. Klicken Sie es mit der rechten Maustaste an, und wählen Sie im dann erscheinenden Menü „Einstellungen, Virtuelle CDs“. Neben „Ordner für neue Images“ tragen Sie ein, in welchem Ordner die virtuell gebrannten Audio-CDs abgelegt werden sollen, und bestätigen mit „OK“. Klicken Sie dann erneut mit der rechten Maustaste auf das DVD/CD-Symbol. Im dann erscheinenden Fenster wählen Sie einen der vom Programm eingerichteten neuen leeren virtuellen Brenner aus und klicken danach auf „Virtuellen Rohling einlegen, CD-R(W), CD-R (700MB)“.

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