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Minolta-QMS Magicolor 2300 DL

26.09.2002 | 16:50 Uhr |

Top-Leistung für wenig Geld bietet dieser Farblaserdrucker.

Top-Leistung für wenig Geld. Der Drucker ist netzwerkfähig, liefert gute Ausdrucke und schafft die höchste Auflösung selbst in der Standardausstattung.

Erfreulich preiswert: Um die 1000 Euro gab es bislang keine Farblaserdrucker. Der Minolta-QMS Magicolor 2300 DL ist das erste Gerät in dieser Preisklasse. Trotz des recht geringen finanziellen Aufwands ist das Gerät kein Spielzeug - es ist fürs Home-Office wie für Kleingruppen geeignet. Schließlich meistert er ein durchschnittliches, monatliches Druckvolumen von bis zu 1000 Seiten. Wir haben getestet, wie sich das Gerät im Alltag macht.

Rasch hatten wir den 28 Kilogramm schweren Drucker installiert. Geräteseitig war nur der Resttonerbehälter einzufügen. Die geringe Stellfläche: 36 x 50 Zentimeter -kaum mehr als bei einem Tintenstrahler. Mit 40 Zentimeter ist der Drucker allerdings verhältnismäßig hoch. Der 2300 DL meistert physikalische Auflösungen von 600 x 600, 1200 x 600 und 2400 x 600 dpi. Als GDI-Drucker, der seine Daten mit Hilfe von Windows aufbaut, schaffte er sogar eine 90-MB-Ganzseitengrafik in der höchsten Auflösung mit der Standard-RAM-Ausstattung von nur 32 MB. Doch dabei zwang er unser Pentium-III-System mit 500-MHz-CPU und 128 MB RAM für 7:30 Minuten gewaltig in die Knie. Wesentlich flotter meisterte er unsere farbige Grafikdatei von 5 MB Größe. Er benötigte bei 600 dpi 45 Sekunden, bei 1200 dpi 59 Sekunden und bei 2400 dpi warteten wir 1:43 Minuten.

Alle Testbilder zeigten leuchtintensive Farben und hohe Detailschärfe. In der höchsten Auflösung waren Rasterpunkte nur noch bei genauem Hinsehen auszumachen. Lediglich Farbübergänge wirkten etwas verschwommen. Unseren 20seitigen, monochromen Standardbrief hielten wir bei allen Auflösungen bereits nach 1:29 Minuten in Händen. Das Schriftbild war sauber, die Buchstaben gut lesbar. Positiv: Der Toner ist beim Drucken - im Gegensatz zu etlichen Druckerkollegen - geruchsneutral.

Ein Dimm-Sockel fasst ein Standard-PC-100- oder PC-133-SDRAM-Modul mit 128 oder 256 MB. Für Vieldrucker bietet Minolta eine 500-Blatt-Kassette, eine Duplexeinheit und einen Hochleistungskartuschensatz für jeweils rund 460 Euro. Letzterer druckt bei je 5 Prozent Farbanteil 4500 statt 1500 Seiten wie bei der Standardkartusche, bei der jede Farbe (Cyan, Magenta und Gelb) rund 90 Euro kostet.

Ausstattung: 2400 x 600 dpi Auflösung; Schnittstellen: USB 1.1, parallel und Ethernet 10/100Base/TX; Treiber für Win 9x, NT 4, ME, 2000 und XP; Handbuch

Hersteller/Anbieter

Minolta-QMS

Weblink

www.minolta-qms.de

Bewertung

5 Punkte

Preis

rund 1150 Euro

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