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Die größten Risiken im Umgang mit Smartphones

06.01.2010 | 08:31 Uhr |

Je mehr Funktionen ein Smartphone bietet, desto mehr Einfallstore stehen Angreifern offen. PC Welt zeigt, wovor Sie sich im Umgang mit Ihrem Mobiltelefon unbedingt hüten sollten.

Das Deaktivieren der Passwortabfrage - wie etwa bei Apples iPhone möglich - ist riskant.
Vergrößern Das Deaktivieren der Passwortabfrage - wie etwa bei Apples iPhone möglich - ist riskant.
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Smartphones sind erheblich stärker gefährdet als andere Computersysteme. Zum einen gehen die Nutzer mit den kleinen Mobilgeräten in der Regel nachlässiger um als mit ihren Notebooks, ein Mobiltelefon lässt man beispielsweise leichter irgendwo liegen. Zum anderen sind gängige Sicherheitsvorkehrungen wie Verschlüsselung und Virenschutz noch nicht so verbreitet wie etwa auf Laptops.

IT-Sicherheitsverantwortliche im Unternehmen sind sich der Gefahren durchaus bewusst, wie eine Untersuchung von Credant Technologies zeigt. Demnach halten 94 Prozent der 300 Befragten Mobilgeräte für ein größeres Sicherheitsrisiko als etwa mobile Speichermedien (88 Prozent) oder Notebooks (79 Prozent). Eine 2007 unter anderem von der National Cyber Security Alliance (CSIA) initiierte Umfrage unter 700 mobilen Anwendern weltweit bestätigt das Bild. 73 Prozent der Teilnehmer räumen ein, sich hinsichtlich der mobilen Sicherheitsrisiken und der optimalen Verhaltensweisen nicht sicher zu sein. Fast ein Drittel gaben zu, mobile Sicherheitsrisiken "kaum jemals" zu berücksichtigen und auch keine Präventivmaßnahmen zu treffen.

Unsere Schwesterpublikation " CSO " hat die schlimmsten Fehler der Nutzer aufgelistet - darunter einige Schnitzer, die sich mobile Anwender mit ihren Notebooks nicht leisten würden.

Mobiltelefone sind klein und leicht, und bleiben auch leicht mal irgendwo liegen. Die grundlegendste Sicherheitsvorkehrung und erste Verteidigungslinie für mobile Geräte ist dementsprechend das Passwort . Für mobile Anwender ist das jedoch offenbar alles andere als selbstverständlich: Im Rahmen der erwähnten Credant-Erhebung gaben mehr als die Hälfte der Befragten zu, beim eigenen Mobilgerät schon mal auf das Passwort zu verzichten. So werden aus abhandengekommenen Geräten schnell gefährliche Zeitbomben - insbesondere wenn sensitive Daten auf dem Gerät gespeichert sind.

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