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Firewall von Windows 7 und Vista ausreizen

06.08.2010 | 12:22 Uhr |

Um in Windows Vista und Windows 7 zu steuern, welche Anwendung Daten ins Netz senden darf, benötigen Sie keine zusätzliche Firewall. Die in Windows integrierte reicht völlig aus, ist aber kompliziert zu bedienen. Wir zeigen, wie es einfacher geht.

Windows 7 und Windows Vista besitzen eine leistungsfähigere Firewall als Windows XP: Sie kann nicht nur eingehende Pakete filtern, sondern auch steuern, welches Programm Daten von Ihrem PC aus ins Internet und ins interne Netz senden darf. Allerdings ist die Konfiguration nicht ganz einfach. Es fehlt ein Assistent, der beim ersten Zugriffsversuch eines neu installierten Programms nachfragt, ob es Daten versenden darf. Stattdessen erlaubt die Firewall jedem neuen Programm den Netzzugriff und überlässt es Ihnen, dafür manuell einen Eintrag samt Berechtigungen in die Firewall-Konfiguration einzutragen.

Daher nutzen viele Anwender alternative Firewalls mit höherem Bedienkomfort, zum Beispiel ZoneAlarm , die aber wertvolle Systemressourcen belegen. Für Anwender, die ihr System schlank halten möchten, empfiehlt sich daher das Tool Windows 7 Firewall Control , das auf die Windows-eigene Firewall aufsetzt und sie um die fehlende Assistenten-Funktion ergänzt.

Für den Hausgebrauch reicht die kostenlose "Free"-Variante des englischsprachigen Tools völlig aus. Es gibt sie auch in einer portablen Version, die nicht installiert werden muss. Wenn Sie diese auf einem PC dauerhaft nutzen wollen, müssen Sie aber manuell eine Verknüpfung im Windows-Autostart-Ordner erstellen. Einsteigern empfehlen wir daher für die dauerhafte Nutzung die herkömmliche Version mit Installationsprogramm. Übrigens: Auch wenn das Tool "Windows 7 Firewall Control" heißt: Es funktioniert auch unter Vista.

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