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Mit LTE ins Internet - So nutzen Sie den schnellen Zugang

05.10.2016 | 09:09 Uhr |

Alle reden über den Mobilfunk-Turbo LTE, und selbst viele Discounter bieten inzwischen das schnelle mobile Internet. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte zu den Voraussetzungen, zum Netzausbau und zu den aktuellen Tarifen.

Schnelles Internet unterwegs per LTE wird immer mehr vom Luxusprodukt zum komfortablen Standard. Das gilt sowohl für LTE-fähige Smartphones als auch für die Tarife. Fand man vor zwei Jahren die schnelle Mobilfunktechnik nur im Oberklassesegment, so ist LTE heute bereits weit verbreitet.

Welche Vorteile das bringt, welche Smartphones kompatibel, empfehlenswert und bezahlbar sind, welches Netz die beste LTE-Versorgung bietet und welche preiswerten Tarife es gibt, erfahren Sie in diesem Beitrag. Die besten LTE-Tarife finden Sie – getrennt nach den drei Mobilfunknetzen in jeweils einem Infokasten (Stand: Anfang August 2016).

Aufgrund ihres teils unschlagbaren Preis-Leistungs-Verhältnisses finden sich darunter viele „Mobilfunk-Discounter“. Lassen Sie sich bei der Wahl nicht von dieser Bezeichnung abschrecken, hinter den unbekannten Namen stecken in der Regel renommierte Anbieter. Zudem haben wir nur Discounter ausgewählt, die bereits seit mehreren Jahren am Markt sind.

Einen ständig aktualisierten Vergleich von Smartphone-Tarifen finden Sie übrigens unter www.pcwelt.de/mobiltarife . Klicken Sie dort auf „LTE“, um nur LTE-fähige Tarife zu sehen.

Tipp: Per Surf-Stick im Internet online - so geht's

LTE: Diese Technik verbirgt sich hinter den drei Buchstaben

LTE ist ein Mobilfunkstandard und stellt eine Weiterentwicklung von UMTS dar. UMTS („3G“) kommt mit seiner Beschleunigungstechnik HSPA auf bis zu 42 MBit/s und sollte damit in der Theorie eigentlich für die meisten mobilen Anwendungszwecke ausreichend Bandbreite liefern. In der Praxis lässt sich dieser Maximalwert aber quasi nie erreichen, denn er bezieht sich auf die gesamte Kapazität einer Funkzelle. Und die müssen sich alle darin eingebuchten Geräte teilen, die dort im gleichen Moment Daten übertragen.

So kommt es, dass man mit brutto konstanten zwei bis drei MBit/s froh sein kann. Zum Chatten, Surfen und Mailen ist das zwar ausreichend, flüssiges Streamen von HD-Filmen ist damit aber kaum möglich. Auch das Hochladen von eigenen Filmen oder Videos wird damit zur Geduldsprobe. Kurz gesagt: Das UMTS-Netz hat seine Belastungsgrenze erreicht und stellenweise auch schon überschritten.

Der PC-WELT Tarifrechner unter www.pcwelt.de/mobiltarife hilft Ihnen bei der Suche nach dem attraktivsten Angebot für Mobilfunk und mobiles Internet.
Vergrößern Der PC-WELT Tarifrechner unter www.pcwelt.de/mobiltarife hilft Ihnen bei der Suche nach dem attraktivsten Angebot für Mobilfunk und mobiles Internet.

Da diese Entwicklung absehbar war, wurde schon vor vielen Jahren mit der Entwicklung des Nachfolgestandards LTE („Long Term Evolution“) begonnen, auch 4G genannt. Bei LTE beträgt die maximal theoretische Geschwindigkeit in Deutschland derzeit 375 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload. Technisch gesehen werden mittelfristig sogar bis zu 1000 MBit/s drin sein. Wobei die Steigerung der maximalen Bandbreite weniger dem Zweck dient, einzelnen Nutzern eine extrem hohe Geschwindigkeit zu bescheren, sondern eher allen Nutzern proportional mehr Bandbreite zu bieten.

