Moka 5 ist keine eigene Virtualisierungs-Software. Das englischsprachige Tool nutzt Funktionen des Vmware Players.
So gehen Sie vor: Über den Button "Add New LivePC" und den Pfeil neben "Make your own LivePC" können Sie ein neues System einrichten. Ein Assistent fragt alle relevanten Informationen ab. Alternativ finden Sie auch fertige Linux-Systeme nach einer kostenlosen Registrierung. Darunter ist zum Beispiel Fearless Browser - eine sichere Surfumgebung mit Firefox. Von der Site laden Sie nur eine wenige KB große Beschreibungsdatei, den eigentlichen Download übernimmt dann Moka 5. Die Daten werden in einen Zwischenspeicher (Cache) geschrieben. Damit sie nicht automatisch wieder gelöscht werden, vergrößern Sie den Cache unter "Settings". Außerdem klicken Sie bei den Einstellungen jedes virtuellen Systems auf das "Zahnrad-Icon" und anschließend auf "Use without Internet". Die Internet-Verbindung der virtuellen Maschine bleibt davon unberührt.
Virtual Box: Herausforderer
Der Newcomer unter den Virtualisierern ist gerade mal ein gutes Jahr alt, hat es aber in der kurzen Zeit geschafft, sehr eng zu Vmware Workstation aufzuschließen. Für Privatanwender, die kein Geld ausgeben möchten, ist Virtual Box erste Wahl. Die Liste der unterstützten Betriebssysteme ist lang und braucht sich vor der Konkurrenz nicht zu verstecken. Auch Vista ist darunter. Durch die Snapshot-Funktion können Sie jederzeit zu einem gespeicherten Zustand zurückkehren.
So gehen Sie vor: Die Bedienung ist sehr einfach. Über "Neu" erstellen Sie eine neue virtuelle Maschine. Ein Assistent fragt die wichtigsten Informationen ab. Über "Ändern" passen Sie die Konfiguration anschließend detailliert an, aktivieren zum Beispiel die virtuelle Soundkarte, das CD-/DVD-Laufwerk und den USB-Controller. Schließlich legen Sie eine Betriebssystem-CD/-DVD ins Laufwerk und starten den virtuellen Computer.
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