Ratgeber Browser

Die besten Profi-Tipps für Mozilla Firefox 11 (Update)

Donnerstag, 15.03.2012 | 10:55 von Benjamin Schischka
Firefox ist der Lieblingsbrowser unserer Leser. Wir verraten, wie Sie aus der aktuellen Version des Mozilla-Browsers alles rausholen und welche Top-Addons ohne Probleme mit der neuen Firefox-Version laufen. Außerdem: So schnell ist der neue Firefox im Vergleich mit anderen Browsern.

Firefox-Umzug: Chrome- oder IE-Lesezeichen importieren

Firefox 11 ist für Chrome-Umsteiger interessanter denn je: Ab sofort übernimmt der Mozilla-Browser auf Wunsch Cookies, Lesezeichen und Verlauf auch aus Google Chrome. Bislang wurde nur der Internet Explorer unterstützt. So geht’s: Hangeln Sie sich über „Firefox, Chronik, Gesamte Chronik anzeigen“ in die Firefox-Bibliothek. Alternativ drücken Sie gleichzeitig „STRG+Umschalt+H“. Im folgenden Fenster klicken Sie auf „Importieren und Sichern“ und dann auf „Daten von einem anderen Browser importieren...“. Wählen Sie nun „Microsoft Internet Explorer“ oder „Chrome“. Im letzten Schritt bestimmen Sie, was importiert werden soll: Cookies, Browser-Verlauf oder Lesezeichen. Oder alles.

Firefox-Addons synchronisieren – zuhause und im Büro auf dem gleichen Stand

Die eingebaute Sync-Funktion synchronisiert nicht mehr nur Lesezeichen, Passwörter, Firefox-Einstellungen, Chronik und Tabs über mehrere Rechner hinweg. Sondern optional auch installierte Addons. Klicken Sie dazu auf „Firefox, Einstellungen, Einstellungen“. Im folgenden Fenster wählen Sie „Sync“ und dann „Firefox-Sync einrichten“ oder „Gerät verbinden“, wenn Sie schon ein Konto haben. Zum Einrichten benötigen Sie nur eine Mail-Adresse. Wer mag, darf einen eigenen Server angeben. Standardmäßig läuft der Sync-Dienst kostenlos über Firefox-Server. Bestätigen Sie die Nutzungsbedingungen und tippen Sie das Captcha ein. Wählen Sie nach der Anmeldung die zu synchronisierenden Bestandteile per Häkchen aus. Über die Browser-Einstellungen und „Sync“ können Sie diese jederzeit wieder ändern. Wichtig ist natürlich, dass Sie sich auf anderen Rechnern ebenfalls mit Ihrem Sync-Konto in Firefox anmelden. Wählen Sie dann „Gerät verbinden“.

Ausprobiert: Diese Firefox-Addons laufen ohne Probleme

Natürlich sind das nicht die einzigen Addons, die problemlos mit der neuen Firefox-Version laufen. Wir haben uns auf zehn sehr beliebte Top-Tools beschränkt. Doch nicht alle Erweiterungen fügen sich klaglos in den aktuellen Firefox ein. So verweigerte beispielsweise zum Zeitpunkt der Artikel-Recherche "Cooliris" die Zusammenarbeit mit Firefox 11. Kennen Sie noch mehr Addons, die nicht unter Firefox 11 laufen? Schreiben Sie uns diese ins Kommentarfeld unter dem Artikel!

Firefox 11 schneller – so schalten Sie SPDY frei

Was ist SPDY (sprich: „speedy“? SPDY ist ein Web-Protokoll von Google , das Latenzen minimieren und darum doppelt so schnell sein soll wie HTTP. SPDY ist in Firefox 11 standardmäßig deaktiviert. So aktivieren Sie SPDY: Tippen Sie „about:config“ ohne Anführungszeichen in die Adresszeile ein und bestätigen Sie. Suchen Sie jetzt nach „spdy“ – wieder ohne Anführungszeichen. Klicken Sie doppelt auf die Option „network.http.spdy.enabled“. Der Wert ändert sich von „false“ (ausgeschaltet) auf „true“ (angeschaltet).

Update 15.3.2012: So schnell ist Firefox im Vergleich

Peacekeeper Sunspider (ms) V8 Kraken (ms)
Platz 1 Chrome (2980) IE (219) Chrome (8203) Chrome (4171,5)
Platz 2 Opera (2642) Firefox (242) Firefox (5912) Firefox (3825,5)
Platz 3 Safari (1646) Opera (264) Opera (3967) Opera (11051,9)
Platz 4 IE (1615) Safari (265) Safari (3048) Safari (12437,4)
Platz 5 Firefox (1517) Chrome (303) IE (2411) IE (14412,2)

Wir haben die fünf beliebtesten Browser durch einen Benchmark-Parcour gejagt. Die Benchmarks dafür: Peacekeeper stammt vom Benchmark-Spezialisten Futuremark, der auch 3DMark für den PC macht. Sunspider 0.91 misst die Javascript-Engine. V8 und Kraken tun das auch, stammen aber von Google (V8) und Mozilla (Kraken). Sie sollen realistischere Ergebnisse für die angepassten Javascript-Engines der Browser-Entwickler liefern. Meistens gilt: Je höher die Zahl, desto besser. Ausnahme sind Werte in Millisekunden (ms) - je kürzer, desto besser. Zum Einsatz kamen die jeweils aktuellsten finalen Versionen der Browser. Fazit: Firefox belegt im Schnitt den zweiten Platz hinter Chrome.

Donnerstag, 15.03.2012 | 10:55 von Benjamin Schischka
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