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Mobile Engeräte: Always-on-Gesellschaft

25.06.2007 | 08:30 Uhr |

Wer stets online ist, ist auch ständig ein potenzielles Ziel von Hackerattacken. Vor allem Unternehmen brauchen massive mehrstufige Schutzmechanismen, wenn ihre Mitarbeiter von außen auf firmeneigene Datennetze zugreifen.

Zuerst die schlechte Nachricht: Alle Probleme, die wir aus dem Internet kennen, seien es Viren, Würmer, Trojanische Pferde, Denialof-Service-Angriffe und Ähnliches, werden wir künftig auch auf mobilen Endgeräten, ob Handys oder Smartphones, erleben.
Und die gute Nachricht: Die meisten Sicherheitsprobleme, mit denen eine ,,Always-on"-Gesellschaft zu kämpfen haben wird, kennen wir schon. Daher birgt der Mobilfunk für Sicherheitsexperten keine unwägbaren Gefahren.

Im Gegenteil: Massenattacken von Viren, die in immer schnelleren Abständen ganze Firmen und Millionen von Privat-PCs lahmlegen, weil alle das gleiche Betriebssystem nutzen, werden deutlich weniger Schaden anrichten, ,,denn anders als für die PC-Welt gibt es für mobile Endgeräte keine einheitliche Plattform", erklärt Dr. Stephan Lechner, als Fachbereichsleiter bei Siemens Corporate Technology für die Sicherheit der Informationstechnik zuständig.

Selbst nach der erwarteten Marktkonsolidierung für Handysysteme gehen Experten für die nächsten Jahre von mindestens drei bis fünf verschiedenen Herstellern aus. Deren Betriebssysteme - etwa Windows CE, Palm oder Symbian sind den Hackern allerdings bestens bekannt.

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