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Datensicherheit bei Notebooks

17.09.2008 | 08:58 Uhr |

Beim Verlust des Notebooks können wertvolle Daten verloren gehen oder in falsche Hände geraten. Vor beiden Gefahren schützen Sie sich mit wenig Aufwand - XP liefert alle nötigen Tools mit.

Wenn Sie Ihr Notebook unterwegs zum produktiven Arbeiten einsetzen, bleibt es nicht aus, dass auf dem Gerät auch vertrauliche Daten gespeichert werden. Geraten diese Informationen in falsche Hände, kann das verheerende Folgen haben: Ein Passwort für den Zugriff auf das Netzwerk in der Firma oder ein persönliches Dokument mit der privaten Finanzplanung wird einsehbar. Auch Dateien, die wichtiges geistiges Eigentum enthalten, können für Dritte ein gefundenes Fressen sein. Aber auch der normale Datenverlust kann Zeit und Geld kosten, denn es geht unter Umständen die Arbeit mehrerer Tage verloren.
Notebooks sind im Vergleich zu Desktop-PCs besonders gefährdet. Sie sind leicht zu transportieren, also auch für einen Dieb leicht zu entwenden. Im schlimmsten Fall sogar vom Schreibtisch in der Firma. Zudem ist das Notebook eben nicht immer mit dem Netzwerk und damit dem Server verbunden, so dass auch wichtige Dateien nicht gleich auf einem Server gespeichert oder mit einem Desktop-Rechner synchronisiert werden können.

Bevor Sie sich Gedanken um den optimalen Schutz der eigenen Daten machen, sollten Sie sich vergegenwärtigen, welche Arten des Verlustes und welche Schäden dadurch eintreten können.

Datenzentrum: Die Festplatten aktueller Notebook-Modelle sind zwar wenig anfällig gegen Bewegungen, Stürze können aber viel Schaden verursachen
Vergrößern Datenzentrum: Die Festplatten aktueller Notebook-Modelle sind zwar wenig anfällig gegen Bewegungen, Stürze können aber viel Schaden verursachen

Die meisten Daten sind gewöhnliche Dokumente, bei deren Wegfall hauptsächlich ein Verlust in Form eigener Arbeitszeit auftritt. Haben Sie beispielsweise länger an einem bestimmten Schriftstück oder einer Tabelle gearbeitet und wird dieses Dokument versehentlich gelöscht, so ist die investierte Zeit verloren. Daneben gibt es Daten, deren Verlust kein direktes Problem darstellt, weil sie etwa als Kopie auf einem anderen PC oder einer externen Festplatte existieren.

Problematisch sind sicherheitsrelevante Daten, die keinesfalls falsche Hände geraten sollten. Dazu zählen etwa Passwörter für Mailkonten, News- und Datenbankdienste oder Web-Verbindungen. Benutzt ein Dritter zum Beispiel Ihren UMTS-Online-Zugang, entstehen schnell hohe Kosten, für die Sie zunächst aufkommen müssen. Und hat ein Dritter Zugang zum persönlichen Mailkonto, ist keinerlei private Kommunikation mehr gewährleistet.

Vertrauliche Dokumente: Bei Verlust oder Diebstahl können Dritte Einblicke in Ihre Privatsphäre erhalten
Vergrößern Vertrauliche Dokumente: Bei Verlust oder Diebstahl können Dritte Einblicke in Ihre Privatsphäre erhalten

Dann gibt es natürlich auch Mischformen: Dazu zählt zum Beispiel die firmeninterne Produktpräsentation, auf der auch Preisverläufe der kommenden Monate zu sehen sind. Der Verlust lässt einen zum Zeitpunkt der Präsentation schnell im Regen stehen, der Zugriff auf die Daten durch Dritte macht unter Umständen den kompletten Marketing-Plan zunichte.

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