Und je mehr Gesamtkapazität die Mobilfunknetze bieten, desto großzügiger könnten die Betreiber zukünftig auch beim in den Tarifen enthaltenen Datenvolumen sein. Denn wie gehabt, gilt beim mobilen Internet auch heute noch: Echte Flatrates gibt es nicht. „Flat“ im Sinne von „gleichbleibend“ ist nur die monatliche Gebühr, nicht aber die Leistung. Die kann sich bis zum Anfang des nächsten (Abrechnungs-) Monats extrem auf typischerweise 64 KBit/s (also 0,064 MBit/s) verschlechtern, wenn Sie das in Ihrem Tarif enthaltene Datenvolumen verbraucht haben. 64 KBit/s taugen aber allenfalls noch zum langsamen Surfen auf schlanken mobilen Websites, zum Chatten und zum Versand und Empfang von E-Mails ohne Anhänge. Immerhin lässt sich bei vielen Tarifen „High-Speed-Volumen“ für den angebrochenen Monat nachbuchen.

LTE-Tarife im Telefonica-Netz (E-Plus und O2)

Telefonica hat seine beiden Netze hinsichtlich UMTS seit Frühjahr beziehungsweise Sommer 2015 zusammengeschaltet. Dadurch können sich Smartphones in das jeweils stärkere Netz einbuchen. Die ehemals von E-Plus genutzten LTE-Frequenzen darf Telefonica allerdings nicht mehr verwenden. Als „Ausgleich“ sind quasi alle Tarife, die über das E-Plus-Netz realisiert werden, also auch Discount-Tarife wie Alditalk und Nettokom , bis auf Weiteres für die Nutzung des LTE-Netzes von O2 freigeschaltet. Das gilt allerdings nicht für einige Discount-Tarife, die über das O2-Netz realisiert werden, zum Beispiel die von Fonic , Netzclub und Tchibo .

Vertrag: Im O2-Netz ist die LTE-Nutzung am günstigsten, wenn Sie zu einem Vertragstarif mit fester monatlicher Grundgebühr greifen: Die zur Drillisch-Gruppe gehörende Discount-Marke Winsim bietet den Tarif „winSIM LTE All 2 GB“ an, bei dem unbegrenzt Inlandsgespräche, unbegrenzt SMS sowie zwei GB High-Speed-Volumen mit maximal 50 MBit/s inklusive sind. Er kostet 6,99 Euro pro Monat bei einer Mindestlaufzeit von zwei Jahren. In der monatlich kündbaren Variante beträgt der Monatspreis 8,99 Euro.

Zwei GB Highspeed-Datenvolumen inklusive LTE-Nutzung und inklusive SMS- und Telefon-Flat fanden wir sonst nirgends unter sieben Euro.
Vergrößern Zwei GB Highspeed-Datenvolumen inklusive LTE-Nutzung und inklusive SMS- und Telefon-Flat fanden wir sonst nirgends unter sieben Euro.

Prepaid: Das günstigste Prepaid-Angebot mit LTE im O2-Netz ist „ Discotel 6 Cent “. Die Geschwindigkeit ist allerdings auf 21,6 MBit/s limitiert. Zum grundgebührfreien Tarif, bei dem Gesprächsminuten, SMS und Datenvolumen pro MB jeweils sechs Cent kosten, lassen sich je nach Bedarf Telefon- und Surf-Flatrates hinzubuchen. So kostet zum Beispiel die Internet-Flatrate mit 500 MB monatlichem High-Speed-Volumen („Data 500“) 4,95 Euro, die mit einem GB („Data 1000“) 7,95 Euro. Ist das Volumen verbraucht, lässt sich der Datenzähler gegen Gebühr wieder zurücksetzen. Alternativ buchen Sie die „Flat S“ für 12,95 Euro oder die „Flat M“ für 15,95 Euro monatlich und erhalten eine Telefon- und SMS-Flatrate in alle deutschen Netze sowie 500 MB beziehungsweise ein GB Datenvolumen. Ist das Volumen verbraucht, lässt sich der Datenzähler gegen Gebühr wieder zurücksetzen („Data Reset“).

Die SIM-Karte („Startpaket“) bekommen Sie per Online-Bestellung unter www.discotel.de zum Preis von 9,95 Euro zugeschickt. Guthaben können Sie über Aufladekarten der Schwestermarke Yourfone oder per Lastschrift vom Bankkonto vornehmen.

Wichtig: Nachdem Ihr Inklusiv-Volumen aufgebraucht ist, bucht Winsim automatisch maximal dreimal hintereinander weitere 100 MB für jeweils zwei Euro hinzu („Datenautomatik“). Eine SMS informiert Sie jeweils darüber. Erst danach drosselt Sie der Anbieter bis zum Ende des Abrechnungsmonats auf 16 Kbit/s.

