Mit Windows 8 und Touch

Die besten Notebooks und Tablets mit Windows 8

Dienstag, 04.09.2012 | 09:30 von Thomas Rau
Fotostrecke Asus Vivo Tab
© Asus
Windows 8 kommt – und mit dem Betriebssystem gehen viele neue Geräte an den Start: Vom schmalen Touch-Display bis zum großen Laptop ist alles dabei. Wir zeigen Ihnen die Top-Tablets und –Notebooks für Windows 8.
Alle Hersteller fiebern dem 26.Oktober entgegen: Dann soll Windows 8 auf den Markt kommen – und mit dem Betriebssystem zahlreiche neue Notebooks und Tablets. Die beiden Kategorien verschmelzen dabei immer mehr: Notebooks bekommen ein touch-empfindliches Display spendiert und lassen sich mit dem Finger bedienen (Clamshell). Oder Sie können das Notebook-Display gleich umklappen und haben dann ein Tablet in der Hand (Convertible). Fast alle Hersteller wollen außerdem modulare Geräte anbieten: Ein Tablet mit Ansteck-Tastatur (Detachable). Die Rechen-Komponenten wie CPU und Speicher sitzen im Tablet. Die Tastatur zum Andocken bietet mehr Schnittstellen und einen zusätzlichen Akku – so wird das Tablet zum Notebook.

Viele Hersteller statten bestimmte Notebook-Modelle mit
Touch-Display aus wie Acer beim Ultrabook Aspire S7
Vergrößern Viele Hersteller statten bestimmte Notebook-Modelle mit Touch-Display aus wie Acer beim Ultrabook Aspire S7
© Acer

Notebooks mit Touch-Display

Die verschiedenen Formate haben dabei bestimmte Vor- und Nachteile. Nur bei den Touch-Notebooks bekommen Sie die von einem Laptop gewohnte Rechenleistung und Schnittstellenausstattung. Im Gegenzug ist die Fingerbedienung bei diesen Geräten sehr unbequem: Sie müssen immer die Hand ausstrecken, um den Bildschirm zu berühren. Und bei den meisten Geräten wackelt er störend nach der Fingerberührung.

Convertible-Notebooks lassen sich zusammenklappen und
werden so zum Tablet: Beim Dell XPS Duo 12 ist der Bildschirm
deshalb beweglich im Rahmen aufgehängt
Vergrößern Convertible-Notebooks lassen sich zusammenklappen und werden so zum Tablet: Beim Dell XPS Duo 12 ist der Bildschirm deshalb beweglich im Rahmen aufgehängt
© Dell

Notebooks zum Zusammenklappen

Bequemer ist es, wenn Sie mit einem Dreh den Bildschirm auf die Tastatur klappen und so das Notebook zum Tablet machen und schnell zwischen Finger- und Tastaturbedienung wechseln. Nachteil an dieser Lösung: Soll das Gerät so schnell arbeiten wie ein Notebook, also beispielsweise mit einem Intel-Core-Prozessor, dann wird es deutlich schwerer und dicker als ein Tablet.

In einer mitgelieferten Ansteck-Tastatur wird das Tablet
zum Notebook wie das Asus Vivo Tab
Vergrößern In einer mitgelieferten Ansteck-Tastatur wird das Tablet zum Notebook wie das Asus Vivo Tab
© Asus

Tablets mit Steck-Tastatur

Die Tablets mit Ansteck-Tastatur sind so dünn und leicht wie Sie es von einem Tablet erwarten dürfen. Allerdings fehlt ihnen deshalb eine hohe Rechenleistung – die meisten arbeiten mit einem Atom-Prozessor und sind damit deutlich langsamer als Core-Notebooks. Überdies haben diese Tablets nicht viele Anschlüsse: Die bekommen Sie erst, wenn Sie das Tablet in die Docking-Tastatur stecken. Die Ansteck-Lösung ist ideal, wenn Sie wissen, dass Sie unterwegs nur das Tablet brauchen, die Tastatur können Sie dann zuhause lassen.

Mit einem Touch-Stift kann man auf dem Bildschirm nicht
nur Schreiben und Zeichnen. Auch die Desktop-Oberfläche von Windows
8 lässt sich damit leichter bedienen.
Vergrößern Mit einem Touch-Stift kann man auf dem Bildschirm nicht nur Schreiben und Zeichnen. Auch die Desktop-Oberfläche von Windows 8 lässt sich damit leichter bedienen.
© Sony

Touch-Stift für die Desktop-Oberfläche

Die Metro-Oberfläche von Windows 8 lässt sich gut mit dem Finger bedienen. Anders sieht es aus, wenn Sie in den Desktop-Modus wechseln. Damit Sie auch dort kleine Icons und Menüpunkte per Touch bedienen können, legen viele Hersteller den Tablets einen Stift bei: Zum Beispiel Asus, Samsung und Sony. Der soll natürlich auch mit passenden Apps handschriftliche Notizen oder Zeichnungen möglich machen.

Nur wenige Hersteller trauen sich bisher an die
ARM-Version von Windows 8: Samsung bringt das ATIV Tab mit Win 8
RT
Vergrößern Nur wenige Hersteller trauen sich bisher an die ARM-Version von Windows 8: Samsung bringt das ATIV Tab mit Win 8 RT
© Samsung

Windows 8 oder Windows RT

Noch mehr Vielfalt bringen die zwei Windows-Varianten: das vollwertige Windows 8 und die ARM-Variante Windows RT. Einige Hersteller bringen sowohl 8- und RT-Geräte auf den Markt – zum Beispiel Asus, Dell, Samsung und wohl auch Lenovo . Andere wie Acer, HP, Sony und Toshiba halten sich mit RT-Geräten noch zurück: Da normale Windows-Programme nicht unter RT laufen, haben sie Zweifel, ob sich die Käufer für diese Variante entscheiden werden – obwohl RT-Tablets günstiger sein werden als vollwertige Windows-8-Geräte. Wie das Asus Vivo Tab arbeiten die meisten RT-Geräte mit dem Quad-Core-Prozessor Nvidia Tegra 3 und sind extrem klein und leicht: Die meisten haben ein 10-Zoll-Display und wiegen unter 600 Gramm.

Und was kostet das Ganze?

Zu Preisen halten sich die meisten Hersteller noch bedeckt: Man darf aber davon ausgehen, dass die RT-Tablets unter 600 Euro kosten werden, die Preise für die Windows-8-Geräte werden ab rund 600 bis 700 Euro beginnen.

Welche Geräte mit Windows 8 und Touch an den Start gehen werden, zeigen wir Ihnen in der Bildergalerie.

Dienstag, 04.09.2012 | 09:30 von Thomas Rau
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