Mittlerweile hat auch Microsoft das Potenzial erkannt und mit Silverlight seine eigene Technologie präsentiert. Die Grundlage von Silverlight bildet das Microsoft .NET-Framework, WPF und der XML-Dialekt XAML (Extensible Application Markup Language). Das .NET-Framework muss jedoch nicht auf dem Client installiert sein. Sobald die Silverlight-Laufzeitumgebung vorhanden ist, sind Silverlight-RIAs auf allen gängigen Browsern (IE, Firefox, Safari etc.) lauffähig. Entwickler können Silverlight-Applikationen in allen .NET-Sprachen erstellen. Als Werkzeug dient Visual Studio 2008 oder Microsoft Expression Blend. Ein direktes Gegenstück zu Adobe AIR existiert jedoch noch nicht, denn Silverlight bietet im Moment noch keine Offline-Funktionen.
Silverlight 2 wurde im Oktober 2008 vorgestellt. Microsoft veröffentlichte zu diesem Termin außerdem Spezifikationen und Quellcodes der Silverlight zugrunde liegenden Technologie als Open Source unter der Microsoft Permissive License. Zudem kündigte Microsoft an, das Projekt Eclipse Tools for Microsoft Silverlight, mit dem die kostenlose Softwareentwicklung in der Open-Source-Entwicklungsumgebung Eclipse unter Windows, Mac und Linux möglich ist, zu unterstützen.
Mit einem kostenlosen Service Pack wurde auch Microsofts Expression Studio 2 fit für die neue Silverlight-Version gemacht. Mit Expression Studio 2 können Designer und Programmierer plattformübergreifende Applikationen für Silverlight 2 auf Basis aktueller .NET-Technologien entwickeln.
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