LTE-Versorgung: Die Unterschiede zwischen den Mobilfunknetzen

Für die Mobilfunkbetreiber war und ist es mit einem hohem Aufwand verbunden, sämtliche Basisstationen für LTE aufzurüsten und gegebenenfalls neue zu errichten. Daher hat es einige Zeit gedauert, bis sie eine einigermaßen großflächige Netzabdeckung erreicht hatten. Das E-Plus-Netz bietet seit Juni/Juli 2016 allerdings kein LTE mehr. Betroffene Kunden werden ohne Zusatzkosten automatisch in das LTE-Netz von O2 eingebucht.

Wer vor Vertragsabschluss oder Kauf einer Prepaid-Karte wissen möchte, welches Netz an seinem Wohnort oder sonst wo mit welcher Technologie verfügbar ist, kann einen Blick auf die Abdeckungskarten der Mobilfunkbetreiber werfen. Die des O2-Netzes finden Sie über www.o2.de/hilfe/o2-netz , die der Telekom über www.t-mobile.de/netzausbau und die von Vodafone unter www.vodafone.de/meinnetz .

Die Ergebnisse des PC-WELT Netzmonitors basieren auf Messungen von App-Nutzern. Berücksichtigt sind für diese Auswertung nur die Messungen mit LTE.
Vergrößern Die Ergebnisse des PC-WELT Netzmonitors basieren auf Messungen von App-Nutzern. Berücksichtigt sind für diese Auswertung nur die Messungen mit LTE.

Diese Karten geben aber nur ungefähre Anhaltspunkte, denn sie basieren in der Regel nicht auf Messungen, sondern auf Berechnungen. Blenden Sie jeweils die UMTS- und GSM-Netzabdeckung aus, um die pure LTE-Versorgung zu sehen. Telefonica gibt an, dass im O2-Netz maximal 50 MBit/s drin sind, während das Vodafone-Netz theoretisch je nach Ausbau die „bis zu“-Stufen 50 MBit/s, 150 MBit/s, 225 MBit/s und vereinzelt auch schon 375 Mbit/s bieten soll. Das Telekom-LTE-Netz soll überall bis zu 50 MBit/s, vielerorts bis zu 150 MBit/s und stellenweise bis zu 300 MBit/s liefern.

LTE-Tarife im Telekom-Netz

Das LTE-Netz der Telekom können Sie unseren Recherchen zufolge nur mit deren eigenen Angeboten und mit bestimmten Tarifen des Providers Mobilcom-Debitel nutzen.

Prepaid: Die günstigste Variante ist der Telekom-eigene Prepaid-Tarif „ MagentaMobil Start “. Dieser kostet 2,95 Euro im Monat und kann mit einer monatlich kündbaren Datenoption erweitert werden, die eine Geschwindigkeit bis zu 50 MBit/s bietet. So kosten zum Beispiel 100 MB monatlich zwei Euro, 500 MB sieben Euro und ein GB 14 Euro.

Vertrag: Bei den „MagentaMobil“-Vertragstarifen mit Telefon- und SMS-Flatrate bietet die Variante „S“ ein GB für 34,95 Euro im Monat. Bei „M“ erhalten Sie drei GB für 44,95 Euro. In beiden Fällen liegt die Maximalgeschwindigkeit bei 150 MBit/s. Die volle am aktuellen Standort verfügbare LTEBandbreite (bis zu 300 MBit/s) lässt sich bei „MagentaMobil L“ mit sechs GB Volumen für 54,95 Euro und bei „L Plus“ mit zehn GB für 79,95 Euro nutzen. Bei Online-Bestellung über www.telekom.de gibt es in den ersten zwei Jahren einen monatlichen Rabatt in Höhe von 3,50 Euro („S“), 4,50 Euro („M“), 5,49 Euro („L“) beziehungsweise acht Euro („L Plus“).

PC-WELT Netzmonitor: LTE-Status auf Basis von Nutzermessungen

Als weitere Entscheidungsgrundlage empfehlen wir Ihnen den PC-WELT Netzmonitor . Er basiert auf Messergebnissen von Nutzern der Geschwindigkeitstest-App „PC-WELT Netztest (4Gmark)“, die Sie gratis für Android, iOS und Windows Phone in den App Stores und über http://get.4gmark.net erhalten. Weitere Infos zur App und zu den verschiedenen Messmethoden erhalten Sie in unserem Online-Ratgeber . Sie können die App natürlich auch installieren und eigene Tempomessungen vornehmen.

