Monitore gehören zu den Großverbrauchern am Arbeitsplatz! Vor allem Röhrenmonitore sind buchstäblich Energieverschwender. Deshalb lohnt sich hier das Stromsparen ganz besonders.
Tipp 1: Schalten Sie Ihr TFT-Display vor längeren Arbeitspausen aus: Der Flachbildschirm ist trotzdem schnell wieder startklar und nimmt durch das häufige Ein- und Ausschalten keinen nennenswerten Schaden. Bei Röhrenmonitoren sieht das allerdings anders aus: Sie kommen erst nach 10 bis 15 Sekunden wieder auf die Beine.
Tipp 2: Sorgen Sie dafür, dass der Monitor nach spätestens 10 bis 15 Minuten automatisch in den Ruhemodus wechselt. Gehen Sie dazu in die Energieverwaltung (Windows XP: „Systemsteuerung, Energieoptionen, Energieschemas“), und geben Sie dort unter „Monitor ausschalten:“ die gewünschte Aktivierungszeit ein.
Tipp 3: Verzichten Sie auf hübsche Bildschirmschoner. Sie sind allenfalls optische Raffinesse, sparen aber keinen Strom. Ganz im Gegenteil: Die Anzeige einer bunten Animation verbraucht sogar noch mehr als die des Windows-Desktops. Akzeptabel ist höchstens ein Bildschirmschoner, der aus einer schwarzen Fläche besteht. Unseren Messungen zufolge senkt er die Energieaufnahme des Monitors um 0,6 Prozent. Um den Bildschirmschoner zu deaktivieren beziehungsweise zu ändern, wählen Sie unter „Systemsteuerung, Anzeige, Bildschirmschoner“ entweder „(kein)“ oder „Schwarzer Bildschirm“.
Tipp 4: Schalten Sie den Monitor nach der Arbeit nicht nur am Gerät, sondern auch über die Steckerleiste aus. Mehr dazu lesen Sie
im ersten Teil dieser Serie.
Tipp 5: Wenn Sie noch mit einem alten Röhrenmonitor arbeiten, rechnen Sie am besten einmal durch, ob sich für Sie die Investition in ein neues TFT-Display lohnt. Durch den Umstieg können Sie Ihre Stromrechnung unter Umständen um jährlich 30 bis 60 Euro senken.
Ein Rechenbeispiel: Sie ersetzen den Röhrenmonitor Iiyama MM904UT (Betrieb 150, Schlaf- und Tiefschlafmodus 2,0 Watt) durch den Flachbildschirm EIZO Flexscan L367 (Betrieb 19,4, Schlaf- und Aus-Modus 0 Watt). Sie arbeiten damit täglich 8 Stunden, in der übrigen Zeit versetzen Sie ihn in den Tiefschlaf. Bei einem Strompreis von 15 Cent/kWh sparen Sie so jährlich rund 59 Euro. Nach gut sechs Jahren haben sie den Kaufpreis von 370 Euro wieder eingespart.
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