Ratgeber Hardware

Alternative: Mit Freeware gegen den Lüfter-Lärm

Montag den 19.01.2015 um 15:25 Uhr

von Benjamin Schischka

SCYTHE Mugen 2 Rev. B PCGH Edition S478,775,1156,1366,AM2(+),AM3
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Freeware SpeedFan steuert Lüfter
Vergrößern Freeware SpeedFan steuert Lüfter
Die Freeware SpeedFan erlaubt die Lüfter-Steuerung in Windows. Zu schnell drehende CPU-Lüfter können Sie so zähmen. Unter „Configure“ und „Options“ ändern Sie dazu die Sprache auf „German“. Im Fenster „Lesen“ zeigt Ihnen SpeedFan die aktuelle Temperatur für jeden Rechenkern Ihrer CPU. „HD“ bezieht sich auch die Festplatte, „Core“ auf die CPU. Unter „Konfigurieren“ und „Temperaturen“ listet SpeedFan die Prozessor-Kerne. Für jeden können Sie unten eine Wunsch- und eine Maximal-Temperatur angeben. Das Häkchen „Im Tray anzeigen“ sorgt dafür, dass Sie Ihre CPU-Temperatur unter Windows immer im Blick haben. Unter „Geschwindigkeiten“ lässt SpeedFan Sie auf ähnliche Weise die Lüftergeschwindigkeit einstellen. Machen Sie noch ein Häkchen bei „Automatische Variation“. Zuletzt aktivieren Sie „Automatische Lüftergeschwindigkeit“ im Startfenster von SpeedFan.


Tipp: Im Reiter „Events“ stellen Sie eine Warnung bei zu hohen Temperaturen ein. Diese basteln Sie schnell und einfach aus den Drop-Down-Menüs am unteren Fensterrand zusammen. Etwa: „If Core 0 (temp) from INTEL CORE > = 65 For 1 times Allow every 1 seconds Then beep”. Klicken Sie dann auf “Add”. Der Eintrag bewirkt, dass Ihre PC-Lautsprecher piepsen, wenn der ausgewählte CPU-Kern heißer als 65 Grad wird.

SpeedFan hat leider zwei Haken:

  1. Wenn sich die Drehzahl des CPU-Lüfters verringert, müssen Sie mit einem Anstieg der CPU-Temperatur rechnen. Moderne Prozessoren schalten sich zwar rechtzeitig ab – zu einer „Kernschmelze“ sollte es nicht kommen. Permanent zu hohe Temperaturen verkürzen aber die Lebenszeit Ihrer CPU. Ferner sind plötzliche Systemabstürze und starke Ruckler möglich – wenn Sie SpeedFan zu aggressiv nutzen.

  2. SpeedFan unterstützt zwar viele Mainboards, aber längst nicht alle. Die Temperatur-Anzeige sollten Sie zwar immer bekommen, beim Kernstück – der Lüftersteuerung – können Sie mit etwas Pech aber durchaus nur ein leeres Fenster zu Gesicht bekommen. Besuchen Sie in dem Fall die Support-Seite Ihres Mainboard-Herstellers. Vielleicht finden Sie dort ein Programm zur Lüfter-Steuerung. Ihre genaue Mainboard-Bezeichnung bekommen Sie mit der Freeware CPU-Z im Reiter „Mainboard“ raus. Unter „Manufacturer“ steht der Hersteller, unter „Model“ das Modell.

Nachhaltiger und effektiver als Freeware hilft ein neuer Kühler gegen den Lärm, wie auf Seite 1 beschrieben.

Montag den 19.01.2015 um 15:25 Uhr

von Benjamin Schischka

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (12)
  • deoroller 18:13 | 20.01.2015

    Das hängt aber auch vom Mainboard ab.

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  • Silvester 15:40 | 20.01.2015

    Und was ist mit der Kühlung der Spannungsregler auf dem Mainboard

    Wau, die CPU ist kühl aber der Leistungsregler neben der CPU kriegen gar nix ab. Ich versteh es nicht.
    CPU lebt lang der Regler wirft aber das Handtuch.

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  • magiceye04 23:18 | 30.04.2012

    Klar, die Aussage, dass der Lüfter "nach hinten zeigen" soll, ist zweideutig.

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  • amgalive 21:18 | 30.04.2012

    Bei mir bläst der Lüfter ja die Luft durch die Kühlrippen, ist meiner Meinung nach auch wesentlich effektiver. Doch sollte die warme Luft AUS dem Gehäuse transportiert werden. Da im Bild 26 auch ein Gehäuselüfter an der Rückwand zu sehen ist, sollte der CPU-Lüfter über den Arbeitsspeichern montiert sein und nach hinten blasen. Oder ggf. wie bei mir nach oben, wenn dort die Luft abgeführt werden kann.
    Ich halte die Aussage, dass der Lüfter zur Rückwand hin montiert werden soll, schlichtweg so pauschal für falsch bzw. irreführend.

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  • magiceye04 19:52 | 30.04.2012

    Die Blasrichtung ist eigentlich immer "über die Stege". Also in diesem Fall nach hinten.
    Ich würde den Lüfter trotzdem lieber "durch den Kühler pustend" als "vom Kühler ansaugend" montieren.

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