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Multifunktionale Desktop-Icons

21.02.2007 | 11:07 Uhr |

Ein Icon und nur eine Funktion? Das ist für den knapp bemessenen Platz auf dem XP-Desktop eigentlich zu wenig. Gerade System-Icons wie Netzwerkumgebung, Internet Explorer, Outlook Express & Co. sollten in ihrem Kontextmenü jeweils direkten Zugriff auf interne Funktionen bieten. Wir zeigen Ihnen, wie es funktioniert.

Anforderung:

Fortgeschrittener

Zeitaufwand:

Mittel

Problem:

Ein Icon und nur eine Funktion? Das ist für den knapp bemessenen Platz auf dem Desktop eigentlich zu wenig. Gerade System-Icons wie Netzwerkumgebung, Internet Explorer, Outlook Express & Co. sollten in ihrem Kontextmenü jeweils direkten Zugriff auf interne Funktionen bieten.

Lösung:

Mit unserem Archiv :pcwSysIcons können Sie solche multifunktionalen System-Icons nachrüsten. Die Installation ist unkompliziert:

1. Entpacken Sie das Archiv in einen beliebigen leeren Ordner, und rufen Sie die Script-datei Einrichten.VBS (im Archiv enthalten) per Doppelklick auf. Im ersten Dialog entscheiden Sie, ob die neuen System-Icons auf dem Desktop oder im Arbeitsplatz erscheinen sollen. Tragen Sie dazu „1“ beziehungsweise „2“ ein, und klicken Sie auf „OK“.

2. Im nächsten Dialog legen Sie fest, welche System-Icons erzeugt werden sollen. Geben Sie dazu hintereinander die jeweiligen Nummern entsprechend der Auflistung im Dialog an, mit „A“ werden alle Icons erzeugt. Wenige Sekunden später erscheint der Abschluss-Dialog, den Sie mit „OK“ wegklicken.

3. Aktivieren Sie den Desktop beziehungsweise den Arbeitsplatz, und drücken Sie dort auf <F5>, um die Anzeige zu aktualisieren. Die neuen Icons erscheinen aus ästhetischen Gründen ohne Bezeichnung, ihre Bedeutung sollte sich von selbst erschließen. Wenn Sie nun mit der rechten Maustaste auf eines der Icons klicken, öffnet sich das Kontextmenü mit einer ganzen Reihe von Funktionen, auf die Sie direkt zugreifen können.

Weg mit den Standard-Icons: Die jeweiligen Standard-Icons auf dem Desktop können Sie getrost mit der <Entf>-Taste oder über das Kontextmenü löschen. Einige lassen sich jedoch nur verstecken (zum Beispiel Netzwerkumgebung und Internet Explorer). Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Desktop-Stelle und wählen „Eigenschaften“. Dann öffnen Sie die Registerkarte „Desktop“, wählen „Desktop anpassen“, deaktivieren die Klickboxen neben den zu versteckenden Icons und bestätigen die Aktion.

Für Interessierte: Der Trick bei diesen multifunktionalen Icons besteht darin, dass es sich dabei nicht um herkömmliche Verknüpfungen handelt, genau genommen sind es nicht einmal Dateien. Stattdessen handelt es sich um „Namespaces“, also virtuelle Objekte, die ausschließlich über die Registry definiert und im Explorer angezeigt werden. Aus diesem Grund können diese Objekte nicht wie Dateien kopiert, verschoben oder gelöscht werden. Um sie wieder loszuwerden, klicken Sie auf die Datei Entfernen.CMD (im Archiv enthalten) und aktualisieren die Anzeige mit <F5>.

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