Sie finden die Ergebnisse des PC-WELT Netzmonitors im Internet unter www.pcwelt.de/netzmonitor . Auf der Startseite sehen Sie das Gesamt-Ranking, das auf den „Full Test“-Messungen der letzten 90 Tage basiert. Die Balkengrafik zeigt den Durchschnittswert der einzelnen Mobilfunknetze, während die Kurven darunter den Verlauf der vergangenen Wochen darstellen. Das Gesamt-Ranking berücksichtigt nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die „Service-/Netzqualität“ und damit das vollständige Nutzererlebnis. Daher basiert das Diagramm für das gesamte Ranking auf einer nach oben offenen Punkteskala. Die nackten Geschwindigkeitswerte werden in der Rubrik „Speedranking“ gezeigt.

Standardmäßig berücksichtigt der PC-WELT Netzmonitor alle verfügbaren Netztechnologien, also 2G (GSM), 3G und 4G, und bildet daraus einen Mittelwert. Für eine reine Betrachtung der LTE-Leistungsfähigkeit können Sie bei fast jedem Diagramm die Auswertung von „2G/3G/4G“ auf „4G“ umstellen.

VoLTE im Test: Telefonieren über 4G

Als Momentaufnahme für diesen Artikel betrachten wir beispielhaft den Zeitraum vom 2. Mai bis 31. Juli 2016. Was die reine 4G-Netzqualität angeht, liegt die Telekom mit 13 796 Punkten den Messungen zufolge auf Platz 1, Vodafone mit 13.323 Punkten auf Platz 2, und das O2-Netz mit 8642 Punkten auf Platz 3. Die LTE-Durchschnittsgeschwindigkeit (Rubrik „Speedranking“) liegt bei Vodafone bei 22,6 MBit/s, bei der Telekom bei 22,3 MBit/s, und bei O2 bei 15,1 MBit/s.

Einen direkten Vergleich des LTE-Netzausbaus liefert die Balkengrafik „Verbreitung von LTE in Deutschland“ am Seitenende der Rubrik „Netzqualität“ des PC-WELT Netzmonitors. Sie illustriert die Verbreitung von LTE pro Netz und Quadratkilometer. Hier lagen zum Recherchezeitpunkt die Telekom und (mit einigem Abstand) Vodafone weit vorne. O2 landete auf dem dritten Platz. Wer es noch genauer oder bezogen auf seinen Standort wissen will, schaut sich die Karte in der Rubrik „Netzabdeckung“ an, entfernt dort das Häkchen vor „2G, 3G“ und wechselt in dem Drop-down-Menü zwischen den verschiedenen Netzanbietern hin und her.

Von günstig bis teuer: Die besten LTE-Smartphones im Überblick

Selbst Einsteiger-Smartphones bieten in den meisten Fällen bereits LTE. Aufpassen sollten Sie allerdings, wenn Sie ein gebrauchtes Gerät kaufen. Denn die ersten LTE-Geräte wie das iPhone 5 unterstützen noch nicht alle in Deutschland für LTE verwendeten Frequenzbereiche (800 MHz, 1800 MHz und 2600 MHz). Nachfolgend listen wir Ihnen einige empfehlenswerte LTE-Smartphones mit den durchschnittlichen Online-Preisen auf:

Das Balkendiagramm zeigt die Verteilung der per App gemessenen LTE-Geschwindigkeiten je Provider und Quadratkilometer (Zeitraum: Mai bis Juli dieses Jahres).
Vergrößern Das Balkendiagramm zeigt die Verteilung der per App gemessenen LTE-Geschwindigkeiten je Provider und Quadratkilometer (Zeitraum: Mai bis Juli dieses Jahres).

Einsteiger-Klasse: Im Bereich der Android-Smartphones erhalten Sie schon für kleines Geld brauchbare bis gute Einsteigergeräte mit LTE, zum Beispiel die 5-Zoll-Geräte Acer Liquid Z530 ab 110 Euro, das Huawei Y6 ab 119 Euro und das Samsung Galaxy J5 für 159 Euro.

Mittelklasse: Ordentliche Prozessorleistung, solide Foto- und Videoqualität und ein Display zwischen 5,2 und 5,5 Zoll mit Full-HD-Auflösung – das sind aktuell die typischen Merkmale eines Mittelklasse-Smartphones mit Android. Empfehlenswerte Modelle in diesem Preisbereich sind unter anderem das Honor 5X für 230 Euro von Huawei, das von LG gefertigte, aber von Google vertriebene Nexus 5X 16 GB ab 240 Euro (16-GB-Version) und das „ Samsung Galaxy A5 (2016) “ für 299 Euro.

