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Core i7, Core i5 und Core i3 für Notebooks

04.01.2010 | 08:36 Uhr |

Intel läutet 2010 mit neuen Notebook-Prozessoren ein: Die Dual-Core-CPUs Core i7, Core i5 und Core i3 besitzen eine integrierte Grafikeinheit.

Prozessor und Chipsatz: Weitere Kern-Komponenten benötigen neue Notebooks nicht
Vergrößern Prozessor und Chipsatz: Weitere Kern-Komponenten benötigen neue Notebooks nicht
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Die neuen Notebook-CPUs fertigt Intel im 32-Nanometer-Verfahren. Sie arbeiten mit dem Arrandale-Kern. Der Core i5 und der Core i3 sollen vor allem in Notebooks der Mittel- und Einsteigerklasse Platz finden. Die von Intel bereits im Herbst 2009 vorgestellten Quad-Core-Varianten des Core i7 („Clarksfield“) sind dagegen für leistungsstarke, teure Multimedia- und Spiele-Notebooks bestimmt.

Bei Arrandale bringt Intel CPU-Kerne, Speichercontroller und Grafikchip in einem gemeinsamen Prozessorgehäuse unter. Während die CPU im 32-Nanometer-Verfahren gefertigt ist, gehört der Grafikchip zur 45-Nanometer-Architektur. Damit sind die neuen Varianten des Core i7, Core i5 und Core i3 die ersten Notebook-Prozessoren mit integrierter Grafik. Vor drei Wochen hatte Intel bereits einen neuen Atom-Prozessor für Netbooks mit eingebauter Grafik vorgestellt.

CPU mit Grafik und Speichercontroller
Statt wie bisher drei Bausteine – Prozessor, Chipsatz mit Grafikeinheit sowie ICH (I/O Controller Hub), der Peripheriegeräte anbindet – sitzen nun mit Arrandale nur noch zwei auf der Hauptplatine des Notebooks: Prozessor und Chipsatz. Dadurch lassen sich Notebooks kleiner, leichter und auch günstiger bauen. Oder es bleibt mehr Platz für anderen Komponenten und Steckplätze.

Alle Dual-Core-Prozessoren unterstützen Hyperthreading: Damit stellen sie dem Betriebssystem insgesamt vier CPU-Kerne zur Verfügung. Der Core i7 und der Core i5 bringen außerdem Turbo Boost mit: Mit der dieser Funktion können die Prozessorkerne selbstständig den Takt erhöhen, wenn sie nicht vollständig ausgelastet sind.

Centrino nur noch für WLAN
Die neuen Arrandale-Modelle gehören mit den bereits vorgestellten Core-i7-Quad-Cores zur Notebook-Plattform Calpella. Den bekannten Namen Centrino trägt sie aber aber nicht mehr: Den hat Intel nur noch für die neuen WLAN-Module vorgesehen, die mit den Arrandale-CPUs vorgestellt werden.

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