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Rettungssystem für Vista

09.03.2009 | 09:15 Uhr |

Nie war Systemrettung einfacher: Wir zeigen, wie Sie Vista PE, ein mächtiges Mini-Vista anlegen und optimal einsetzen.

In einem Punkt ist Vista einem XP deutlich überlegen: Microsoft liefert auf der Vista-DVD - jedenfalls in der Retail-Version - das vollwertige Zweitsystem Windows PE mit. Es erkennt ein installiertes Vista und repariert es, indem es dessen interne Wiederherstellungsdaten nutzt. Aber auch als Vista-Benutzer ohne Retail-DVD gehen Sie nicht leer aus. Mit unserem Tool pcwVistaPE legen Sie sich das Rettungs-Windows Vista PE an, das deutlich mehr kann als das Standard-Windows-PE.

Vista PE: Mini-System mit Maxi-Funktionen
Vista PE ist ein schlankes, aber mächtiges Windows-Vista-Mini-System, das Sie sich ohne viel Aufwand und vor allem völlig kostenlos zusammenstellen können. Neben der üblichen Explorer-Umgebung enthält das Mini-Vista eine vollständige Reparatur-Umgebung für Vista (Windows RE, Recovery Environment) sowie jede Menge Sicherheits- und Datenrettungs-Tools. Trotzdem kann es deutlich mehr, als nur in Notfällen aushelfen. Es handelt sich um ein vollwertiges Windows-System für die Hosentasche, mit dem Sie etwa auch surfen, Texte verfassen, brennen, PDFs und Bilder ansehen oder die Registry bearbeiten können.

Mit pcwVistaPE legen Sie ein leistungsfähiges Rettungssystem an
Vergrößern Mit pcwVistaPE legen Sie ein leistungsfähiges Rettungssystem an
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Voraussetzungen für Vista PE
Obwohl es sich um ein Mini-Vista handelt, brauchen Sie nicht unbedingt Vista, um es zu erstellen. Sie können Vista PE genauso auf einem Windows XP mit Service Pack 2 oder 3 anlegen. In manchen Fällen besitzen Sie gar keine (bei XP) oder keine vollwertige Vista-DVD, weil Sie zu Ihrem PC eine OEM (Original Equipment Manufacturer) oder eine Recovery-DVD bekommen haben. Hier müssen Sie zusätzlich Windows Server 2008 von Microsoft herunterladen. Alle Schritte erledigen Sie ganz bequem mit unserem Tool pcwVistaPE . Ihr System sollte zumindest über 512 MB Arbeitsspeicher verfügen, mehr ist besser.

Nötige Software-Pakete besorgen und virtuelles CD-Laufwerk einrichten
Nachdem Sie pcwVistaPE aufgerufen haben, befinden Sie sich auf der Registerkarte "Schritt 1: Tools herunterladen". Das "Windows Automated Installation Kit (WAIK)", der "Winbuilder für Vista PE" und "Virtuallone Drive" sind in jedem Fall nötig. Aktivieren Sie deshalb die Klickboxen daneben. Die Klickbox neben "Windows Server 2008" kann deaktiviert bleiben, wenn Sie über eine vollwertige (!) Vista-DVD verfügen. Starten Sie dann, falls nötig, über "Herunterladen/Entpacken" den Download. Nach dem Download wechseln Sie auf die Registerkarte "Schritte 2-4: Tools installieren" und klicken auf "2. Virtuallone Drive einrichten". Dieses Tool brauchen Sie, um die DVD-Images (WAIK und Windows Server 2008) bei einem freien Laufwerksbuchstaben einhängen zu können. Folgen Sie dazu dem Installationsassistenten. Bestätigen Sie, dass die Treiber-Software installiert wird, obwohl die Signatur nicht überprüft werden kann. Am Ende wählen Sie als Anzahl der Laufwerke "1" und bestätigen.

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