Soll es lieber ein iPhone sein, wäre das iPhone SE für Apple-Verhältnisse ebenfalls ein Mittelklasse-Gerät, da es zwar über aktuelle Hardware, aber nur über ein 4-Zoll-großes Display verfügt und auch „nur“ 489 Euro kostet.

Oberklasse: Die aktuell schnellsten Smartphoneprozessoren, viel Arbeits- und Datenspeicher, hervorragende Haupt- und Front-Kameras, ein exzellentes Display und das ein oder andere gewisse Extra können Sie von Smartphones der Oberklasse erwarten. Zudem sind Optik und Haptik des Gehäuses meist besonders hochwertig. In der Android-Fraktion sind hier das Huawei P9 Plus für 679 Euro, das HTC 10 für 699 Euro und das Samsung Galaxy S7 Edge zum Preis von 699 Euro zu nennen.

Als Geheimtipp für High-End-Technik zum kleinen Preis gilt der Hersteller Oneplus mit seinem aktuellen Modell Oneplus 3 für 399 Euro, das sich von seinen Spezifikationen her nicht vor den deutlich teureren sonstigen Oberklasse-Smartphones mit Android verstecken muss. Es lässt sich zu dem Preis allerdings nur direkt beim Hersteller über www.oneplus.net beziehen. So richtig tief in die Tasche greifen müssen Sie nach wie vor für die Top-Modelle von Apple: Für das iPhone 6S mit 4,7-Zoll-Display verlangt der Hersteller 744,95 Euro und für das iPhone 6S Plus mit 5,5-Zoll-Bildschirm sogar stolze 854,95 Euro.

Wenn Sie ein passendes LTE-Gerät besitzen und sich in einem Gebiet mit guter LTE-Abdeckung befinden, benötigen Sie gegebenenfalls nur noch einen Vertrag für den schnellen Funkstandard. Den finden Sie wie erwähnt für jedes Netz in den Infokästen.

LTE-Tarife im Vodafone-Netz

Das Vodafone-LTE-Netz lässt sich nur mit den unternehmenseigenen Tarifen nutzen. Dafür ist bei quasi allen Angeboten eine Geschwindigkeit von 225 MBit/s freigeschaltet.

Prepaid: Der günstigste Weg, das LTE-Netz von Vodafone zu nutzen, führt über dessen eigene Prepaid-Tarife ( www.vodafone.de -> Mobilfunk -> Prepaid-Tarife). Zum grundgebührfreien Angebot „CallYa Talk&SMS“ können Sie flexibel Datenpakete hinzubuchen, und zwar 250 MB für 4,99 Euro, 750 MB für 9,99 Euro und zwei GB für 19,99 Euro im Monat. Möchten Sie auch telefonieren, empfiehlt sich „CallYa Smartphone Special“ inklusive 200 Minuten für Inlandsgespräche oder SMS und 750 MB für 9,99 Euro im Monat. Telefonate und SMS ins Vodafone-Netz sind bei dem Tarif generell kostenlos. Wünschen Sie eine Telefon- und SMS-Flatrate in alle deutschen Netze plus ein GB Datenvolumen, bietet sich die „CallYa Allnet Flat“ für monatlich 22,50 Euro an.

Bei dem Vodafone- Prepaid-Angebot „CallYa Talk&SMS“ lassen sich flexibel 250 MB, 750 MB oder zwei GB monatlich schnelles Datenvolumen hinzubuchen.
Vergrößern Bei dem Vodafone- Prepaid-Angebot „CallYa Talk&SMS“ lassen sich flexibel 250 MB, 750 MB oder zwei GB monatlich schnelles Datenvolumen hinzubuchen.

Vertrag: Mehr Datenvolumen erhalten Sie in den „Red“-Vertragstarifen, zum Beispiel „M“ mit drei GB für 39,99 Euro, „L“ mit sechs GB für 49,99 Euro, „XL“ mit zehn GB für 69,99 Euro und „XXL“ mit 20 GB für 99,99 Euro im Monat. Eine Telefon- und SMS-Flat in alle deutschen Netze ist bei allen „Red“-Tarifen inklusive. Bei Online-Bestellung über www.vodafone.de erhalten Sie während der zweijährigen Mindestlaufzeit zehn Prozent Rabatt auf die monatliche Grundgebühr.

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