Mit der Fußball-EM wird Handy-TV eine neue Bedeutung bekommen. Von unterwegs die Spiele verfolgen - kein Problem! Derzeit streiten zwei Übertragungstechniken um die Vorherrschaft.
Handy-TV ist derzeit über zwei Übertragungswege realisiert: über die Mobilfunknetze des jeweiligen Proivers oder über die Broadcast-Techniken DMB oder DVB-H. Der Schwerpunkt liegt dabei bei den Mobilfunknetzen, die laut einer Untersuchung des schwedischen Mobilfunkunternehmens Ericsson für 90 Prozent aller Übertragungen verantwortlich sind. Der Grund ist einfach: Die Infrastruktur dafür existiert bereits.
Deshalb ist Handy-TV bereits bei allen großen Mobilfunkanbietern erhältlich - in Form von "MobileTV", einem Angebot im H.264-Format von Vodafone, T-Mobile und O2. Um über das Handy fernsehen zu können benötigen Sie lediglich ein Endgerät, das H.264-Codec unterstützt und per HSDPA ins Internet geht. Die Kosten sind dabei unterschiedlich:
Bei Vodafone ist das Handy-TV im Vodafone-Tarif 2HappyLive! UMTS für CallYa2 zu 5 Euro pro Monat enthalten. T-Mobile bietet den Diest in seinem Relax XL-Tarif an. Alle anderen Tarife können Handy-TV für 2 Euro pro Tag oder 7,50 Euro pro Monat dazubuchen. Bei O2 bezahlen Sie jede TV-Sendung einzeln, etwa 69 Cent für eine Folge einer Comedy-Serie von Sat1 oder Pro7.
Das "MobileTV"-Angebot von O2 beläuft sich momentan auf acht Genre-Kanälen, die mit Sendungen von Sat1 und Pro7 bestückt sind. T-Mobile hat immerhin 15, Vodafone sogar über 30 Kanäle im Angebot. Der Provider plant , demnächst sogar DVB-T für's Handy anzubieten - einen genauen Starttermin nennt er aber noch nicht.
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