Einfach alles und das zukunftssicher. An diesem Punkt müssen Sie sich normalerweise für einen Hersteller und dessen System entscheiden. Dabei wollen Sie kein Show-Car, sondern einfach Musik von allen Ihren Medien, komfortable Navigation und Video auf wenigstens zwei Monitoren. DVB-T-Fernsehen, eine Handy-Freisprecheinrichtung und ein Rückfahrmonitor wären willkommene Extras. Die Alternative zur Systementscheidung sind Geräte, die ausschließlich auf offene und übliche Schnittstellen setzen. Eine extreme Form dieser Entscheidung ist dann ein Car-PC. Allerdings lassen sich viele Auto-spezifische Funktionen gar nicht oder nur mit großem Aufwand mit Standardschnittstellen realisieren. Deswegen nutzen Systemanbieter eigene Bus-Systeme zur Multimedia-Vernetzung der Komponenten. Teilweise lassen sie sich zu Steuerungsaufgaben oder Sensorenanzeige an den gut standardisierten CAN-Bus in den meisten modernen Autos ankoppeln.
Alpine Vehicle Hub Pro
Alpine ist eigentlich mit dem proprietären AI-Bus-System schon gut aufgestellt. Viele Komponenten bei Alpine haben diese Schnittstelle und können so nutzbringend verschaltet werden – Ipod- oder USB-Schnittstellen wurden so zum Beispiel implementiert.
Doch der Vehicle Hub Pro für etwa 600 Euro setzt sich als zentrale Instanz jetzt in die Mitte und löst den CD-Receiver Spielmacher ab. In das Gerät ohne Display und Bedienelemente sind der Radio-Tuner und die Endstufen eingebaut.
Bedient wird das System vollständig über den Touchscreen TME-M770S (etwa 650 Euro), zur Wiedergabe von (MP3-)CDs lässt sich der 6fach-Wechsler CHA-S634 (etwa 280 Euro) anschließen.
Zu weiteren Auswahl stehen DVB-T-Tuner, Navi-System, Rückfahrkamera und über den AI-Bus die meisten anderen Komponenten wie das USB-Interface KCA-620M (etwa 150 Euro).
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