Mit dem Native Client hat Google eine interessante Open-Source-Plattform in der Mache. Der Native Client gestattet Web-Anwendungen Vollzugriff auf die CPU - direkt und ohne Kompilierung. Das bedeutet, dass sie viel schneller laufen als gewöhnliche Web-Anwendungen, die nur einen Bruchteil der CPU-Kraft nutzen können. Google vereint mit dem Native Client die Schnelligkeit lokaler Anwendungen mit der Plattform-Unabhängigkeit einer Web-Anwendung. Experimentierfreudige dürfen etwa Quake im Browser spielen oder die optisch beeindruckende Zahlenspielerei Apfelmännchen (Mandelbrot-Menge) bestaunen.
Den Native Client können Sie kostenlos herunterladen, er läuft auf 32-Bit-Systemen unter Windows, Mac OS X und Linux, an der 64-Bit-Unterstützung schrauben die Entwickler noch. Für die Demos wird außerdem die kostenfrei erhältliche Programmiersprachen-Umgebung Python und natürlich ein Browser vorausgesetzt. Je nach System, gehen Sie bei der Installation anders vor - diese ist nicht ganz unkompliziert und nur etwas für erfahrene PC-Anwender. Übrigens: Eine stark abgespeckte Version des Clients ist bereits in Google Chrome aktivierbar. Auch für diese wird eine Python-Installation benötigt. Achtung: Google garantiert nicht für die Sicherheit des Clients, da es sich um eine frühe Version handelt. Von einer anderen Verwendung als zu Testzwecken sollten Sie auf jeden Fall absehen!
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